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Braille Tech

Hier zeigen wir Ihnen eine aktuelle Übersicht über Braille-HiTech-Geräte ... und mehr ...

   Wer nach Braillezeilen auf der SightCity 2010 Ausschau hielt, fand überwiegend Altbewährtes, was nicht negativ bewertet werden sollte. Die diesbezügliche Technologie ist weitgehend ausgereift, und die Zeilen genügen in der Regel auch hohen Ansprüchen. Am Stand der Firma Ninepoint Systems aus Österreich wurde das modulare System Cebra (Cellular Braille) präsentiert. Dabei handelt es sich um ein flexibles, modulares Zeilensystem, dessen Braillemodule und Navigationselemente vom Anwender selbst nach seinen eigenen Wünschen zusammengesteckt werden können. Jede einzelne Zeile besteht aus 20 Modulen, so dass der Anwender sich z. B. mit vier Zeilen eine 80er-Zeile zusammenstellen kann. Sogar eine 100er- oder 120er- Zeile wäre möglich. Das sieht recht innovativ aus. Bleibt nur die Frage, ob das Material einem häufigen Wechsel bzw. Ein- und Ausstecken der Module auf Dauer standhalten wird. Mit Distributoren für Deutschland ist man bei Ninepoint Systems in Verhandlung.

! neu   ttt-1-Ninepoint-1xx   Ninepoint 

Ninepoint ist ein kompakter Braille-Notetaker mit 8 Braille-Modulen. Durch das innovative Tastenlayout ist Nine- point der einzige Notetaker, der bequem stehend bedient werden kann.
Konzept:
   Extrem kompakter Notetaker / bequem stehend bedienbar / 8 Braille-Module
Kommunikation mit Symbian-Handy
Technische Daten
   Mit kompakten 97 x 74 x 20 mm ist Ninepoint der handlichste Braille-Notetaker. Mit einem längenverstellbaren Kunststoffband lässt es sich einfach umhängen und ist jederzeit griffbereit.
   Die intelligente Software von Ninepoint läuft auf einem Symbian-Handy. Die Benutzeroberfläche wurde von Grund auf für Braille konzipiert. Das Textverarbeitungsprogramm bietet einen auf mobilen Geräten unerreichten Komfort und Funktionsumfang. Selbstverständlich ist Ninepoint auch zu Talks kompatibel, sodass Braille und Sprache einander perfekt ergänzen.
Features:
Notizen-Kalender-Talks-Integration-Spiele-Wecke-Newsreader-SMS-Anruf-Telefonbuch-Taschenrechner

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Cebra ist eine flexible Braille-Zeile, die durch ein leicht anzuwendendes Klick-System die Kombination verschie- dener Module und Navigationselemente ermöglicht. Mit wenig Aufwand kann das System ideal auf die Bedürfnisse des Anwenders abgestimmt werden.
Cebra - Cellular Braille
   Das hochwertige und stabile Aluminiumgehäuse beherbergt 20 Braillezeichen je Modul. Es kann sowohl per USB als auch per Bluetooth mit dem PC oder Mobiltelefon verbunden werden. Auch die schlanken Abmessungen sprechen für sich: 180 x 125 x 23 mm für 20 Braillezeichen und 310 x 125 x 23 mm für 40 Braillezeichen.
CBI - Cellular Braille Interconnect
   Mit dem innovativen CBI Klick-System lassen sich unterschiedliche Navigations-und Braillemodule nahtlos kombi- nieren. Durch die schnelle und einfache Verbindung der Module lässt sich CEBRA bequem transportieren und flexibel erweitern. In wenigen Sekunden lässt sich eine Braillezeile mit 80 Zeichen zu einem handlichen Format mit 20 Zeichen adaptieren.
Spezifikationen
Größe (20 Module + Navigation): 180 x 125 x 23 mm, (40 Module + Navigation): 310 x 125 x 23 mm
Gewicht (20 Module + Navigation): ~450 g, (40 Module + Navigation): ~800 g
Anschlüsse: USB, CBI, Bluetooth, Material: Pulverbeschichtetes Aluminium (weiß), Braille Module: Metec
Herstellungsland: Österreich
Kompatibilität: Jaws / Window Eyes / Talks
Ninepoint Systems GmbH, Softwarepark 26. A-4232 Hagenberg
eMail: ewald.kantner (at) ninepoint-systems (punkt) at,  Tel: +43 664 94 66 212

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Windows ohne Grenzen: Window-Eyes - Das professionelle Bildschirmausleseprogramm
 „Uneingeschränkter Zugang zu Windows mit Braille- und Sprachausgabe für blinde Computernutzer"

