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Ausstellung

Wir stellen barrierefreie Hilfsmittel für unsere blinden und sehbehinderte Mitglieder vor:

tc-Eschenbach,Leuchtlupe-xx    mobilux LED 12,5 x - rund

Eschenbach Taschenleuchtlupe mobilux LED - 12,5 x - >   Reineckevision.com   Artikelnummer: 880 011

   Die mobilux Taschenleuchtlupe ist ein kleiner praktischer Begleiter für den Alltag und bringt Ihnen die Freude am Lesen zurück.
    Mobilux enthält eine asphärische PXM®-Leichtlinse. Um die höchste Abbildungsqualität zu erhalten wird die Vergrößerung und der Abstand vom Leseglas zum Auge auf der Lupe angegeben. Die verwendete LED-Beleuchtung besitzt eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer, somit ist kein Lampenwechsel nötig. Außerdem ist die Lichtfarbe der LED sehr kontrastreich. Durch die LED besteht eine 10x längere Lebensdauer der Batterien als bei Verwendung eines herkömmlichen Leuchtmittels. Der große, leicht zu bedienende Schiebeschalter sorgt für müheloses Ein-/ Ausschalten.
   Beim Batteriewechsel bleiben die Gehäuseober- und -unterseite über ein Scharnier miteinander verbunden. Die aufklappbare und abnehmbare Staubschutzkappe bietet einen optimalen Linsenschutz bei Nichtgebrauch.
Technische Daten
·        Vergrößerung: 12,5-fach / 50 Dioptrien / 40 mm Augenabstand
·        PXM®-Leichtlinse, Durchmesser 35 mm
·        Linse beidseitig cera-tec® hartbeschichtet
·        Batterien: 2 x Mignon (AA), 1,5 V (im Lieferumfang enthalten)
·        Beleuchtung: Weißlicht-LED, 52 mA
·        Staubschutzkappe zum Schutz der Linse
·        großer, leicht zu bedienender Lichtschalter
Lieferumfang Eschenbach Taschenleuchtlupe mobilux LED - 12,5 x, rund, 2 x Mignon (AA), 1,5V Batterien, 62 Euro

Essig- und Öl-Sprühset   tc-marland-EssigÖl-Sprüher-xx   tc-Marland-Salz-Pf-Streuer-x  Salz- und Pfefferstreuer

   Gefunden bei MARLAND Telefon: 0-7525 92050 Essig und Ölsprühset Artikelnummer: 920 001 marland.eu
Das elegante Duo hilft Ihnen Essig und Öl gezielt und sparsam zu dosieren. 1-2 Pumpstöße genügen z.B. für eine beschichtete Pfanne. Essig und Öl können gezielt und gleichmäig auf allen Speisen und Salaten verteilt werden. Lieferumfang: 1 Essig-Öl Sprüherset € 15,70 Material: Glas, Edelstahl, Kunststoff Größe: Durchmesser 4 x 17,5 cm  

Salzstreuer + Pfefferstreuer Set Artikelnummer: 796 047  marland.eu
   Die beiden Streuer aus hochwertigem Porzellan passen sich durch Ihr spezielles Design genau aneinander an. Unten mit einem farbigen Boden aus Silikon ausgestattet, der auch für einen praktischen Anti-Rutsch-Effekt am Tisch sorgt.  Material: Keramik Farbe: weiß mit grünem Silikonboden Größe: Pfefferstreuer 8 cm hoch,  Durchmesser 4,5 cm Salzstreuer 9 cm hoch, Durchmesser 6 cm Lieferumfang: Set aus 1 Salz- und 1 Pfefferstreuer  9,80 Euro

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Zauberstab für besseres Hören - Richtmikrofon von Phonak

   Es gibt Situationen, da klinkt sich der Hörgeräteträger aus, nichts geht mehr. Nun allerdings kommt von Phonak ein unauffälliges Richtmikrofon, mit dem der Schwerhörige noch bei hohen Geräuschkulissen den Gesprächspartner verstehen kann, selbst über Entfernungen von bis zu 20 Meter hinweg. Roger heißt der neue drahtlose Standard, mit dem die Signale direkt auf die Hörgeräte übertragen werden. Die patentierte, funkbasierte Technik steckt in einem Stift von der Größe eines Kugelschreibers - daher der Name Roger Pen - und kann jederzeit freie Frequenzen ansteuern und einen Übertragungskanal finden. Das Schweizer Unternehmen verspricht, dass Menschen mit Hörgeräten und dem Richtmikrofon in schwierigen Hörsituationen sogar mehr mitbekommen als normal Hörende.
  Der Benutzer richtet das elegante Stäbchen in die gewünschte Richtung, indem er es in der Hand hält, mit dem integrierten Clip an der Hemdentasche befestigt oder es auf den Tisch legt. Es ist ein gewisser Abstand nötig, um nicht die eigene Stimme zu hören. Sollte der Stab einmal herunterfallen, schaltet er sich aus, damit der Hörgeräteträger den Schlag nicht hört. Es gibt auch keine Geräusche, wenn er den Schaft abreibt, denn dieser ist mit einem speziellen Lack beschichtet. Träger von winzigen Im-Ohr-Geräten brauchen ein separates Empfangsteil, das sie als ein kleines Kästchen um den Hals tragen. Es arbeitet mit den Hörgeräten zusammen und hat sein eigenes Ladegerät. In die größeren Hinter-dem-Ohr-Geräte kann die Empfangseinheit integriert werden.
   Da Roger Pen eine vollautomatische Mikrofoneinstellung und Bluetooth-Anschluss fürs Handy hat, verbindet und konfiguriert er sich auf Tastendruck, dann ist Telefonieren wie mit einer Freisprecheinrichtung möglich. Das Musikhören von Smartphone, PC oder MP3-Player geht über Funk, an das Fernsehgerät lässt sich der Roger Pen über Kabel anschließen, die zweite Leitung seiner Basisstation führt ans Netz. Jetzt entgeht dem Hörer nicht das kleinste Nebengeräusch im Film, wie unsere Testperson berichtete. Sie musste vom Hörgeräteakustiker ihre Geräte auf Roger justieren lassen, denn sonst passierte es, dass sie beim Fernsehen nicht mitbekam, was jemand direkt neben ihr sagte. Da muss man an einigen Parametern schrauben, aber es lohnt sich, dieses hoch-komplizierte Gerät optimal auf die eigene Hörsituation einstellen zu lassen.
   Dann ist die Bedienung recht einfach: Man wählt per Tastendruck den Modus (alle, Richtwirkung, nahe am Sprecher), den man an der Farbe der integrierten LED am Gerät erkennt, oder lässt Roger sich automatisch einstellen. Aufgeladen wird er in seiner Dockingstation, es ist freilich ein höherer Batterieverbrauch für die Hörgeräte einzukalkulieren. Die unverbindliche Preisempfehlung für den silberfarbenen, blauen oder roten Roger Pen liegt bei 919 Euro, dazu kommt bei Bedarf das Empfangsteil.  FAZ141118MonikaSchramm    
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besser hören

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Technische Daten
Material: Titan/Edelstahl; Maße: 40 mm Durchmesser, 11,5 mm Dicke
Spritzwassergeschützt: Die Uhr verträgt rauhes, regnerisches Wetter, auch stellen Wasserspritzer beim Händewaschen kein Problem dar. Vor dem Duschen, Baden oder Schwimmen sollten sie die Uhr jedoch abnehmen.
Armband aus Leder/Stoff Kombination; Quarzuhrwerk
Lieferumfang
Bradley Uhr Classic mit Armband aus Edelstahl inklusive Knopfzellenbatterie V371
Schatulle mit Hülle: Die Schatulle ist in Schwarzschrift, die abnehmbare Kunststoffhülle in Brailleschrift bedruckt (Amerikanisches Englisch, Braille Kurzschrift).
Booklet über die Entstehung der Uhr in englischer Sprache, kombiniert in Schwarzschrift und Braille. Übersetzung des Textes in deutsche Sprache auf Beiblatt in Schwarzschrift.

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Weitere Modelle: Die Bradley Uhr gibt es in unterschiedlichen Ausführungen Preis: € 259,00    freibleibend 

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   Die Uhrzeit wird durch zwei Kugeln, die gut tastbar sind sowohl für Blinde als auch für Sehende angezeigt. Die innere Kugel zeigt die Minuten an, die äußere die Stunde. Die Kugeln sind flexibel und fallen durch leichtes Schütteln der Hand wieder in die richtige Position zurück und zeigen die aktuelle Uhrzeit an.
   Die Zeit wird mit einem herausziehbaren Drehknopf eingestellt wie Sie es von herkömmlichen Armbanduhren her gewöhnt sind.
   Benannt wurde die Uhr nach dem Ex-Marine Offizier Bradley Snyder, der sein Sehvermögen bei einer Explosion in Afghanistan verloren hatte und im darauffolgenden Jahr Gold- und Silbermedaillen bei den Para-Olympischen Spielen in London 2012 gewonnen hat.
   Diese revolutionäre, taktile Uhr wurde mit dem Anspruch konzipiert, dass sie von jedermann getragen werden kann. Hersteller ist die US-Design Firma eone.

Applatus für Senioren!

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Handy-App aus Trittau für Senioren. Ganec-Geschäftsführer Harald Hiß Foto rechts
und sein Mitarbeiter Julian Bock entwickeln in ihrem Büro in Trittau die App „Applatus" für Senioren

Software soll älteren und dementen Menschen das Telefonieren und Angehörigen die Betreuung erleichtern
   Wenn Harald Hiß dieser Tage sein Mobiltelefon in die Hand nimmt, mit den Fingern über den Bildschirm wischt und die vielen bunten Symbole darauf betrachtet, dann muss er immerzu an sie denken: an Elise - so möchte er die ältere Dame nennen, um die er sich sorgt. Er denkt an Elise und an ihr Verhältnis zu Smartphones. „Diese modernen Geräte, die können wirk­lich viel", sagt Hiß. „Nur das Telefonieren, das ist damit nicht gerade leichter geworden." Nicht für die immer größer werdende Gruppe der Senioren, erst recht nicht für Elise. Sie ist erkrankt. Diagnose: Alzheimer.
   Der 43 Jahre alte Datenverarbeitungskaufmann aus dem schleswig-holsteinischen Trittau (Kreis Stormarn) und sein Mitarbeiter, der Fachinformatiker Julian Bock, 24, tüfteln daher an einer Erfindung, die auch Älteren und sogar Dementen das Telefonieren erleichtern soll. Hiß' Vision: „Es muss doch ein Smartphone geben, das wirklich einfach zu bedienen ist." So wie ein altmodisches Telefon, im Idealfall noch viel einfacher.
   Jetzt ist das Ergebnis marktreif. Es ist ein Computerprogramm für Smartphones, eine sogenannte App. „Applatus" wird sie heißen. Abgeleitet von Adlatus, dem Gehilfen. Und von App wie Applikation.
   Elise könnte ein Seniorenhandy nutzen, ein Telefon mit extragroßen Tasten. Doch „so etwas Stigmatisierendes" lehnt sie ab. „Schick" soll das Gerät sein. Elise ist immer noch eine Dame, die Wert auf ihre Erscheinung legt. Also haben Hiß und Bock angefangen zu entwickeln.
   Inzwischen ist der Prototyp fertig. Harald Hiß hat Elise immer wieder gezeigt, was er sich ausgedacht hat. Sie hat gesagt, dass sie damit zurechtkomme. So gesehen hat sie ihren Anteil an der Entwicklung der App.
   Das Programm zeigt auf dem Smartphone-Bildschirm lediglich vier große Schaltflächen an. Wer auf die rote mit dem Telefon-Symbol tippt, bekommt eine kleine Auswahl an Fotos von Menschen zu sehen, die er anrufen kann. Keine Namen, keine Nummern.

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  Unter dem Piktogramm mit dem Briefumschlag verbergen sich empfangene Kurznachrichten. Ein Fingertipp genügt, und sie werden vorgelesen. Ein drittes Symbol dient dazu, dass dem Nutzer die Uhrzeit vorgelesen wird. Und dann ist da noch Nummer vier, das Fragezeichen. Fragezeichen wie „Wo bin ich?" Das Smartphone sagt auf Knopfdruck die Adresse an, in deren Nähe sich der Nutzer gerade aufhält. Ei­ne Art Navigationssystem weist ihm den Weg nach Hause.
   Angehörigen bietet das auf „Applatus" umgerüstete Smartphone unterdessen weitere Möglichkeiten. „Sie können das Telefon von ihrem Computer aus orten", sagt Harald Hiß, „und sie bekommen einen Warnhinweis, wenn das Gerät ein zuvor definiertes Gebiet verlässt." Vom PC aus lässt sich per Fernsteuerung auch die Benutzeroberfläche des Telefons verändern. Teilen sich beispielsweise mehrere Angehörige die Betreuung eines älteren Menschen, können sie die Fotos unter dem Telefon-Symbol aus der Ferne austauschen - je nachdem, wer gerade „Telefondienst" hat.
   Harald Hiß und Julian Bock sind sich sicher, dass nicht nur Menschen wie Elise Freude an ihrer Entwicklung haben werden, sondern auch all jene, die sich nach der wirklich intuitiven Bedienung eines Smartphones sehnen. Oder die schlecht sehen können. Die Überwachungsfunktionen lassen sich abstellen. Sie sollen ohnehin nur funktionieren, wenn der Besitzer des Telefons zuvor eingewilligt hat.
   Mit seiner 2009 gegründeten Ganec GmbH hat Harald Hiß schon diverse Smartphone-Apps im Kundenauftrag entwickelt. Er weiß aus Erfahrung, dass es nicht leicht ist, so ein Programm am Markt zu platzieren und dann auch noch Geld damit zu verdienen. „Die Nutzer wollen ja heutzutage alles gratis haben", sagt er. Damit zunächst wenigstens die Entwicklungskosten gedeckt sind, hat er nun eine Crowdfunding-Kampagne (Infos im Internet unter www.ganec.de) gestartet. Mit anderen Worten: Er sucht Geldgeber, die das Projekt finanzieren. Etliche habe er gefunden, ein Restbetrag fehle aber noch.
   Hiß hofft, dass Krankenkassen, Vereine und Alzheimer-Gesellschaften Geld geben oder die App später kaufen, um sie dann an ihre Mitglieder weiterzugeben; zunächst wird es nur eine Android-Version geben, die fürs iPhone soll später folgen. Ein Jahresabo wird 9,99 Euro kosten. Eine Gratis-Version könnte sich über eingeblendete Werbung finanzieren. Hiß: „Aber Werbung macht das Ganze wieder unübersicht­lich für die Nutzer." Und für Elise. HA140415AlexanderSulankeRoeßler

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Was kann Applatus?
  