   Mit Window-Eyes haben blinde Computernuter den optimalen Zugang zu allen gängigen Windows Betriebs- systemen wie Windows 2000, Windows XP und Windows Vista. Alle Programme unter Windows, z.B. das komplette Office 2007 Paket mit Microsoft Word, Excel, Outlook, PowerPoint sowie viele weitere Programme wie der Internet Explorer, Firefox und vieles mehr sind durch Window-Eyes für Blinde voll zugänglich. Bisher nicht zugängliche Anwendungen werden dank der flexiblen Anpassungsmöglichkeiten von Window-Eyes für Blinde optimal bedienbar.
   Die Programminformationen werden in Echtzeit von der Sprachausgabe gesprochen oder von der optional angeschlossenen Handy Tech Braillezeile in Punktschrift umgesetzt. Somit kann ein Blinder die volle. Funktionalität von Windows Betriebssystemen professionell nutzen. - Stabil, Verlässlich, Flexibel - Ihr Zugang zu Windows

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Window-Eyes ist das professionelle Kommunikationsinterface für Blinde.
Window-Eyes bietet einzigartige Stabilität, Verlässlichkeit und Flexibilität.
Stabil: Window-Eyes läuft mit jeder Windowsanwendung stabil.
Verlässlich: Window-Eyes schafft unverfälscht Zugang zu allen Informationen.
Flexibel: Individuell anpassbar, dank Skripting Technologie mit COM Automation.
Window-Eyes ist leicht zu erlernen und intuitiv zu bedienen. und ermöglicht den direkten Zugang zu Windows- anwendungen
 
Die wichtigste Information, wie z.B. der ausgewählte Menüeintrag, wird von Window-Eyes direkt in Sprache und Punktschrift umgesetzt. Standardprogramme sind mit Window-Eyes ohne jegliche Anpassungen zugänglich.

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   Mit dem Window-Eyes Hilfesystem lassen sich Bedienmöglichkeiten schnell nachschlagen. Aufgrund der jederzeit veränderbaren Tastaturbelegung kann Window-Eyes optimal auf Laptops genutzt werden. Mit den neuen Scripting Möglichkeiten können alle Anwendungen zugänglich gemacht werden. Alle gängigen Programmiersprachen wie Visual Basic oder C++ können zur Anpassung genutzt werden. Window-Eyes kann so alle Bildschirminformationen optimal für die Ausgabe in Sprache und Punktschrift umsetzen. Selbst Informationen, die auf einem Anwendungs- fenster im Hintergrund angezeigt werden wie z.B. der Status eines Kopiervorgangs, können von Window-Eyes ausgewertet werden. Auch grafische Informationen wie Statusinformationen, dargestellt in unterschiedlichen Farben werden optimal mit Window- Eyes umgesetzt. Mit Window-Eyes kann erstmalig eine komplett neue Be- nutzung von Anwendungen gestaltet werden. Farbliche Symbole können z.B. als Anwesenheits- oder Abwesen- heitslisten mit Schnellsuchfunktion ausgegeben werden.
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten
T: 07451 - 5 54 60, Fax: 07451 – 55 46 67,  eMail: Mit dem Window-Eyes Hilfesystem lassen sich Bedienmöglichkeiten schnell nachschlagen. Aufgrund der jederzeit veränderbaren Tastaturbelegung kann Window-Eyes optimal auf Laptops genutzt werden. Mit den neuen Scripting Möglichkeiten können alle Anwendungen zugänglich gemacht werden. Alle gängigen Programmiersprachen wie Visual Basic oder C++ können zur Anpassung genutzt werden. Window-Eyes kann so alle Bildschirminformationen optimal für die Ausgabe in Sprache und Punktschrift umsetzen. Selbst Informationen, die auf einem Anwendungsfenster im Hintergrund angezeigt werden wie z.B. der Status eines Kopiervorgangs, können von Window-Eyes ausgewertet werden. Auch grafische Informa- tionen wie Statusinformationen, dargestellt in unterschiedlichen Farben werden optimal mit Window- Eyes umgesetzt. Mit Window-Eyes kann erstmalig eine komplett neue Benutzung von Anwendungen gestaltet werden. Farbliche Symbole können z.B. als Anwesenheits- oder Abwesenheitslisten mit Schnellsuchfunktion ausgegeben werden.
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten Tel.: 07451 - 5 54 60, Fax: 07451 – 55 46 67,  eMail:
info@handytech.de  Internet: www.handytech.de Selbst bisher für blinde Computernutzer unzugäng- liche Anwendungen werden durch WindowEyes komfortabel bedienbar.
Window-Eyes ist ein Produkt der Firma GW-Micro Inc. Änderungen vorbehalten.  Internet: www.handytech.de
Selbst bisher für blinde Computernutzer unzugängliche Anwendungen werden durch WindowEyes komfortabel bedienbar. Window-Eyes ist ein Produkt der Firma GW-Micro Inc. Änderungen vorbehalten.