Applatus macht aus jedem Smartphone ein leicht zu bedienendes Handy, das aus der Ferne verwaltet werden kann. Dank Applatus werden Senioren- und Kinderhandys sowie teure Speziallösungen überflüssig. Applatus besteht aus zwei Komponenten: einer App für SmartPhones und einem Cockpit, das mit einem Browser aufgerufen wird.
Die Applatus-App
  
Die Applatus-App stellt dem Smartphone-Nutzer eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche zur Verfügung, mit der die Bedienung des Handys zum Kinderspiel wird. Alle wesentlichen Funktionen sind mit Hilfe von übersichtlichen, gut erkennbaren Schaltflächen erreichbar:
> Start eines Telefonats durch Tippen auf das Photo des Gesprächspartners
> eingehende Nachrichten werden gut lesbar angezeigt und vorgelesen
>  Anzeige von Datum und Uhrzeit in großer Schrift – inklusive Vorlesefunktion
>  Bestimmung des aktuellen Standorts, der angezeigt und vorgelesen wird
>  integrierter Routenplaner, der den Weg nach Hause zeigt; wahlweise für Fußgänger, Autofahrer, Fahrradfahrer          und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmittel
>  konfigurierbare SOS-Schaltfläche, um schnell Hilfe anzufordern
>  Aufnahme eines Bildes, das an die vorkonfigurierte Adresse geschickt wird – so kann zum Beispiel ein Verwandter leichter aus der Ferne bei der Bedienung eines elektronischen Geräts helfen
   Der Nutzer der Applatus-App muss nicht notwendigerweise lesen können, da die Bedienung intuitiv ist und Applatus über eine Sprachausgabe verfügt. Aufgrund der Größe der Schaltflächen lässt sich die App auch bei eingeschränkter Sehkraft oder schlechten Lichtverhältnissen sehr gut bedienen.
   Applatus ergänzt und erweitert Smartphones sinnvoll. Der gewohnte Funktionsumfang bleibt jedoch erhalten, es werden also keine Apps gelöscht oder in ihrer Nutzung eingeschränkt.
   Die Anforderungen der App an das Smartphone sind gering, daher können auch kostengünstige oder ältere Smartphones eingesetzt werden. Statt das eigene Handy für wenige Euro zu verkaufen oder gar zu entsorgen, kann es an einen Verwandten weitergegeben werden, der es mit Applatus sinnvoll weiternutzen kann.
Das Applatus-Cockpit
  
Mit Hilfe des Cockpits kann die Applatus-App bequem eingerichtet und verwaltet werden. Dabei ist es unerheblich, wo sich das SmartPhone befindet, solange es über eine Internetverbindung verfügt. Das Cockpit wird über den Browser (PC, Tablet etc.) aufgerufen, erfordert also keine Installation.
Folgender Funktionsumfang steht dem Nutzer des Cockpits zur Verfügung:
>
  Abrufen des aktuellen Layouts der Applatus-App
>  Auswahl von Schaltflächen, die in der App angezeigt werden sollen
>  Belegung der Schaltflächen mit Aktionen (z.B. „Telefonieren“)
>  Einstellung von Farbe und Farbsättigung der Schaltflächen
>  Hinzufügen und Löschen von Kontakten inkl. der dazugehörigen Photos
>  Versand von Nachrichten an den App-Nutzer; alternativ kann dies auch per SMS geschehen
>  Ortung des Smartphone-Nutzers, sofern dieser es gestattet
>  automatische Erinnerung an Termine [geplante Funktion]
Festlegung von geographischen (Sicherheits-)Bereichen, die für den Alltag des Smartphone-Nutzers typisch sind. Betritt oder verlässt der Nutzer einen der Sicherheitsbereiche mit seinem Smartphone, wird eine voreingestellte Aktion ausgeführt. So kann beispielsweise automatisch eine eMail an den verwaltenden Verwandten geschickt werden. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Nutzer der App der Ortung zugestimmt hat.
>  einfache und übersichtliche Verwaltung mehrerer Smartphones in einem Benutzerkonto
Das Applatus-Cockpit wurde so datensparsam wie möglich konzipiert. Die Server der Applatus-Infrastruktur stehen in Deutschland in einem nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum. Betrieben wird die Lösung von uns, einem deutschen Unternehmen mit Sitz in Deutschland.

Produktinformation

   Applatus macht aus Android-Smartphones leicht zu bedienende Handys, die aus der Ferne verwaltet werden können. Dank Applatus werden Kinder und Seniorenhandys sowie teure Speziallösungen überflüssig. Applatus besteht aus zwei Komponenten: einer kostenlosen App für SmartPhones und einem Cockpit, das mit einem Browser aufgerufen wird.
   Um Applatus in vollem Umfang nutzen zu können, müssen Sie auf Ihrem Smartphone das mitgelieferte Widget einrichten.
   Hilfe bei der Einrichtung der App bekommen Sie auf: www.applatus.de/hilfe/
   Die Applatus-App stellt dem Nutzer (z.B. Kind oder Senior) die wichtigsten Funktion eines Smartphones auf sehr einfache Weise zur Verfügung. Das Telefonieren und Empfangen von Nachrichten wird mit Applatus zum Kinderspiel. Dank der übersichtlichen Schaltflächen, der intuitiven Bedienung und der Sprachausgabe kann nahezu jeder mit Applatus umgehen. Weitere nützliche Funktionen wie beispielsweise die Bestimmung der eigenen Position und ein Routenplaner, der den Weg nach Hause zeigt, sind in Applatus integriert. Auf Wunsch kann der Nutzer von einem Angehörigen geortet werden, sodass bei Bedarf schnell Hilfe geholt bzw. geleistet werden kann.
Die Funktionen im Überblick:
+ Start eines Telefonats durch Tippen auf das Photo des Gesprächspartners
+ eingehende Nachrichten werden gut lesbar angezeigt und vorgelesen
+ Anzeige von Datum und Uhrzeit in großer Schrift – inklusive Vorlesefunktion
+ Bestimmung des aktuellen Standorts, der angezeigt und vorgelesen wird
+ angebundener Routenplaner (Google Maps), der den Weg nach Hause zeigt; wahlweise für Fußgänger,              Autofahrer, Fahrradfahrer und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmittel
+ konfigurierbare SOS-Schaltfläche, um schnell Hilfe anzufordern
+ Aufnahme eines Bildes, das an die vorkonfigurierte Adresse geschickt wird – so kann zum Beispiel ein Verwandter leichter aus der Ferne bei der Bedienung eines elektronischen Geräts helfen
   Mit Hilfe des Applatus-Cockpits (https://cockpit.applatus.de/) kann die Applatus-App bequem eingerichtet und verwaltet werden. Dabei ist es unerheblich, wo sich das SmartPhone befindet, solange es über eine Internetverbindung verfügt. Das Cockpit wird über den Browser (PC, Tablet etc.) aufgerufen, erfordert also keine Installation.
Folgender Funktionsumfang steht dem Nutzer des Cockpits zur Verfügung:
+ Abrufen des aktuellen Layouts der Applatus-App
+ Auswahl von Schaltflächen, die in der App angezeigt werden sollen
+ Belegung der Schaltflächen mit Aktionen (z.B. „Telefonieren“)
+ Einstellung von Farbe und Farbsättigung der Schaltflächen
+ Hinzufügen und Löschen von Kontakten inkl. der dazugehörigen Photos
+ Versand von Nachrichten an den App-Nutzer; alternativ kann dies auch per SMS geschehen
+ Ortung des Smartphone-Nutzers, sofern dieser es gestattet
+ Festlegung von geographischen (Sicherheits-)Bereichen, die für den Alltag des Smartphone-Nutzers typisch sind. Betritt oder verlässt der Nutzer einen der Sicherheitsbereiche mit seinem Smartphone, wird eine voreingestellte Aktion ausgeführt. So kann beispielsweise automatisch eine eMail an den verwaltenden Verwandten geschickt werden. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Nutzer der App der Ortung zugestimmt hat.
+ einfache und übersichtliche Verwaltung mehrerer Smartphones in einem Benutzerkonto
Die Nutzung des Applatus-Cockpits ist für die ersten 14 Tage kostenlos. Nach Ende der kostenlosen Testperiode kann ein Freischaltcode für 30, 360 bzw. 720 Tage erworben werden, wenn das Cockpit weiter genutzt werden soll. Wird kein Freischaltcode eingegeben, kann die Applatus App weiterhin kostenfrei als „Light Version“ genutzt werden, wobei das Cockpit und die Notruffunktion dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen: http://www.applatus.de/

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Fernsehen für blinde Menschen  - auf Zuruf! CES 2012: Nuance stellt Sprachsteuerung Dragon TV vor
   Nuance hat auf der CES eine Sprachsteuerung vorgestellt, die für Fernseher geeignet ist: Dragon TV soll es ermöglichen, alle Funktionen eines TV-Gerätes problemlos anzusteuern und auch eMails oder SMS bequem von der Couch aus zu verfassen

Jenseits der Spracherkennung.  Sprich mit mir: Dragon TV mit dezenten Menüs hört in den Raum hinein.
Nuance entwickelt persönliche Assistenten / Mit Dragon TV soll man künftig das Fernsehgerät bedienen

     Gewiss würden wir gern mal mit unserem Fernsehgerät reden: „Suche bitte für Samstagabend ein öffentlich- rechtliches Programm ohne Volksmusik und Sponsoring." Man darf auf interessante Antworten gespannt sein. Eine Sprachsteuerung für TV-Geräte stand bislang nicht auf unserer Wunschliste erstrebenswerter Neuerungen im Wohnzimmer. Mit der herkömmlichen Fernbedienung kommt man schneller zum Ziel, wenn es um Basiskommandos wie den Senderwechsel oder die Einstellung der Lautstärke geht. Doch nun haben wir in der amerikanischen Zentrale des Spracherkennungs-Spezialisten Nuance einen ersten Blick auf „Dragon TV" werfen dürfen, das zur CES 2012 debütierte, aber noch nicht im Handel ist.
   „Dragon" spielt auf die PC-Software Dragon Naturally Speaking an, aber beim Reden mit dem Fernsehgerät ist alles anders: Es hört nämlich ständig in den Raum hinein, man muss nicht in ein Mikrofon sprechen, Hintergrund- geräusche werden ausgeblendet, und mit dem Zauberwort „Dragon TV" wacht die Software aus dem Tiefschlaf auf und nimmt Kommandos entgegen. Und zwar Befehle in natürlicher Sprache, die weit über das hinausreichen, was sich flink mit einigen Tastendrucken auf der Fernbedienung erledigen lässt. Nicht nur, dass ein „Dragon TV, schalte um zur BBC" oder „zeige die Senderliste" zuverlässig ausgeführt wird. Man kann mit Sprachkommandos auch nach bestimmten Serien („läuft gerade Criminal Minds") oder Schauspielern („gibt es etwas mit Harrison Ford heute Abend") oder Genres („welche Dokumentationen laufen gerade") suchen lassen.
   In der Vorführung funktionierte das alles ohne vorheriges Sprechertraining mit einer kleinen Gruppe interessierter Journalisten einwandfrei. Der Clou sind jedoch einige Extras, die ihre Nähe zu Apples kluger Sprachassistentin Siri nicht leugnen können. Kein Wunder, wurde doch Siri von Nuance mitentwickelt. Wie Siri eine inhaltliche und semantische Analyse des Gesagten bietet, um mehr Variabilität bei Eingaben und Kommandos zu erlauben, soll auch Dragon TV als persönlicher Assistent zur Seite stehen. Pfiffig ist zum einen die übergreifende Steuerung sämtlicher Peripherie und Angebote rund ums Fernsehen. Die Nuance-Software steuert nämlich geräteüber- greifend nicht nur den TV-Apparat, sondern auch den Receiver und den Festplattenrekorder. Alles ist miteinander verbunden, man kann nach „Dr. House" suchen lassen, die Aufnahme auf der Festplatte veranlassen und sieht die Aufzeichnung im Ergebnisfenster der Suchfunktion. Zudem sind nicht zuletzt Streaming-Dienste eingebunden, in Amerika etwa die sehr populären Abo-Angebote von Netflix und Hulu.
   Das Sahnehäubchen ist jedoch die Personalisierung bei unterschiedlichen Nutzern. Das System speichert individuelle Vorlieben, etwa Schauspieler oder Serien. Wie man bei Siri „rufe meine Schwester an" sagen kann, lässt sich hier „kommt heute etwas mit meinem Lieblingsschauspieler" erfragen. Und nicht zuletzt soll Dragon TV sogar diverse Plattformen unter einen Hut bekommen. Wer am PC mit der Dragon-Software nach einem in Japan spielenden Film mit Bill Murray gesucht und „Lost in Translation" (etwa auf Netflix) gestartet hat, kann wenig später im Wohnzimmer das Filmvergnügen fortsetzen.
   Nuance will über seinen bisherigen Kernbereich der Spracherkennung hinauswachsen und widmet sich wie Google und Apple den Inhalten. Persönliche Assistenten haben Zugriff auf die Daten des Nutzers, und an die Stelle der schlichten Erkennung einzelner Ausdrücke tritt eine umfangreiche Bedeutungsanalyse, die „erraten" will, was der Nutzer gerade wünscht. Steht bei der reinen Spracherkennung die Genauigkeit im Vordergrund, rücken nun weitere Aspekte wie Effizienz, Integration, Tiefe und Portabilität ins Zentrum des Interesses. Portabilität heißt, dass abermals eigene Inhalte und Daten auf verschiedenen Geräten vorgehalten werden und sich Bediensysteme dem jeweiligen Kontext anpassen. Im Auto wird man anders mit seinem elektronischen Assistenten kommunizieren als im Büro, die Daten liegen stets in der Cloud. Die Frage bleibt nur, wie Nuance an die privaten Daten kommen will. Google und Apple haben es leichter, weil der Nutzer ohnehin seine Inhalte (Kontaktdaten, Kalendereinträge) in den jeweiligen Ökosystemen hinterlegt.
   Jenseits von Dragon TV arbeitet Nuance mit ähnlichen Ansätzen in seiner Medizinsparte, die rund die Hälfte zum Umsatz beisteuert. Hier gibt es die Vision, dass eine im Patientengespräch mitlaufende Spracherkennung fortwährend aus Floskeln harte Fakten generiert, aus Erzählungen werden strukturierte Daten, die sich ohne Umschweife in medizinische Diagnosesysteme einspeisen lassen und dann beispielsweise darauf hinweisen, dass der Patient wegen seines am Rande erwähnten Diabetes ein bestimmtes Medikament nicht nehmen sollte.
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   Stiftung Warentest prüfte 18 Senioren- und Einfachhandys.  Nur eins scheidet mit „gut" ab
Verlässliche Partner des Alltags - Als einziges im Test „gut": Klapphandy Doro Phone Easy 410gsm.

   Noch vor zwei Jahren waren Seniorenhandys alles andere als schick. Nahezu riesig wirkten sie gegenüber herkömmlichen Mobiltelefonen, von ihrem Gewicht ganz zu schweigen. Ihr Markenzeichen waren große Tasten, auch mal in bunt gehalten - nicht unbedingt die Art Mobiltelefon, die man gern zur Schau trägt. Doch mittlerweile unterscheiden sich viele Seniorenhandys äußerlich gar nicht mehr stark von anderen Handys, in ihren Funktionen allerdings schon. Die Stiftung Warentest hat 15 Seniorenhandys und drei einfache klassische Handys zu Preisen zwischen 29 Euro und 245 Euro getestet. Der Testsieger, das Doro Phone Easy 410gsm (150 Euro), überzeugt mit einem guten Anzeigefeld und einer klaren, einfachen Menüführung. Das Klapphandy hat große und gut beschriftete Tasten, mit denen ältere Menschen gut zurechtkommen. Auch Textnachrichten lassen sich mit ihm bequem schreiben. Es ist das einzige Handy im Test, das sich sowohl für Menschen mit Seh- und Hörschwäche als auch für Personen mit Motorikschwäche eignet.
   Alle Seniorenhandys im Test verzichten auf eine Kamera. Sie beschränken sich auf die Funktionen des mobilen Telefonierens. Mit einer Ausnahme können alle SMS versenden und empfangen: Das Doro Phone Easy 338gsm (100 Euro,„befriedigend") kann nur SMS empfangen. Fünf Seniorenhandys warten mit einem Farbdisplay auf, alle anderen besitzen nur ein einfarbiges Anzeigefeld. Unterschiede gibt es auch bei den Symbolen auf dem Bildschirm. Im Vergleich zu herkömmlichen Handys strotzen die Ziffern vor Größe. Die übrige Ausstattung ist zugunsten der einfachen Bedienbarkeit sehr übersichtlich. Doch es gibt andere Extras. Einige Seniorenhandys bieten als zusätzliche Sicherheitsfunktion eine spezielle Notruftaste.
   Lorbeeren heimst das Emporia Lifeplus (149 Euro, „befriedigend") für seine Notruftaste ein: Es versendet erst eine SMS mit der Notrufinformation an alle Empfänger. Dann wählt es den ersten Empfänger an, der muss den Notruf innerhalb der ersten Minute durch Drücken einer Taste bestätigen. Macht er das nicht, ruft das Handy die zweite Nummer an. Auch wenn ein Gespräch zustande kommt, ist das Emporia noch eine Stunde lang im Notrufmodus, es nimmt jeden Anruf an und schaltet auf Freisprechen. Schlechte Karten hat der Nutzer beim Amplicom, beim Hagenuk Fono E100 und beim ITT Easylife: Springt ein Anrufbeantworter an, stoppt der Notruf.
   Die Akkus der Seniorenhandys machen jetzt nicht mehr so schnell schlapp wie im letzten Test. Aufpassen muss man allerdings beim Auro Comfort 1060 (179 Euro, „befriedigend"), das mit einer GPS-Funktion wirbt. Über das globale Navigationssatellitensystem GPS kann es seine Position bestimmen und im Ernstfall eine Textnachricht mit der aktuellen Position versenden. Ist die Funktion immer eingeschaltet, hält der Akku aber nur knapp einen Tag. Um möglichst lange telefonieren zu können, sollte GPS lieber aus bleiben. HA100406td 
Der komplette Test ist im Aprilheft der Zeitschrift „Test" nachzulesen.

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   Mobiltelefone werden dazu eingesetzt mit anderen zu sprechen. Jetzt gibt es ein Mobiltelefon das mit Ihnen spricht! Bisher hatten blinde und sehbehinderte Benutzer nur bedingt Zugang zu den Funktionen herkömmlicher Mobiltelefone. Mit dem neuen owasys22C haben Sie erstmals uneingeschränkten Zugang zu sämtlichen, bei konventionellen Mobiltelefonen üblichen Funktionen.
   Hören Sie wer anruft! Hören Sie erhaltene SMS oder jene, die Sie verschicken möchten! Genießen Sie den Zugang zu sämtlichen, bei konventionellen Mobiltelefonen üblichen Menüfunktionen! Ab heute spricht Ihr Mobiltelefon mit Ihnen!
Hören Sie:
- Telefonbucheinträgen und -abfragen - empfangene Nachrichten - verfasste Nachrichten
- Anruferidentifikation - Anruferliste (empfangene und entgangene Anrufe, gewählte Rufnummern)
- Zusatzinformationen wie Provider, Akkustatus, Netzabdeckung, Datum und Uhrzeit, Stummschaltung etc.
- andere, bei konventionellen Mobiltelefonen übliche Funktionen
Einfache Handhabung:
- eigene Taste für das Telefonbuch
- eigene Taste zum Aktivieren der Sprachausgabe bei Texteingaben, Terminansagen, Informationsabfragen etc.
- eigene Taste für Freisprechmodus - alle Tasten taktil sehr gut wahrnehmbar
- jeder Menüfunktion ist eine Nummerntaste zum schnelle Menüeinstieg zugeordnet
Inkludiert:
- ergonomisches Design - Vibrationsalarm - eingebaute Antenne - Anschlussbuchsen für Headset und Netzgerät
- eingebauter, qualitativ hochwertiger Lautsprecher für Freisprechmodus
- hochwertiger 1500 mAh Li-Ion Akku
Technische Daten
- Zweiband GSM/GPRS 900/1800 Mobiltelefon speziell auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Benutzer zugeschnitten
- Version GSM 850/1900 ebenfalls erhältlich - serielle Schnittstelle und Buchse für Headset
- synthetische Sprachausgabe von hoher Qualität - Datum- und Uhrzeit
- integrierter Hochleistungslautsprecher für Freisprechmodus - exzellente Audioqualität
- Software-Upgrades möglich - Shortcuts für Menüfunktionen - Tastensperre
- Abfrage von Batteriestatus und Netzabdeckung
- Anzeige von entgangenen Anrufen und ungelesenen Nachrichten
- Vibrationsalarm - Direktzugang zur Mailbox
Spezifikationen:
- Maße: 118 x 49 x 27 mm - Gewicht: 125 g (inkl. Akku)
- 250 Einträge im Telefonbuch für erweiterte Einträge mit Name, Adresse, Telefonnummer privat und Büro, Mobiltelefon, eMail Adresse
- Anruferführung (Wahlwiederholung der letzten Nummer aus der Rufliste, Anrufen von Nummern aus der Anruferliste (entgangene und erhaltene Anrufe), SOS-Anruf auch ohne SIM Karte oder bei aktivierter Tastensperre (Nummer 112), Anklopffunktion und Anruf halten, weiterleiten, sperren, automatische Netzsuchfunktion, eigene Nummer anzeigen oder nicht anzeigen
- SMS-Nachrichten
-  Betriebszeit: Telefonieren bis zu 8 h, Standby-Betrieb bis zu 200 h , Ladezeit 3 h, Preis: 499.00 Euro  

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Tiefe Töne und große Tasten - Mehr nutzerfreundliche Produkte für Ältere sind gefordert