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Ergonomie vereint mit Funktion: Modular Evolution
Das professionelle Braillezeilensystem mit Active Tactile Control (ATC)

Die einzelnen Komponenten der Modular Evolution
Modular Braillezeile
   Die Braillezeileneinheit der Modular Evolution ist wahlweise mit 88 oder 64 Punktschriftausgabeelementen, sogenannten Braillemodulen ausgestattet. In dieser modularen Braillezeile ist erstmalig die revolutionäre Active Tactile Control (ATC) Technologie verwirklicht. Für Blinde eröffnen sich damit völlig neue Bedienmöglichkeiten für die effiziente Nutzung des PCs.
   Neben ATC stehen bei der Modular Braiilezeile folgende weitere Bedienelemente zur Verfügung:
2 Navigationstasten (L/R), ergonomisch platziert über die gesamte Gerätebreite
2 Triple Action Tasten, direkt seitlich in der Tastfläche integriert
8 Funktionstasten (B1 - B4 und B5 - B8)
88 oder 64 Cursorrouting Tasten zur Platzierung des Cursors an jede Stelle

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  Die Modular Braillezeile bietet drei freie USB Schnittstellen zum direkten Anschluss von z.B. Drucker oder Scanner. Mit dem internen 4 GB großen Speicher haben Sie alle Zugangsprogramme immer verfügbar.
Modular Tastatur
   Die Modular Tastatur der Modular Evolution ist eine vollständige PC Tastatur, die an die Modular Braillezeile angeklickt wird. Die Tastatur ist blindengerecht mit Tastpunkten markiert. Die Tastenaufschrift ist sehr kontrastreich (weiß auf schwarz) und dadurch mit einem Restsehvermögen gut erkennbar.
Modular Brailleeingabe
   Die Modular Brailleeingabe ist eine Punktschrifttastatur, mit der Sie Texte in Braille eingeben und den PC vollständig steuern können. Neben den ergonomisch angeordneten 8 Brailleeingabe Tasten (P1-P8) hat die Modular Brailleeingabe auch einen Nummernblock sowie Steuerungs- und Funktionstasten.

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Modular Nummernblock
   Angeklickt an die Modular Evolution, können mit dem Modular Nummernblock Sonderfunktionen der Braillezeile bedient werden. Die 16 Tasten des Modular Nummernblocks können frei zugeordnet werden. Als Telefonist z.B. können Sie mit dem Nummernblock direkt wählen und wichtige Vermittlungsfunktionen bedienen.
Die Ein-Kabel-Lösung
   Alle Komponenten der Modular Evolution werden ohne lästige Kabelverbindungen einfach an die Modular Braiilezeile angeklickt. Damit sind die einzelnen Komponenten der Modular Evolution elektrisch und mechanisch stabil miteinander verbunden. Mit nur einem Kabel wird das gesamte System der Modular Evolution über die USB Schnittstelle an den PC angeschlossen. So vermeiden Sie das Kabelgewirr auf Ihrem Schreibtisch.

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Active Tactile Control (ATC)
   Mit dem patentierten Active Tactile Control (ATC) können Sie den PC direkt mit Ihrer Leseposition auf der Braillezeile steuern. Damit eröffnet sich eine völlig neue Welt der PC-Bedienung für Blinde. So kann z.B. mit Hilfe von ATC das Wort oder der Buchstabe, den Sie gerade ertasten, von der Sprachausgabe angesagt werden. ATC erkennt auch, wenn Sie die Brailleanzeige vollständig gelesen haben und schaltet automatisch die Anzeige weiter, ohne dass Sie die Lesetaste betätigen müssen. ATC kann die Leseposition zuverlässig ermitteln, selbst wenn sich mehrere Finger auf der Braillezeile befinden.