   Der Anteil von Senioren an der Bevölkerung wächst. Entsprechend steigt auch die Nachfrage nach Produkten, die von älteren Menschen leicht genutzt werden können. Doch die Hersteller und der Handel hinken hinterher: Im Sanitätsfachhandel finden Verbraucher zwar Hilfsmittel für die Pflege und medizinisch angehauchte Produkte wie Schnabeltassen. Doch die möchte kein gesunder Mensch haben. Wer jedoch Dinge für den täglichen Bedarf im Haushalt sucht, wie etwa einen Universal-Öffner für Flaschen mit Schraubverschluss, der braucht Geduld.
   Einer, der seit 15 Jahren die Stecknadeln im Heuhaufen sucht, ist Darius Khoschlessan. Der Mediziner hat in Hei- delberg den  Seniorenfachhandel  Senio  gegründet.  Im  eigenen Geschäft, per Internet und über mehrere Hundert selbstständige Verbundpartner bietet er Schlüsseldrehhilfen, Tubenaufroller, Pumpkorkenzieher, Getränkeverpackungsgriffe, Schneidbretter mit Saugfüßen und vieles mehr an. Ein Großteil seiner Produkte wurde nicht speziell für Senioren entwickelt. „Nehmen Sie das Beispiel Kugelschreiber: Ich bin irgendwann auf Jumbo-Kulis gestoßen, die von einer Werbefirma als Gag für einen Kunden gestaltet winden”, erzählt er.
   Wenn Khoschlessan durch ein Geschäft oder über eine Messe geht, fragt er sich immer: Welche Produkte sind für Senioren gut nutzbar? „Ältere Menschen können kleinteilige Gegenstände schwerer greifen, weil die Knochen steifer sind. Die Kraft lässt insgesamt nach. Hohe Töne werden schlechter oder gar nicht mehr wahrgenommen. Die Fähigkeit, Blau-Grün-Kontraste zu erkennen, geht verloren. Die Sehschärfe verringert sich”, zählt Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (DGG), typische Einschränkungen im Alter auf. Diese Einschränkungen sind bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt  Außerdem kommen individuelle Beschwerden oder Krankheiten hinzu.
   Trotzdem sollten alle Produkte in Bezug auf Form, Material, Gewicht, Geräusch und Optik bestimmte Anforderungen erfüllen, um für ältere Menschen leicht nutzbar zu sein. „Bei einem Topf beispielsweise sind die Griffe entscheidend: Sie müssen ausreichend groß sein und dürfen bei Gebrauch auf keinen Fall heiß werden. Eine Pfanne sollte mit zwei Griffen ausgestattet sein”, erläutert Monika Blechinger-Zahnweh, Ökotrophologin. Wenn das Kochgeschirr dann noch möglichst leicht ist und gut gestapelt werden kann, ist es perfekt.
   Was für Töpfe gilt, lässt sich auf alle anderen mit der Hand geführten  Produkte übertragen: Geringes Gewicht und große oder dicke Griffe sind wichtig. Auch die Haptik spielt eine Rolle. „Kunststoff ist das Material der Wahl. Noppen verhindern zum Beispiel auf Bleistiften das Abrutschen der Finger”, erklärt Koepp. Auch Schalter, Tasten, Displays und die Schrift dürfen nicht zu klein sein - ob an der Fernbedienung oder an der Kaffeemaschine. Im Idealfall springen Ein- und Ausschalter durch Signalfarben wie Rot oder Orange ins Auge. Der Faktor Gewicht kommt bei vielen Zubehörteilen im Haushalt, vor allem elektrischen Kleingeräten wie dem Handmixer, zum Tragen. „Solche Einzelgeräte lassen sich durch eine Universalküchenmaschine einsparen”, sagt Blechinger-Zahnweh. Sobald Signaltöne im Spiel sind - beim Wecker, beim Fieberthermometer oder beim Backofen - sollte darauf geachtet werden, dass sie erstens laut genug und zweitens möglichst tief sind. „Besonders große Schwierigkeiten gibt es bei allen Geräten, die interaktiv genutzt werden - zum Beispiel Mikrowelle, Handy oder Fernbedienung: Die Bedienstrukturen und Menüs sind von Gerät zu Gerät anders aufgebaut”, sagt Sebastian Glende, Leiter der Senior Research Group am Lehrstuhl Arbeitswissenschaft und Ergonomie der Technischen Universität Berlin.
  Viele ältere Menschen können sich jedoch schwerer an Neuerungen anpassen, erst recht wenn die Anleitungen verwirrend und klein gedruckt sind. Hinzu kommt, dass viele Geräte Funktionen anbieten,  die Ältere gar nicht nutzen. Für Viele wäre weniger daher oft mehr.
Informationen: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO):
   Der Anteil von Senioren an der Bevölkerung wächst. Entsprechend steigt auch die Nachfrage nach Produkten, die von älteren Menschen leicht genutzt werden können. Doch die Hersteller und der Handel hinken hinterher: Im Sanitätsfachhandel finden Verbraucher zwar Hilfsmittel für die Pflege und medizinisch angehauchte Produkte wie Schnabeltassen. Doch die möchte kein gesunder Mensch haben. Wer jedoch Dinge für den täglichen Bedarf im Haushalt sucht, wie etwa einen Universal-Öffner für Flaschen mit Schraubverschluss, der braucht Geduld.
   Einer, der seit 15 Jahren die Stecknadeln im Heuhaufen sucht, ist Darius Khoschlessan. Der Mediziner hat in Heidelberg den Seniorenfachhandel Senio gegründet. Im eigenen Geschäft, per Internet und über mehrere Hundert selbstständige Verbundpartner bietet er Schlüsseldrehhilfen, Tubenaufroller, Pumpkorkenzieher, Getränkeverpackungsgriffe, Schneidbretter mit Saugfüßen und vieles mehr an. Ein Großteil seiner Produkte wurde nicht speziell für Senioren entwickelt. „Nehmen Sie das Beispiel Kugelschreiber: Ich bin irgendwann auf Jumbo-Kulis gestoßen, die von einer Werbefirma als Gag für einen Kunden gestaltet winden”, erzählt er.
   Wenn Khoschlessan durch ein Geschäft oder über eine Messe geht, fragt er sich immer: Welche Produkte sind für Senioren gut nutzbar? „Ältere Menschen können kleinteilige Gegenstände schwerer greifen, weil die Knochen steifer sind. Die Kraft lässt insgesamt nach. Hohe Töne werden schlechter oder gar nicht mehr wahrgenommen. Die Fähigkeit, Blau-Grün-Kontraste zu erkennen, geht verloren. Die Sehschärfe verringert sich”, zählt Martina Koepp, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (DGG), typische Einschränkungen im Alter auf. Diese Einschränkungen sind bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt  Außerdem kommen individuelle Beschwerden oder Krankheiten hinzu.
   Trotzdem sollten alle Produkte in Bezug auf Form, Material, Gewicht, Geräusch und Optik bestimmte Anfor- derungen erfüllen, um für ältere Menschen leicht nutzbar zu sein. „Bei einem Topf beispielsweise sind die Griffe entscheidend: Sie müssen ausreichend groß sein und dürfen bei Gebrauch auf keinen Fall heiß werden. Eine Pfanne sollte mit zwei Griffen ausgestattet sein”, erläutert Monika Blechinger-Zahnweh, Ökotrophologin. Wenn das Kochgeschirr dann noch möglichst leicht ist und gut gestapelt werden kann, ist es perfekt.
   Was für Töpfe gilt, lässt sich auf alle anderen mit der Hand geführten  Produkte übertragen: Geringes Gewicht und große oder dicke Griffe sind wichtig. Auch die Haptik spielt eine Rolle. „Kunststoff ist das Material der Wahl. Noppen verhindern zum Beispiel auf Bleistiften das Abrutschen der Finger”, erklärt Koepp. Auch Schalter, Tasten, Displays und die Schrift dürfen nicht zu klein sein - ob an der Fernbedienung oder an der Kaffeemaschine. Im Idealfall springen Ein- und Ausschalter durch Signalfarben wie Rot oder Orange ins Auge. Der Faktor Gewicht kommt bei vielen Zubehörteilen im Haushalt, vor allem elektrischen Kleingeräten wie dem Handmixer, zum Tragen. „Solche Einzelgeräte lassen sich durch eine Universalküchenmaschine einsparen”, sagt Blechinger-Zahnweh. Sobald Signaltöne im Spiel sind - beim Wecker, beim Fieberthermometer oder beim Backofen - sollte darauf geachtet werden, dass sie erstens laut genug und zweitens möglichst tief sind. „Besonders große Schwierigkeiten gibt es bei allen Geräten, die interaktiv genutzt werden - zum Beispiel Mikrowelle, Handy oder Fernbedienung: Die Bedienstrukturen und Menüs sind von Gerät zu Gerät anders aufgebaut”, sagt Sebastian Glende, Leiter der Senior Research Group am Lehrstuhl Arbeitswissenschaft und Ergonomie der Technischen Universität Berlin.
  Viele ältere Menschen können sich jedoch schwerer an Neuerungen anpassen, erst recht wenn die Anleitungen verwirrend und klein gedruckt sind. Hinzu kommt, dass viele Geräte Funktionen anbieten, die Ältere gar nicht nutzen. Für Viele wäre weniger daher oft mehr.
Informationen: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO):
www.bagso.de (Rubrik: Publikationen, Stichwort: Nutzerfreundliche Produkte).
Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft: www.fachausschuss-haushaltstechnik.de
(Rubrik Publikationen, AK Barrierefreie Hausgeräte). (Rubrik: Publikationen, Stichwort: Nutzerfreundliche Produkte).
Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft: www.fachausschuss-haushaltstechnik.de
(Rubrik Publikationen, AK Barrierefreie Hausgeräte).    NOZdpa080530tmn

Neu: Seniorenhandy - Extragroße, beleuchtete Tasten und eine gut lesbare Anzeige:
   Das Handy AEG fono e100 soll sich vor allem für Ältere und Menschen mit Sehschwäche eignen. Wird die Notruftaste auf der Rückseite gedrückt, soll es bis zu vier festgelegte Rufnummern nacheinander anklingeln - und ihnen jeweils eine Notfall-SMS senden. CB0909lo
Herstellerangaben. Technische Daten: Radio, Taschenlampe Preis: 99 € ohne Vertrag. Infos bei:
ITM  Tel 01805 – 88 01 01 www.aeg-itm.de

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Für Einsteiger: AEG fono e100 – schlicht und einfach gut
Günstiger Komfort/ Ergonomie-Handy in neuer, niedriger Preiskartegorie

   Das Design des AEG fono e100 macht es zum Handschmeichler, mit abgerundeten Kanten und gummierter Oberfläche. Die Funktionen des Handys beschränken sich aufs Wesentliche, nämlich Telefonieren und das Versenden von Kurznachrichten – ohne komplizierte Funktionen. Das Menü ist selbsterklärend, die 14 mal 14 Millimeter großen Tasten lassen sich dank Beleuchtung überall gut erkennen und bedienen. Die Tasten dominieren das Handy, vereinen Design und Funktion perfekt. Dennoch ist das Telefon 79 Gramm leicht, elegant designt und bernsteinfarbenem, kontrastreichem Display. Mit extrastarkem Lautsprecher und Vibrationsalarm meldet das fono e100 sich lautstark. Für 99 Euro ist das schicke Gerät ab Juni 2009 im Handel erhältlich – bei diesem Preis ein Einsteigermodell.
   Das fono e100 ist für’s Telefonieren und die SMS Kommunikation optimiert. Es bietet ein Telefonverzeichnis mit 100 Einträgen, Kurzwahlspeicher und eine integrierte Freisprecheinrichtung. Komplizierte Zusatzfunktionen, die häufig nicht genutzt werden, wurden bewusst weggelassen.
Eleganz und Ergonomie
   Die großen 14x14 mm Ziertasten bestimmen das puristische Design des AEG fono e100; durch die Beleuchtung lassen sich diese auch im Dunkeln sicher bedienen. Vier Schiebeschalter an den beiden Seiten des AEG fono e100 ermöglichen eine schnelle Bedienung wichtiger Funktionen ohne über das Menü gehen zu müssen:   So  lassen sich z.B. die Tastensperre oder die Taschenlampe auf einfache Weise ein- und ausschalten. Durch seine kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht von nur 79g wirkt das AEG fono e100 stylish und modern, nicht klobig. Die orangefarbene Hintergrundbeleuchtung des Displays sorgt für einen optimalen Kontrast und in Verbindung mit den großen Ziffern und Buchstaben für beste Lesbarkeit.
Hilfe auf Knopfdruck
   Wird die Notruf-Taste auf der Rückseite gedrückt, dann ruft das AEG fono e100 selbständig bis zu vier vorher festgelegte Rufnummern an und geht automatisch in den Freisprechbetrieb. Gleichzeitig wird eine vorher festgelegte SMS Nachricht an diese Rufnummern verschickt. Damit können Sie im Notfall mit nur einem Tastendruck Hilfe rufen. Die Lautsprecher und der Vibrationsalarm des AEG fono e100 sind besonders leistungsstark ausgelegt, so dass der Rufton, die Vibration, die Freisprecheinrichtung und der Gesprächspartner auch in lauten Umgebungen wahrgenommen werden können. Das FM/UKW Radio, eine integrierte LED Taschenlampe und eine Alarmfunktion, die auch bei ausgeschaltetem Telefon arbeitet, runden den Funktionsumfang ab.
Technische Daten
- Abmessungen (LxBxH): 105 x 50 x 16  mm; - Gewicht: 79 Gramm;  -  Netzzugang: Quad Band-Betrieb in allen GSM-Netzen; - Schwarz-Weiß Display, 39 x 15 mm mit bernsteinfarbenem Hintergrundbeleuchtung für optimalen Kontrast; - Besonders leistungsstarker Lautsprecher und Vibrationsalarm
- Ergonomisches Tastenfeld, beleuchtet; - Scrollrad; - Akku: Lithium Polymer; - Notruf-Funktion / Notruf SMS;
- Dauerbetrieb: bis zu 2,5 Stunden; - Standby-Zeit: bis zu 150 Stunden
- Weiteres: FM Radio, LED Taschenlampe, Taschenrechner
- Unverbindliche Preisempfehlung: 99 Euro
Lieferumfang: - fono e100 Mobiltelefon ; - 1000 mAh Akku; - Reisenetzteil; - Bedienungsanleitung

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Welches Handy ist für Senioren das Richtige? Stiftung Warentest lässt Ältere 13 Mobiltelefone prüfen:
Diese Drei gefielen den Testern besonders: Einfache Handys von Nokia links, Fitage Mitte
und Emporia rechts. Nokia liegt vorn, gefolgt von zwei Spezialmodellen.

   Das richtige Handy zu finden, ist nicht immer einfach. Gerade vielen älteren Nutzern liegen eine klare Menü- führung, ein hoher Kontrast und gut leserliche Tastensymbole am Herzen. Sie wollen mit einem Mobiltelefon nur telefonieren und gelegentlich eine SMS versenden. Doch für welches Handy sollen sie sich entscheiden?
   Die Stiftung Warentest ist dieser Frage nachgegangen und hat ältere Nutzer 13 Handys testen lassen. Darunter acht herkömmliche Handys und auch fünf speziell für Senioren entwickelte Mobiltelefone. Das beste Ergebnis beim Seniorentest erzielte das Nokia 3110 Classic - ein Mobiltelefon herkömmlicher Bauart. Knapp dahinter platzierte sich bei ihnen aber gleich ein spezielles Seniorenhandy, das Fitage Big Easy 2 für 290 Euro. Das ist fast doppelt so groß wie das Nokia und mehr als doppelt so schwer. Siehe auch den folgenden Artikel!
   Außerdem kostet das Nokia mit 149 Euro nur knapp die Hälfte. Für ältere Menschen, die mit einem kleinen Handy gut zurechtkommen, ist das Nokia auf jeden Fall zu empfehlen. Beim Telefonieren wie auch beim Versenden einer SMS gibt es beim Nokia keine Probleme, beides funktioniert „gut”. Auch an der Lesbarkeit der Tasten sowie der Zahlen und Namen auf dem Display hatten älteren Tester nichts auszusetzen.
   Wer aus Sicherheitsgründen Wert auf eine Notruftaste legt, findet diese bei den Seniorenhandys Emporia Life (199 Euro) und beim Secufone BX55 (449 Euro, mit GPS). Wird der Notruf getätigt, wählt das Emporia nacheinander bis zu fünf vorher festgelegte Nummern an, zum Beispiel den Sohn, die Tochter oder den Nachbarn. Auch beim Secufone besteht die Möglichkeit, eine Notrufnummer einzuspeichern.
   Als äußerst schwierig empfanden die Testpersonen, einige Handys in Betrieb zu nehmen. Beim Versuch, die Sim- Karte in das Senotech Basic Phone (199 Euro) einzulegen, war ein Schraubenzieher erforderlich, um eine Klappe auf der Rückseite zu entfernen. Bei beiden Sony-Ericsson-Handys K320i und Z710i bemängelten die Tester, dass die Schalter nicht farbig gekennzeichnet sind. Geräte wie das Fitage mit einer klaren Symbol- und Farbgebung hingegen sind nutzerfreundlich und konnten intuitiv an der richtigen Stelle ein- und ausgeschaltet werden.
   Viele Spezialhandys müssen öfter mal ans Stromnetz. Ihre Akkus machen im Standby schnell schlapp und sollten alle ein bis zwei Tage aufgeladen werden.  HAZtd080302

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Kleiner Markt für große Tasten    -    Foto links: Big easy  Foto rechts: emporia

    Geschickt klickt sich Ursula Lucko durch das Menü ihres Handys und tippt eine SMS ein. Eigentlich eine alltägliche Szene, wäre Lucko nicht 82 Jahre alt und mit Hightech-Produkten bisher kaum vertraut gewesen. „Handys mit kleinen Displays und vielen Funktionen erschweren älteren Nutzern die Handhabung. Man ist überfordert”, klagt Lucko. Spezielle Seniorenhandys gefallen der Rentnerin viel besser. Unternehmen wie die österreichische Emporia Telecom GesmbH & Co. KG und die Fitage GmbH & Co. KG haben dieses Bedürfnis nach Mobiltelefonen für Ältere erkannt und einen Nischenmarkt entdeckt.
   In ganz Deutschland besitzen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes knapp 67 Millionen Menschen ein Handy. Davon sind aber nur 14 Prozent älter als 65 Jahre - an der Gesamtbevölkerung hat diese Altersgruppe allerdings einen Anteil von 20 Prozent. Nach Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2050 schon ein Drittel der Deutschen 65 Jahre oder älter sein. Damit wächst auch die potentielle Zielgruppe für Seniorenhandys in Zukunft.
   Fitage-Geschäftsführer Dr. Darius Khoschlessan kritisiert, dass „ein wesentlicher Lebensbereich so stiefmütter- lich behandelt wird”. Er sagt, dass seine Produkte hülfen, die Selbständigkeit im Alter zu erhalten, und dass sie den Senioren Berührungsängste vor moderner Technik nähmen. Die Handymodelle des Mannheimer Unternehmens, die „Katharina das Große” oder „Big Easy 2” siehe Fotobericht unten! heißen, sind einfach Seniorenhandys führen Ältere an moderne Technik heran. Bedienkomfort ist dabei aber längst nicht alles.
   Gut lesbar, gut hörbar zu bedienen. Sie haben großen Tasten und ein gut lesbares Display. Die Klingeltöne sind laut, und die Telefone haben eine Notruffunktion. Die Stiftung Warentest hat das „Big Easy 2” als bestes Spezial- handy bewertet. „Das hat unser Konzept für nutzerfreundliche Produkte bestätigt”, sagt Khoschlessan, der jedes seiner Handys selbst mitentwickelt. Seine nächste Idee, das „Big Easy 3”, kommt im Spätsommer auf den deutschen Markt und wird etwa 300 Euro kosten.
   Eveline Pupeter-Fellner, Geschäftsführerin des Wettbewerbers Emporia, sagt: „Hightech-Produkte für Senioren sind gefragt, und der Markt wächst stetig.” Das 1991 gegründete Familienunternehmen aus Linz in Österreich, das sich als internationaler Marktführer sieht, erzielte 2007 in Deutschland mit rund 100.000 verkauften Mobiltelefonen einen Umsatz von 13 Millionen Euro. Auf dem internationalen Markt waren es 30 Millionen Euro. Für das Jahr plant die Unternehmensführung ein Umsatzwachstum um 100 Prozent.
   Ähnlich wie Fitage bewirbt auch Emporia seine Geräte als unkompliziert und leicht bedienbar. „Große Tasten und große Displays machen aber noch lange kein Seniorenhandy”, sagt Geschäftsführerin Pupeter-Fellner. Seniorengerecht heißt für sie vor allem „Einfachheit in Menüführung und Bedienung, zum Beispiel durch Seitentasten”. Es solle aber kein Bild von Seniorenhandys vermittelt werden, das „den alten Menschen als alt degradiert”, sagt Pupeter-Fellner.
  Diese Ansicht teilt auch Sebastian Glende. Er ist Leiter der Seniorenforschungsgruppe Senior Research Group (SRG) in Berlin, für die Senioren technische Geräte auf Anwendbarkeit testen und die Ergebnisse an die Industrie weitergeben. „Hightech-Artikel sollten so gestaltet werden, dass ältere Leute sie problemlos nutzen können”, sagt Glende. Er will auch Vereinfachungen im Erscheinungsbild, allerdings alles nur in Maßen: „Ein Handy darf nicht wie ein typisches Seniorenhandy aussehen, das wäre stigmatisierend.” Emporia orientierte sich in Forschung und Entwicklung an diesem Designanspruch und kreierte Produkte wie das „Emporia Time”, das mit seinen 110 Gramm nur halb so schwer ist wie das „Big Easy 2” von Fitage und zudem im März einen Designpreis gewonnen hat. Der Nachfolger „Emporia Talk” wird in Deutschland von dieser Woche an für rund 150 Euro im Handel erhältlich sein.
   Das Unternehmen Emporia, das eng mit Ärzten und Seniorenverbänden zusammenarbeitet, sieht vor allem in der Medizin noch Potential für die weitere Produktentwicklung. Das Ziel sei „ein Handy, das auch medizinische Funktionen integriert und damit die Sicherheitsfunktion eines Handys unterstützt”. Emporia hat 14 Millionen Euro in die Forschung investiert und auf diesem Gebiet 25 neue Arbeitsplätze geschaffen.
  Trotzdem bleibt der Markt für Seniorenhandys ein Nischenmarkt, auf dem ausschließlich kleine Unternehmen agieren. Nach Aussagen von Fitage-Geschäftsführer Khoschlessan wird der Markt aber nur so lange in der Hand der kleinen Anbieter bleiben, „bis sich die Spezialhandys als Standardartikel etabliert haben”. Vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung liegt diese Entwicklung nicht mehr in allzu weiter Ferne.
   Die Herausforderung des Marktes ist es, nah an der Zielgruppe zu bleiben. „Die Gruppe der älteren Bevölkerung ist in sich sehr heterogen”, erklärt Khoschlessan. Und Pupeter-Fellner fügt hinzu: „Vergleichen Sie nur einen 60 Jahre alten Rentner mit einem Fünfundachtzigjährigen. Das sind ganz andere Bedürfnisse.”
   Diese unterschiedlichen Bedürfnisse der Senioren kennt auch Frank Leyhausen, der mit seinem Unternehmen Medcom International GmbH die Deutsche Seniorenliga berät. „Seniorenhandys sind sicherlich sinnvoll für Menschen mit Seh- und Hörschwäche”, sagt er. Ein Großteil der älteren Bevölkerung könne aber auch mit gewöhn- lichen Mobiltelefonen klarkommen. Als Ergänzung wünscht sich Leyhausen Dienstleistungen wie zum Beispiel einen Handykurs für Ältere: „Dann werden die Senioren zu den besten Fachleuten, weil sie Zeit und Ehrgeiz haben, sich mit den Produkten auseinanderzusetzen.”
   Ursula Lucko jedenfalls kennt sich gut aus mit ihrem seniorengerechten Handy. „Jetzt habe ich Spaß an der neuen Technik”, sagt sie. Auch ihre Tochter habe sich ein Seniorenhandy gekauft: „Weil das so schön einfach ist.” FAZ080710car

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BIG EASY 2 ... die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von „Katharina das Große” Handy zum Telefonieren. BIG EASY 2 beim Test der Stiftung Warentest „bestes Spezialhandy”. Die Revolution läuft im Stillen ab – ganz so wie der demographische Wandel auch.
   Das in Deutschland von fitage produzierte erste vollwertige Seniorenhandy „Katharina das Große” hat innerhalb kurzer Zeit viele zufriedene Nutzer gefunden. Die Nachfrage ist ungebrochen - aus allen Altersgruppen finden sich Menschen, die gerne komfortabel telefonieren. Daher präsentiert fitage jetzt das stärker design-orientierte, noch ergonomischere und weiterentwickelte Modell „BIG EASY 2”. Auf der Cebit wurde das neue Handy im „universal- design“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.  „Da es auf dem Weltmarkt ein einziges Handy oder schnurloses DECT-Telefon gibt, dass mit dieser Tastengröße und Schriftgröße im Display aufwarten kann, wurden wir bei „Katharina das Große” auch vom internationalen Markt gebeten ein weiteres Modell herauszubringen.” so der Arzt und Gründer von fitage, Dr. Darius Khoschlessan.
   „Die Ergebnisse der Entwicklungs-Zusammenarbeit mit Menschen, die handelsübliche Handys nicht bedienen können oder möchten, hat uns dazu bewogen auch BIG EASY 2 auf Nutzer auszurichten, die auf das Gerät wirklich angewiesen sind, um ihre Selbständigkeit und Lebensqualität zu erhalten.” Die zwischenzeitlich bei „Katharina das Große” mehrfach ausgezeichneten Merkmale wurden bei BIG EASY 2 konsequent weiterentwickelt. BIG EASY 2 ist um 6 mm flacher, ist noch ergonomischer geformt als „Katharina das Große” und besitzt neben der weiterentwickelten Software einen extra großen Freisprechlautsprecher auf der Rückseite.
  D. Khoschlessan: „Die Tastengröße und damit Breite und Höhe haben wir bewusst nicht wesentlich reduziert, da Tastengröße und Display stets von den Nutzern als “wunderbar” bezeichnet werden. Wenn wir hier kleiner werden würden, schließen wir genau die Nutzer aus, die unbedingt auf diese großen Bedienelemente angewiesen sind. Und schließlich hatten wir uns ja die Aufgabe gestellt ein Handy für die Personen zu machen, die ohne dieses Gerät gar nicht bequem telefonieren können. Wer Einschränkungen beim Sehen, Hören, der Fingerfertigkeit oder dem Verständnis für technische Bedienstrukturen hat, erkennt den Nutzen dieses Handys sofort und stellt ihn klar vor den Repräsentationswert des Gerätes.”
BIG EASY 3. Fotos oben. Vorschau: Das neue Mobiltelefon von fitage. Ein kleines, großes Handy
Ein pfiffiges kleines Handy mit
- großen Tasten, - 2 Notruffunktionen und Notruftasten, - Farbdisplay, - Hörverstärkung
- SMS, Taschenlampe, Radio ... Der Verkaufspreis unter 150 Euro.
Besonderheiten
sehr große Tasten: 15 x 8 mm bzw. 16 x 12 mm  -  große Beschriftung: bis zu 6 mm hoch
Anzeige: 6 bis 11 mm Schriftzeichenhöhe  -  Notruftaste für einen direkten Sprachanruf
Notruftaste für den direkten Versand einer Textnachricht (SMS) -
Einfache Bedienung durch Einstellrad an der rechten Seite - rutschsichere, gummierte Gehäuseoberfläche
UKW-Radio  -  Stereo-Kopfhörer mit Freisprechfunktion (Mikrofon), 2,5 mm Klinken-Anschluss

Holt auf Knopfdruck Hilfe – Großtastentelefon BIG Tel 49 plus

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   Das perfekte Telefon für Senioren, Seh- und Hörbehinderte und alle, die wirklich bequem telefonieren wollen – mit Großtasten, Großdisplay, automatischem Notruf, Hörverstärkung, optischer Anrufanzeige, Rufnummern- anzeige, anpassbarem Hörerklang ...
Abm. (B x H x T): 175 x 80 x 205 mm. Lieferung mit TAE-Anschlusskabel, Netzteil, Wandhalterung und Notstrom- Akkus (4 x Mignon). 39,95 €  mehr unter: www.elv.de

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TNotruftel-2x    Für den Notfall gewappnet – Hagenuk BIG 100     

  Notruftelefon mit Notruf-Fernbedienung. Das Hagenuk BIG 100 richtet sich speziell an ältere und allein lebende Menschen.
  In Notfällen wird das Telefon oft nicht mehr erreicht, um eine Notrufnummer zu wählen. Hier kann das Hagenuk BIG 100 seine Stärken ausspielen. Ein einfacher Tastendruck auf den im Lieferumfang enthaltenen Notrufsender (Reichweite bis zu 50 m) und das BIG 100 wählt automatisch bis zu 30 hinterlegte Rufnummern an und entsendet einen vorher diktierten Notruftext. Bei Annahme des Notrufs schaltet das Telefon automatisch auf den Freisprech- betrieb und stellt so eine über bis zu 15 m reichende Sprechverbindung her, sodass in den Raum hineingesprochen werden kann.  Wahlweise kann der Notruf auch über die spezielle SOS-Taste auf dem Telefon abgesendet werden. Mit dem Notrufsender lassen sich außerdem normal eingehende Telefongespräche direkt vom Sofa aus annehmen.
   Wenn der Anrufer seine Rufnummer überträgt, wird diese vom BIG 100 sogar direkt vorgelesen. Ein sprechendes Tastenfeld ermöglicht auch sehbehinderten Personen eine einfache Bedienung des Telefons. Eine Notruf-Fern- bedienung befindet sich im Lieferumfang.
Weitere Features im Überblick: besonders große Tasten für eine einfache Bedienung; 2-zeiliges beleuchtetes Display; Datums- und Uhrzeitanzeige; Telefonbuch für bis zu 30 Einträge (alle Einträge können auch als Notrufnummer markiert werden): optische Anzeige bei eingehenden Anrufen (rotes Blinklicht); Lautstärke von Hörer und Lautsprecher über Schieberegler frei einstellbar; Sondertasten für Polizei und Rettungsdienst; automatische Freisprechschaltung bei Annahme eines Telefongesprächs über den Notrufsender; Überbrückung bei Stromausfall durch Batterien; sprachbegleitende Programmierung individuelle Gestaltung der Notrufnachricht.
Hagenuk BIG 100 Notruftelefon mit Notruf-Fernbedienung  69,95 €  mehr: www.elv.de

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Schnurlos-Telefon mit Großtasten-Wahlgerät: Easy dect

Kombiniert den maximalen Wählkomfort mit der Bewegungsfreiheit eines Schnurlos-Telefons!
Kein Vertippen, kein Verwählen und kein langes Suchen mehr nach der richtigen
Telefonnummer: Mit Easy DECT wird Telefonieren jetzt super einfach, super sicher und super bequem. Drücken Sie kurzerhand auf große, treffsichere Tasten mit den Fotos Ihrer Telefonpartner – und genießen Sie die volle Bewegungsfreiheit in Haus und Garten.
Die Ausstattung:
beleuchtetes Display; 10 große Direktruf-Tasten (frei programmierbar); 25-Rufnummern-Liste; Rückruf-Funktion;
10 Ruftöne am Mobilteil; VIP-Rufton-Zuordnung; 5 Ruftöne an der Basisstation, 5 Lautstärken wählbar; ca.100 Std. Stand-by-Zeit, ca. 8 Std. Sprechzeit, Mobilteil-Suchtaste (Paging)
Lieferung inkl. Akkus für das Mobilteil; Schnurlos-Telefon mit Großtasten-Wahlgerät; 69,00 €  
mehr unter: www.elv.de

BigTel50Alarm01ax    BitTel50Alarm03

Festnetztelefon mit Notruf-Automatik. Speziell für Senioren gedacht: Das kabelgebundene Festnetztelefon „Big Tel 50 Alarm” gibt's im Paket mit einem kleinen Alarmgerät zum Umhängen
Foto oben rechts. Wird Hilfe benötigt, genügt ein Druck auf dessen Alarmtaste, Das Telefon soll dann nach- einander drei zuvor programmierte Notfallnummern anrufen. Und zwar so lange, bis einer der Angerufenen den Notruf per Druck auf die Raute-Taste seines Telefons bestätigt. Das verhindert, dass ein Notruf auf einem Anruf- beantworter hängen bleibt. Weitere Besonderheit: Wer nicht mehr so gut hört, soll die Lautstärke des Telefon- hörers um bis zu 40 Dezibel erhöhen können. Preis 80 Euro. Infos: Audioline, Tel: 02131 - 79 900 www.audioline.de

BIGTEL 50 ALARM - Produktinformation
   Großtasten-Telefon mit programmierbaren Notrufnummern und handlichem Alarmgeber; Funktionen Telefon: Durch einen Druck auf die große Alarmtaste geht ein Notruf an bis zu drei von Ihnen selbst festgelegte Nummern! Einfache Bedienung durch große Tasten; LED-Anzeige „Telefon klingelt”; Sprachausgabe bei Tastendruck; 3 programmierbare Notruf-/Direktwahlspeicherplätze; Hörgerätekompatibel; Klangregelung des Hörers; Einstellbare Hörerlautstärke: Verstärkung der Hörerlautstärke auf +40 dB; Einstellbare Tonruflautstärke; Freisprechfunktion: Beleuchtetes Display; Display mit aktueller Uhrzeit; Rufnummernanzeige und Anrufliste / 64 Anrufe (CLIP); Alphanumerisches Telefonbuch / 30 Einträge; Menü in 4 Sprachen; Wandmontage möglich; Anzeige Gesprächsdauer;
Wahlwiederholung; Mikrofonstummschaltung; Tonwahl; Nebenstellentauglich;
Technische Daten:  Maße (Breite x Tiefe x Höhe): 175 x 205 x 80 mm; Gewicht: 585 g

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Große Tasten und schick - Foto: Wenn das Gedächtnis nachlässt:
Bei diesem Telefon lassen sich einzelne Tasten mit Fotos und den dazugehörigen Nummern belegen.

   Herkömmliche Telefone sind für ältere Menschen nicht immer geeignet. Das Problem: Oft sind die Tasten und das Display zu klein. Hinzu kommt nicht selten eine unübersichtliche Menüführung. Um ein Telefon auch im fortgeschrittenen Alter noch problemlos bedienen zu können, sollte das Gerät groß sein, übersichtlich und ergonomisch. Auf diese Bedürfnisse gehen manche Telefonhersteller ein - und entwickeln neue Modelle für Senioren.
   Seniorentelefone stellten einen Gegentrend zur Miniaturisierung dar, sagt Wolfgang Boos von der Telekommu- nikationszeitschrift „connect" in Stuttgart. Nicht mehr nur Spezialhersteller bieten Telefone für Senioren an. Auch die großen Anbieter haben solche Geräte mittlerweile im Sortiment. Häufig firmieren sie jedoch unter den Namen „Familientelefon" oder „Großtastentelefon". „‘Seniorentelefon‘ ist marketingtechnisch eben kein guter Ausdruck", findet Boos. Das klingt nach einem klobigen, hässlichen Telefon. Und so etwas stellt man sich auch mit 70 plus nicht gerne ins Wohnzimmer. Daher setzen die Hersteller auf Design und Ergonomie.
   Die Bezeichnung „Großtastentelefon" signalisiert schon eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Telefon für ältere Menschen haben sollte: große Tasten. „Diese sollten außerdem einen großen Abstand, eine gut lesbare Beschriftung und einen eindeutigen Druckpunkt haben", erläutert Britta Ulrich, Beraterin bei Sirvaluse in Hamburg. Das Unternehmen untersucht, wie gut oder wie schlecht sich bestimmte technische Geräte nutzen lassen.
   Ein Vorteil für die Bedienung ist es laut Ulrich zudem, wenn das Telefon möglichst wenige Tasten besitzt. „Dann gibt es auch nicht so viele Verwirrungsmöglichkeiten." Darüberhinaus muss sich das Gerät intuitiv bedienen lassen - man sollte nicht erst die Bedienungsanleitungstudieren müssen, um die grundlegenden Funktionen nutzen zu können. Wichtig ist außerdem, vordem Kaufeinen Blick auf das Display zu werfen: wichtig sind viel Kontrast und große Schrift.
   Darüber hinaus muss die Lautstärke einfach einzustellen sein. Auf Personen mit Hörproblemen hat sich zum Beispiel der Hersteller Audioline eingestellt. Dessen Geräte der Serie „Bigtel" geben auf Wunsch des Nutzers einen besonders lauten Klingelton von sich: bis zu 90 Dezibel. Und die Empfangslautstärke beträgt bis zu 40 Dezibel. Außerdem sind diese Geräte kompatibel mit Hörgeräten. Das heißt, dass auch Träger eines Hörgerätes problemlos telefonieren können, ohne dass es zu Störgeräuschen kommt.
   Auch „Seniorentelefone" anderer Hersteller bieten diese Leistung - doch längst nicht alle. Wer also ein Hörgerät trägt, sollte auf dieses Merkmal achten. Für Anwender, die Probleme mit dem Außen- oder Mittelohr haben, hat Panasonic das KX-TG170 entwickelt. Es überträgt den Schall auch per Knochenleitung.
   Praktisch sind einfach zu programmierende Kurzwahltasten: Das spart Zeit und Nerven, wenn man zum Beispiel dringend seinen Hausarzt anrufen muss. Manche Modelle, wie das D23XP von Sägern bieten Kurzwahltasten, die mit Fotos versehen werden können. ONdpa100307tmn

TelDect8048-2      DECT 8048      TelDect8048-1

   DECT 8048 Digitales Schnurlostelefon mit extra großen Tasten, extra großem Display, Freisprechen und Rufnummernanzeige (CLIP) Blau beleuchtetes Display; Digitaler DECT/GAP Standard; Hervorragende Displaydarstellung durch großes, beleuchtetes 14-Segment-Display; Einfache Handhabung durch große Bedientasten; Freisprechen am Mobilteil; Tastatursperre; Rufnummernanzeige im Display (CLIP*); Anruferliste bis zu 30 Rufnummern; T-Net geeignet (Hook-Flash 300ms);
Nebenstellentauglich (FLASH 100ms)
Bis zu 10 Stunden Dauergespräch - bis zu 100 Stunden Standby; Telefonbuch mit 30 Speicherplätzen inklusive Namen und Ruftonmelodie (CLIP*); 5-fache Wahlwiederholung;
Stummschaltung; Mehrfach einstellbare Tonrufmelodie für das Mobilteil und die Basisstation. Außerdem erhältlich: DECG 8048-1 (zusätzliches Mobilteil) DECT 8048 B Bundle-Paket)  CB0722

GigasetE365xx    GigasetE365

  Stiftung Warentest prüfte „Großtastentelefon für Senioren” Wer ein schnurloses Telefon mit einem gut ablesbaren Display, mit einer großen, guten Tastatur, mit selbsterklärenden Funktionen und vielleicht auch mit einer Notruffunktion sucht, wird womöglich am AEG Fame 405 (69 Euro), oder den beiden Testsiegern Siemens Gigaset E365 (130 Euro) und T-Com Sinus 200 (80 Euro) seine Freude haben. Bei den Geräten mit Anrufbeantworter schnitt das Detewe Beetel 650 eco (50 Euro) am zweitbesten ab. Das Audioline Dect 8848 (50 Euro, „mangelhaft") enttäuschte wegen seines schlecht abzulesenden Displays.  HAZtd071015
Siemens Gigaset E36  - Das Ergonomische: Mobilteil mit großen Tasten, beleuchtetem Display mit extra großer Schrift, Freisprechen und Telefonbuch - zur Erweiterung von E360 / E365 Basisstationen.
Produktinformation:  Extragroße, beleuchtete Tastatur; Gut lesbares Display mit großen Ziffern;
4 Kurzwahltasten; Telefonbuch für bis zu 100 Einträge; Freisprechen über separate Lautsprecher am Mobilteil; Besonders laute und klare Akustik; Erweiterte Lautstärkeregelung (5 Klingellautstärken,
5-stufig einstellbare Hörerlautstärke); Hörgerätekompatibel; Anruferanzeige CLIP; Wahlwiederholung der letzten 10 Nummern; SMS-Funktion mit SMS-Speicher; Wecker mit eigener Melodie; Stand-by-Zeit bis zu 160 Stunden, Sprechzeit bis zu 18 Stunden; Headsetanschluss für 2,5 mm Klinkenstecker
Abmessung Mobilteil (L x B x H) 166 x 56 x 31 mm
Weitere Eigenschaften: Reichweite im Haus bis zu 50 m, im Freien bis 300 m; Standards: DECT, GAP
Lieferumfang: Gigaset E36 Mobilteil; Ladeschale mit Steckernetzgerät; 2 NiMH Akku AAA; Bedienungsanleitung; Gürtelclip.

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Rufsystem bringt älteren Menschen zu Hause Sicherheit und Hilfe. Im Notfall reicht der Knopfdruck

 Schon einmal konnte die 85-jährige Margarete Otten für ihren Ehemann Helmut per „Funkfinger” Hilfe rufen.
Ihr Mann hatte einen schweren Herzinfarkt erlitten und wurde durch den Notdienst gerettet.
Der Druckknopf ist über eine Telefonschaltanlage im Haus mit der Notrufzentrale verbunden.

   Zu stürzen und hilflos in der eigenen Wohnung zu liegen ist der Albtraum vieler älterer Menschen. Ein Hausnotruf - auch Rufhilfe oder Seniorenalarm genannt - gibt die Sicherheit, im Notfall nicht allein zu sein. Obwohl es solche Systeme schon seit den 70er Jahren in Deutschland gibt, werden sie nur von zwei Prozent der über 65-Jährigen genutzt.
   Das geht aus der Statistik des Bundesverbandes Hausnotruf in Bremen hervor. In der Wohnung des Nutzers besteht das Rufhilfesystem aus zwei technischen Komponenten: aus einem Basisgerät und einem Sender. „Das Basisgerät ist etwa so groß wie ein Buch und wird mit dem Telefon gekoppelt”, erklärt Michael Schnepel, Vorsitzender des Bundesverbandes Hausnotruf.
 Die einzigen Voraussetzungen für die Installation sind eine so genannte Dreifach-TAE-Buchse und eine Steckdose. „In das Basisgerät sind ein Lautsprecher und ein Mikrofon eingebaut. Damit diese eine optimale Reichweite haben, hängt das Gerät am besten unverdeckt an der Wand.”
  Der Sender funktioniert per Funk. Damit er immer erreichbar ist, wird er an einer Schnur um den Hals, mit einem Armband am Handgelenk oder als Clip an einem Kleidungsstück getragen. Hals - Schnüre sollten einen Öffnungsmechanismus haben, damit sich der Nutzer bei einem Sturz nicht versehentlich erdrosseln kann. „Wir empfehlen die Verwendung eines Armbandes - es ist gut greifbar, unauffällig und ungefährlich und wird auf keinen Fall verlegt”, sagt Theo Hengesbach, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung Nordrhein-Westfalen.
   Die Anbieter von Hausnotrufdiensten sind Wohlfahrtsverbände und private Firmen. Sie arbeiten meist jeweils mit dem System eines bestimmten Herstellers. „Die in Deutschland zugelassenen Geräte funktionieren alle vergleich- bar. Sie sind wasserdicht, stoßerprobt und mit großen Tasten sehr benutzerfreundlich”, weiß Werner Göpfert- Divivier vom Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung.
   Der Nutzer wählt damit nicht zwischen verschiedenen Herstellern, sondern zwischen Dienstleistern aus. Diese sind in den gelben Seiten, über die Krankenkassen, die Wohlfahrtsverbände oder den Bundesverband Hausnotruf zu finden. „Ganz wichtig ist ein verlässlicher Partner”, rät Wohnberater Hengesbach. „Es gibt immer wieder neue private Anbieter, die dann doch schnell wieder vom Markt sind. Jeder Hochglanzprospekt sollte deshalb genau geprüft werden”"
  Die wichtigsten Fragen vorab lauten: Was passiert, wenn ich Alarm auslöse? Wie ist gewährleistet, dass innerhalb kürzester Zeit Hilfe vor Ort ist? Am Anfang ist der Ablauf bei allen Dienstleistern gleich: Drückt ein Kunde den Knopf seines Senders, wird zunächst über Lautsprecher und Mikrofon eine Sprechverbindung zur Rufzentrale hergestellt. Dort werden zudem Daten wie Adresse und Vorerkrankungen der betreffenden Person angezeigt. Mit dem Sprechkontakt klärt sich schon mancher Notruf: „Drei von vier werden aus Versehen ausgelöst”, hat Michael Schnepel beobachtet.
   Was passiert, wenn die Lage unklar ist oder der Kunde gar nicht antwortet, ist in einem je nach Dienstleister sehr unterschiedlichen Alarmplan festgelegt. „Im Idealfall sind mehrere gut erreichbare Kontaktpersonen benannt, die zudem über einen Schlüssel verfügen”, so Göpfert-Divivier. Eine solche Kontaktperson ist schnell vor Ort, kann die Lage besser beurteilen als der Mitarbeiter der Zentrale und gezielt Hilfe veranlassen.
   So läuft es aber nicht immer: „Häufig wird zunächst jemand aus der Zentrale vorbeigeschickt”, erläutert Hengesbach. Dann gilt es zu klären: Wie viele Fahrer sind im Einsatz? Wie groß ist ihr Einzugsgebiet? Wird der Schlüssel in der Zentrale oder im Safe im Fahrzeug deponiert? „Es ist auch kaum im Interesse der Betroffenen, wenn der Notruf auf eine Rettungsleitstelle aufgeschaltet ist, die bei jedem Alarm den Rettungswagen rausschickt, der dann die Tür aufbrechen muss und den Betroffenen selbst mit einer Prellung ins Krankenhaus bringt”, so Göpfert-Divivier weiter.
   „Ein guter Dienstleister wird für seinen Kunden die Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung beantragen. Hilfreich ist dabei ein Attest des Hausarztes”, erklärt Michael Schnepel. Wer privat zahlt, müsse mit einmaligen Anschlusskosten zwischen zehn und 80 Euro sowie mit einer monatlichen Grundgebühr in Höhe von etwa 18 Euro rechnen. Hinzu kommen meist Kosten für Zusatzleistungen. Hier wird das Spektrum breiter: von der Schlüssel- aufbewahrung bis zum Weck- dienst oder zu Terminerinnerungen.

Welcher Service reicht mir aus?

   Zum Service eines guten Anbieters gehören die Installation der Geräte und die Programmierung der Software, aber auch eine Einweisung für den Kunden und für seine Angehörigen. Solche Punkte machen die Preisunterschiede zwischen den Anbietern aus, erklärt Werner Göpfert-Divivier vom Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung. Ein besonders preisgünstiger Dienst schickt möglicherweise lediglich ein Päckchen mit den Geräten und einem Anleitungsheft per Post zum Besteller.
Kontaktmöglichkeiten: Bundesverband Hausnotruf - www.bv-hausnotruf.de, Tel. 0421 - 389 81 23;
Bundesarbeitsgemeinschaft Haus-Notruf-Dienst, Tel. 069 - 60 91 96 15.  www.bag-hnd.de    EvaNeumannNOZ070113

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Seniorenladen in Hannover: Gerda Schild links findet bei Dagmar Milhamke senioren gerechte Alltagsartikel. Auch wenn es schwerfällt: Das Älterwerden birgt manche ganz praktische Probleme. Im Seniorenladen werden die jetzt gelöst - und wenn es dabei nur um größere Knöpfe geht. HAZ061228

  Ein bisschen gedauert hat es schon, bis Gerda Schild es eingesehen hat. Doch, so hat sie festgestellt, ein Telefon mit extra großen Tasten und Display ist ja doch eine ganz praktische Sache. Und nicht nur das: Inzwischen hat die 77-Jährige sogar ein spezielles Seniorenhandy mit fünf großen Tasten für vorprogrammierte Nummern und einer Notruftaste. „Alt zu werden und sich das einzugestehen ist gar nicht so einfach”, sagt sie. „Man versucht so lange wie möglich, das Altern zu ignorieren und so weiterzumachen wie bisher.”
  Mit dieser Einstellung steht die weißhaarige Dame aus der List nicht allein da. Dagmar Milhamke weiß das. Die 48- Jährige hat sich mit einem Seniorenlädchen selbstständig gemacht. „Der Bedarf an Produkten, die auf ältere Menschen zugeschnitten sind, ist groß”, sagt sie. „Ich erfuhr, dass Seniorenläden in Süddeutschland an der Tagesordnung sind, während es hier bei uns im Norden so etwas noch gar nicht gibt”, erzählt sie. Jetzt gibt es einen - in einem kleinen Ladenlokal in der Podbielskistraße 69 nahe der Straßenbahnhaltestelle Lortzingstraße.
 Im Angebot hat Milhamke alles, was das Leben von älteren Menschen, deren Beweglichkeit, Seh- und Hörvermögen naturgemäß abgenommen hat, leichter und angenehmer macht: Großschriftbücher, Seniorentelefone und-handys, Folienlupen und Pedaltrainer, mit denen man die Beweglichkeit der Beine bequem vom Sofa aus trainieren kann. Hörverstärker fürs Kino und den Theaterbesuch sind ebenso im Angebot wie spezielle Greifstöcke für alle, denen das Bücken schwerfällt. Zeit und Ruhe für kompetente Beratung gefällt Gerda Schild besonders am Seniorenlädchen. „Man weiß ja gar nicht, welche kleinen Hilfen es inzwischen so für Senioren gibt. Ich bin immer wieder überrascht”, sagt Schild. Zum Beispiel spezielle Messer, mit denen das Schnippeln von Gemüse auch noch gelingt, wenn die Finger schon etwas steif geworden sind. Eines haben die meisten von ihnen jedoch gemeinsam, hat sie festgestellt: „Viele Dinge, die hier verkauft werden, geben einfach ein Stückchen Selbstständigkeit zurück.”

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Dial easy - Sprachgesteuertes Telefonbuch

Hilfe beim Telefonieren
   Dial Easy wurde speziell für Personen entwickelt, die Telefonnummern schlecht lesen oder eintippen können.
Wählt auf Zuruf
   Sagen Sie einfach Ihrem sprachgesteuerten Telefonbuch, wen es anrufen soll und schon wählt Dial Easy die dazugehörige Nummer.
Speicher für 50 Rufnummern
   Dial Easy speichert bis zu 50 Rufnummern mit den dazugehörigen Namen.
Persönlicher Assistent
   Einfache Handhabung und Programmierung durch akustisches Menü. Dial Easy führt sie per Sprache durch das Installationsmenü, eine große Erleichterung bei der Einrichtung. Dial Easy ist mit jedem analogen Telefon kombinierbar. Wir empfehlen das Großtastentelefon Quicktel basis (siehe Bericht unten!) oder - wenn per Fernbedienung zusätzlich ein Infrarot-Telefon gesteuert werden soll - das SiCare IR Quickphon.
Anschluss
   Dial Easy kann an jeden analogen Telefonanschluss oder an eine ISDN-Anlage mit analogem Ausgang ange- schlossen werden.
Fünf  Sprachmuster
  Dial Easy speichert zu jeder Telefonnummer bis zu fünf verschiedene Sprachmuster, d. h. es können entweder fünf verschiedene Personen im Haushalt die gleiche Dial Easy nutzen oder die Erkennung des hinterlegten Sprachmusters durch mehrmaliges Aufzeichnen optimiert werden.
Hilfsmittel
   Dial Easy ist eine für Blinde und körperbehinderte Menschen nicht mehr wegzudenkende Alltagshilfe. Mehr unter: www.sicare.de
Qicktel basis - Ergonomisches Großtasttentelefon Foto oben
Große Tasten

   Das Quicktel basis verfügt über extra große Tasten mit gut fühlbaren Druckpunkten. Die Taste “5” ist zudem mit einem Orientierungspunkt ausgestattet.
Großes Display
   Das Quicktel basis ist mit einem großen, beleuchteten Display ausgestattet. Der Kontrast der Anzeige ist ein- stellbar.
Notruffunktion
   Das Quicktel basis ist mit einer Notruffunktion ausgestattet. Nach Quittierung wird automatisch auf Freisprechen umgeschaltet. Das Quicktel basis verfügt zudem über einen Sprachspeicher für Notrufansagen.
Blitzlicht: Das Quicktel basis macht auf eingehende Anrufe per Blitzlicht aufmerksam.
Weitere Informationen: Dr. Hein GmbH, Fürther Str. 212, 90429 Nürnberg,
Tel: 449911-32 38 00, eMail: info@dr-hein.com Internet: www.sicare.de

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Handy: Teilnehmer durch Zuruf wählen! Motorola hat sein Erfolgsmodell Razr verbessert:
Das neue V3i mit gehobener Ausstattung und MP3

   Motorola schreibt derzeit bei den Mobiltelefonen eine Erfolgsgeschichte. Vor allem das Design der flachen und hochwertig verarbeiteten Razr-Klappenhandys trägt dazu bei. Nun ist eine ganze Reihe von Nachfolgern im Handel: das V3i und V3x. Das V3i ist der direkte Nachfolger des V3, das V3x hingegen etwas voluminöser und schwerer, weil es zusätzlich UMTS bietet.
   Wir haben das V3i einige Zeit ausprobiert und neben das „alte“ V3 gelegt. Beide haben die gleiche Bauform und sind mit Maßen von 96 x 53 x 14 Millimeter ein wunderbares Accessoire. Neben dem edlen, anthrazitfarbenen Aluminiumgehäuse ist die Tastatur das interessanteste Detail: eine Metallfolie, aus der die Konturen der Tasten- felder, Ziffern und Symbole herausgeätzt wurden. Erst diese Technik erlaubte die flache Bauform und den sehr kurzen Tastenhub. Auch hier stimmen Haptik und Anmutung, zumal im Dunkeln ein blaues, elektrolumineszentes Panel die einzelnen Tasten dezent beleuchtet.
   Die Ausstattung wurde um einiges verbessert. Beim Öffnen der Klappe tritt ein geradezu riesiges Innendisplay zutage. Es gibt 260.000 Farben satt und kontrastreich wieder. Die Auflösung von 176 x 220 Pixel taugt auch zur Anzeige kleiner Videos oder Fotos, die man mit der nun 1,2 Megapixel erfassenden Kamera in der Klappe geschossen hat. Wie beim alten Razr lässt sich das Außendisplay bei geschlossener Klappe als Sucher nutzen. Die Fotoqualität ist besser geworden, erreicht aber nur ein „befriedigend”. Eher ist die Akustik zu loben. Satte mehr- stimmige Klingeltöne im Midi- oder MP3-Format sind dabei, ferner gibt es eine ordentliche Freisprecheinrichtung und einen MP3-Player, der sich seine Stücke wahlweise vom internen Gerätespeicher (12 Megabyte) oder - ganz neu - von der mitgelieferten Micro-SD-Karte holt (64 Megabyte).
   Das Motorola ist in allen vier Frequenzbereichen zu Hause. Ein kleiner MPEG-Spieler gibt Filme aus dem Internet wieder. Unterwegs ins Netz zu gehen, die eMail abzufragen oder Daten mit Bluetooth zu übertragen: funktioniert alles prima, wenn man die Prozedur der Einrichtung der Datenkonten überstanden hat und sich ein bisschen in der Materie auskennt.  Unser Gerät ohne „Branding“, also die Verunstaltungen der Netzbetreiber, wies allerdings eine Falle auf: Als Datenkonto war Jamba angegeben, prominentester Vertreter der Klingelton-Mafia. Wenn Eltern dieses Handy ihren Kindern schenken, sollten sie darauf achten, dass alle Jamba-Einstellungen gelöscht sind. Mit dem Vodafone-Branding sind übrigens viele Funktionen des Gerätes nicht nutzbar, und es gibt keine Abhilfe.
   Für schnelle Verbindungen sorgt der Datenturbo GPRS, eine Diktierfunktion ist an Bord, und die Sprachwahl gibt es jetzt endlich ohne vorherige Lernphase, so dass man einfach nur den Namen und Vornamen des Gesprächspartners oder die Rufnummer vorspricht, ohne im Telefonbuch blättern zu müssen. Das funktioniert (bis auf eine kleine Wartezeit nach erstmaligem Aufruf der Funktion) phantastisch; so würde man es sich bei jedem Handy wünschen. Vor allem im Zusammenspiel mit einer Bluetooth-Freisprechanlage ist der Komfort kaum zu über- treffen: Taste drücken und den Namen sagen, schon baut sich die Verbindung auf. Bluetooth (mit erhöhter Reich- weite, nach Herstellerangabe bis 100 Meter) stellt den Kontakt zur Freisprechanlage im Auto her, Infrarot fehlt allerdings. Ein neu implementierter Flugmodus sorgt dafür, dass man auf Adressen, Termine und eMail auch dann zugreifen kann, wenn das Funkmodul abgeschaltet ist.
   Besonders trickreich: Das Razr V3i hat nur einen Anschluss nach außen, nämlich eine Mini-USB-Buchse, die für den PC-Anschluß, die Stromversorgung und die Knopf-im-Ohr-Freisprechanlage gleichermaßen passt. Praktisch für den Geschäftsreisenden: Nötigenfalls kann man das V3i mit dem beiliegenden USB-Kabel am Notebook laden. Zu kritisieren sind allenfalls die lieblos gezeichneten Symbole und die unattraktiven Bildschirmschriften.
   Eine Chance vertan wurde bei der außen angebrachten Leuchtdiode. Sie zeigt nur an, dass das Gerät geladen wird. Wer ältere Motorolas kennt, wird sich daran erinnern, wie früher eine einzige Leuchtdiode in verschiedenen Farben zusätzliche Informationen gab, etwa auf verpasste Anrufe, SMS oder aktives Roaming hinwies, so dass man mit einem Seitenblick sofort die Neuheiten sah. Statt dessen ist nun das Motorola-Logo unter dem Außendisplay hin und wieder blau beleuchtet - eine reine Spielerei. An der mitgelieferten Software gibt es ebenfalls eine kleine Kritik. Die „Phone Tools” können zwar mit Outlook synchronisieren, also schnell sämtliche Daten vom PC ins Handy kopieren. Allerdings ist es nicht möglich, mit der Software die Datenverbindungen und eMail-Einstellungen zu bearbeiten. Auch verweigerten sie auf einem Rechner so beharrlich ihren Dienst, dass nicht einmal die Kundenbetreuung weiterhelfen konnte.
   Alles in allem ist das Razr V3i für 300 Euro ohne Kartenvertrag ein schöner Fortschritt gegenüber dem V3. Uns gefiel vor allem die Sprachwahl, die beim Einsatz im Auto das langwierige Blättern durch Hunderte von Telebucheinträgen ersparte.  Spendiert man dem V3i noch eine etwas größere Speicherkarte sowie ein Stereo- Headset, erhält man zudem einen veritablen MP3-Spieler für unterwegs.    
MichaelSpehrFAZ060228  

PhilipsVoiceTracer7780x         Philips Voice Tracer 7780

Elektronischer Notizzettel - Diktiergerät Philips Voice Tracer 7780 mit Musikwiedergabe

  Es muss nicht immer ein teures Diktiergerät für 500 Euro sein. Wer einen elektronischen Merkzettel sucht, der unterwegs im Auto oder bei anderen Gelegenheiten schnell einige Ideen festhalten soll, braucht kein Diktiersystem, das für den Dauereinsatz in der Hand des Arztes oder Rechtsanwalts konzipiert ist. Eine günstige Gedankenstütze von Philips für den Freizeitgebrauch haben wir uns angesehen. Das Modell Voice Tracer 7780 für empfohlene 170 Euro bringt zudem Musik ins mobile Leben, weil es auch MP3-Stücke wiedergeben kann. Mit Maßen von 102 x 37 x 19 mm und einem Gewicht von 50 Gramm hat dieser Aufzeichnungskünstler das Format eines kleinen Handys und lässt sich bequem in jeder Tasche verstauen. Zwei AAA-Batterien versorgen ihn mit Strom, und schon beim Auspacken zeigt sich, dass Philips an alles gedacht hat: So gehört ein USB-Kabel zum Anschluss an den PC ebenso zum Lieferumfang wie ein externes Mikrofon,  das man sich ans Revers klemmen kann. Auch ein Ohrenstöpsel für den mobilen Musikgenuss ist dabei. Mit den kleinen Tasten auf der Vorderseite und an den Seitenflächen lässt sich der Apparat schnell und eingängig bedienen: etwas länger die Aufnahmetaste drücken, schon startet er, noch mal drücken für eine Pause. Für jedes neu begonnene Diktat wird eine eigene Datei angelegt, bis zu 99 Aufnahmen passen in einen der vier Ordner. Mit ihnen kann man die Aufzeichnungen  schnell nach Themengebieten sortieren.
   Wie bei teureren Diktiergeräten gibt es fünf Einstellungen für die Aufnahmequalität, eine Umschaltung zwischen hoher und normaler Mikrofonempfindlichkeit sowie den automatischen Aufnahmestart, sobald man spricht.
   Ferner hat Philips dem Mini eine Hintergrundbeleuchtung der Anzeige und ein Kontroll-Lämpchen bei der Auf- nahme spendiert. Was jedoch fehlt, sind Profi-Funktionen für das Diktieren, also etwa die Möglichkeit, nachträglich Abschnitte einzufügen oder zu löschen. Für einen akustischen Notizblock braucht man das aber eigentlich nicht.
   Mit dem Klang des Diktiergeräts kann man leben, allerdings hört man sehr deutlich jede Fingerbewegung am Gerät als Kratzgeräusch. In den fest eingebauten und nicht erweiterbaren Speicher von 128 Megabyte passen bis zu 72 Stunden Sprachaufzeichnung, wenn man keine zusätzlichen MP3-Songs gespeichert hat. Für Musik sind es ungefähr zwei Stunden. Alle Musiktitel landen in einem eigenen Ordner und lassen sich mit oder ohne Kopfhörer genießen, und zum Kopieren der Stücke benötigt man nicht einmal die beiliegende Software, sondern kann das Gerät wie einen USB-Speicherstick direkt mit seinen Lieblingshits füllen. Dennoch ist es angesagt, den beiliegenden „Download Manager” für Windows zu installieren. Er erlaubt nämlich nicht nur die bequeme Verwaltung aller Aufzeichnungen am PC, sondern auch die Konvertierung der Sprachdateien aus dem exotischen ZVR-Format  in eine Windows-Wave-Datei, die man auf jedem PC wiedergeben kann. Praktischerweise ist gleich ein Menüeintrag dabei, mit dem sich die Dateien als eMail- Anhängsel verschicken lassen. Schade nur, dass keine Aufzeichnung im standardisierten DSS-Format vorgesehen ist. Alles in allem kann das kleine Ding indes verflixt viel. Wer noch mehr Ausstattung sucht, sollte sich das Modell 7880 für 200 Euro ansehen, das zusätzlich ein Radio eingebaut hat und Stereo-MP3- Dateien aufnehmen kann.  MichaelSpehrFAZ051213

Produktinformation:  Voice Tracer 7780 Voice Tracer 7880
   Es war noch nie einfacher neue und innovative Ideen unterwegs aufzuzeichnen. Der Philips Digital Voice Tracer 7880 ermöglicht digitale Aufzeichnungen und Notizen in ausgezeichneter Stereoqualität und maximaler Aufzeichnungsdauer. Der Digital Voice Tracer 7880 ist mit zahlreichen Features ausgestattet; Sie können sich zum Beispiel mit der praktischen Alarmfunktion an Ihre Termine erinnern lassen oder das Gerät, das auch über ein großes Display mit Hintergrundbeleuchtung verfügt, als USB Speicher verwenden. Als modernes Lifestyle Accessoire umfasst der 7880 auch einen MP3 Player und ein FM Stereoradio. Sie können auch direkt vom Radio aufnehmen, und damit sobald es Ihre Zeit erlaubt, Ihre Lieblingslieder oder neue Programme hören.  Perfekt zum Abschalten nach einem hektischen Geschäftstag.
Hauptfunktionen
Platz für mehr als 70 Stunden Sprachaufzeichnung; Stereo Sprachaufzeichnung, Stereo MP3 Musikaufzeichnung; FM Stereo Radio; USB Massenspeicher – 2,0 Full Speed; Großes LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung; Aufzeichnungen können direkt auf PC herunter geladen werden; Alarmfunktion mit Sprachwiedergabe; Möglichkeit, Dateien zu splitten; Sprachaktivierung; Haltefunktion; Einstellbare Mikrofonempfindlichkeit; Einfache Organisation der Aufzeichnungen mit 4 Ordnern
Zum Lieferumfang gehört
Digital Voice Tracer 7880; Download Manager CD; Downloadkabel – Mini USB; Halstrageband;
Stereokopfhörer; 2 x AAA Batterien
Technische Daten
Abmessungen: 102 x 37 x 19 mm; Gewicht exkl. Batterien: ca. 50 Gramm
Integriertes Flash Memory: 128 MB; Frequenzbereich: 300 – 7.500 Hz
LC-Displayabmessungen: 23 mm x 23 mm; 5 Aufzeichnungsmodi (Super HQ, HQ, SP, LP, SLP)
Mikrofonbuchse; Kopfhörerbuchse; USB Buchse; USB Massenspeichergerät – 2,0 Full Speed

tn_Lesepult_psd     Dialite Flip

Mobiles Schreib- und Lesepult  Das Pult kostet 136, die Lampe 96 Euro, zu haben bei Eickhorst, Hamburg (Tel.: 040 - 51 40 00 15).        SmmFAZ031125
  Ein mobiles Schreib- und Lesepult hilft nicht nur Menschen mit Sehproblemen, sondern auch solchen, die ihre Wirbelsäule entlasten wollen und müssen. Es lässt sich in zwei Neigungswinkeln (15 und 25 Grad) einstellen, nach Gebrauch zusammenklappen und überall hin mitnehmen. Bei 60 cm Breite und 50 cm Tiefe ist es zusammengeklappt nur 3 cm hoch. Das dreiteilige Pult besteht aus sichtverleimtem Holz und wiegt 2,5 Kilogramm, an einer Magnetleiste am oberen Rand kann man Papiere fixieren. Komplettiert wird das Pult durch eine anklemmbare Leuchte Dialite Flip, die optimales Licht wirft. Es werden drei Farbtemperaturen angeboten, von Tageslichtweiß über neutral bis warm, von 6000 über 4000 bis 3000 Kevin. 

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Lesepult Berger, 69 Euro, incl. 19 % MWStr., zzgl. Versandkosten.  Foto oben
   Die besten Ideen kommen von unseren Kunden. So haben wir in Zusammenarbeit dieses einfache aber sehr praktische Lesepult entwickelt. Die Oberfläche ist mit einer schwarzen Samtfolie bezogen, um einen möglichst hohen Kontrast zu bewirken. Mit einem einfachen Scharnier kann der Lesewinkel auf die persönlichen Erfordernisse eingestellt werden. Ferner ist eine Lesekante am unteren Ende des Pultes aufgebracht. Die Leselupe kann sicher in der Kiste verstaut werden.
Technische Daten: Maße: 40x30x15 cm Breite x Tiefe x Höhe,  Gewicht: 1,4 kg
Bezug: Samtfolie, grüne Tafelfolie 
Lesepult Berger plus. 74,99 Euro, incl. 19 % MWStr., zzgl. Versandkosten.  Foto unten
   Das Plus bei diesem Lesepult ist die magnetische Leselinie, an der die Lupe entspannt geführt werden kann, ohne in der Zeile zu verrutschen. Die Oberfläche ist mit einer schwarzen Samtfolie bezogen, um einen möglichst hohen Kontrast zu bewirken. Mit einem einfachen Scharnier kann der Lesewinkel auf die persönlichen Erfordernisse eingestellt werden. Ferner ist eine Lesekante am unteren Ende des Pultes aufgebracht. Die Leselupe kann sicher in der Kiste verstaut werden.
Technische Daten:Maße: 40x30x15 cm Breite x Tiefe x Höhe, Gewicht: 1,4 kg  Bezug: Samtfolie, grüne Tafelfolie

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B&M Ingenieurbüro GmbH, Strandallee 101 * 23683 Scharbeutz * Tel.: 04503 - 70 22 22 *
Fax : 04503 – 70 23 99 eMail: bm@bm-ing.de * Web: www.bm-ing.de * Shop: www.bm-webshop.de

Das richtige Licht für besseres Sehen      tt-Tageslichtleuchte-x

Spezial-Leuchten in verschiedenen Lichtfarben verstärken Kontraste und erleichtern das Erkennen der Buchstaben

   Die spätsommerliche, noch etwas warme Sonne scheint. Man sitzt am Fenster, gemütlich auf dem Balkon oder im heimischen Garten und kann mühelos im Lieblingsbuch schmökern, in einer Zeitschrift blättern oder die Tageszeitung lesen. „Für ein entspanntes Lesen lässt sich das so überaus angenehme Tageslicht mit Spezial-Leuchten auch in der nun anstehenden, kälteren Jahreszeit ins Zimmer hereinholen”, sagt Bernd Grahl, Betriebsleiter von Optiker Bodes Zentrum für vergrößernde Sehhilfen am Hamburger Jungfernstieg.
   Die raffinierten Spezial-Leuchten werden in fünf unterschiedlichen Lichtfarben angeboten. So gibt es zum Beispiel weißes Tageslicht, das dem Mittagslicht entspricht, und rötliches Licht, das dem warmen Nachmittagslicht gleicht. Diese dem natürlichen Licht nachempfundenen Lichtfarben verstärken den Kontrast und erleichtern somit das Erkennen der Buchstaben. „Durch die Leuchten wird das Lesen entspannter und um vieles leichter. Selbst die sonst häufig schwer zu entziffernden, klein geschriebenen Beipackzettel von Medikamenten sind problemlos zu lesen”, so die Erfahrung von Bernd Grahl.
   Alle Leuchten verfügen über ein elektronisches Vorschaltgerät für flimmerfreies Licht. Erhältlich sind sie in einer Tischversion, auch mit Akku, und in einer Standversion. Mit 13 bis 18 Watt sind die Leuchten darüber hinaus spar- sam im Stromverbrauch. Zusätzlich zur optimalen Beleuchtung bietet Optiker Bode die Möglichkeit an, gewöhnliche Lesebrillen mit Brillengläsern zu versehen, die weit über die normalen Stärken hinausgehen.
   Den sogenannten Überadditionen oder auch Lupen in der Brille liegt eine einfache Idee zugrunde: Wenn man näher an ein Objekt herangeht, sieht man es größer. „Grundsätzlich ist es wichtig, die Glasstärke in das richtige Verhältnis zum Leseabstand zu setzen”, erklärt Bernd Grahl. Die verschiedenen Lesebrillen und Tageslicht- Leuchten führen er und seine kompetenten Mitarbeiter im renommierten Zentrum für vergrößernde Sehhilfen in der Innenstadt von Hamburg gern persönlich vor.
     Für eine ausführliche und individuelle Beratung empfiehlt sich eine Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 2 88 09 729.   unverbindlicher Preis: 77 Euro.

                kbwn:Ausstellung

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