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ATC Assistenz Funktionen
   ATC bietet für das professionelle Arbeiten am PC einige Hilfsfunktionen, sogenannte Assistenz Funktionen an.
Automatische Weiterschaltung
   Nachdem der Text auf der Braillezeile komplett gelesen wurde, schaltet ATC automatisch weiter.
Schnell lesen
   Das Wort wird beim Berühren des ersten Buchstabens sofort gesprochen.
Buchstabieren beim Rückwärts lesen
   Wird ein Buchstabe nochmals gelesen, wird er angesagt.

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Interaktives Lernen mit ATC
Ganze Zeile lesen
Die angezeigte Zeile wird bei der ersten beliebigen Berührung komplett angesagt.
Buchstaben lesen
   Der berührte Buchstabe wird wahlweise sofort oder verzögert vorgelesen.
Wort am Ende lesen
   Erst wenn das Wort komplett gelesen wurde, wird es angesagt. Dies ist hilfreich z.B. beim Erlernen von Fremdsprachen
Lesevorgang analysieren
   ATC ermöglicht es, die Arbeitsweise beim Bedienen der Modular Evolution zu erfassen und zu analysieren. Diese Funktion ist besonders beim schulischen Einsatz zum Erlernen von Braille hilfreich.
ATC Einstellungen
   Die unterschiedlichen ATC Optionen können über ein Einstellmenü individuell angepasst werden.

Die perfekte Ergonomie

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Die perfekte Ergonomie
  Die Brailleelemente von Handy Tech sind konkav geformt und nach hinten geneigt. So ist die Tastfläche ideal an den abtastenden Finger angepasst.
Flach und unergonomisch Foto links und Konkav von Handy Tech Foto rechts.
Beurteilen Sie selbst, die Vorteile liegen auf der Hand.
   In entspannter natürlicher Handhaltung wird bei der Modular Evolution die Brailleausgabe ertastet. Dies ist besonders bei intensiver Nutzung der Braillezeile wichtig. Die Cursorrouting Tasten sind in die Tastfläche integriert und lassen sich präzise durch einen Orientierungssteg auslösen. Die Auf-/Abtasten sind dort platziert, wo sie beim Punktschriftlesen benötigt werden.

Technische Daten: te-ModularE-8xxx

Modular Braillezeile 88
88 Brailleelemente, 704 ATC Sensoren (88 x 8), 2 Navigationstasten, 2 Triple Action Tasten
88 Cursorrouting Tasten, 8 Funktionstasten B1 - B8, 3 USB Anschlüsse, 4 GB interner Speicher
Maße: 64,3 cm x 6,2 cm x 26,5 cm (Breite x Höhe x Tiefe), Gewicht: 3,5 kg

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Modular Braillezeile 64
64 Brailleelemente, 512 (64*8) ATC Sensoren, 2 Navigationstasten, 2 Triple Action Tasten,
64 Cursorrouting-Tasten, 8 Funktionstasten B1 - B8, 3 USB Anschlüsse, 4 GB interner Speicher,
Maße: 51,5 cm x 6,2 cm x 26,5 cm (Breite x Höhe x Tiefe), Gewicht: 2,9 kg
Modular Tastatur
104 Tasten, Blindengerecht markiert, USB Anschluss, Maße: 51,5 cm x 4,2 cm x 17,3 cm
(Breite x Höhe x Tiefe), Gewicht: 1,0 kg
Modular Brailleeingabe
8 Brailletasten (P1 -P8), 2 Leertasten, Funktionstasten F1- F12, Escape-Taste, Numlog, ScrLog, Print
Strg-, Shift-, Alt-, Windows-Tasten, 6er Block, Cursortasten, Nummernblock 17 Tasten,
Maße: 25,0 cm x 4,5 cm x 16,5 cm (Breite x Höhe x Tiefe), Gewicht: 1,0 kg
Modular Nummernblock
16 Tasten B9-B14, 0-9, Maße: 12,7 cm x 4,2 cm x 17,3 cm (Breite x Höhe x Tiefe), Gewicht: 0,9 kg.
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

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Braille Star 80 - die nächste Generation

Das intelligente Braillezeilensystem
   Die Braille Star 80 ist das ergonomisch optimierte Braillezeilensystem für jeden Arbeitsplatz mit 80 piezoelektri- schen Braille-Elementen.  Sie ist für den stationären Einsatz mit einem Computersystem konzipiert. In Kombination mit der PC-Tastatur können Sie die Braille Star 80 auch ohne Computer zum Schreiben von Notizen nutzen. So wird die Braille Star 80 zum intelligenten Braillezeilensystem.
   Die PC-Tastatur findet direkt auf der Braille Star 80 Platz. Zusätzlich zu einem 16er Tastenblock verfügt die Braille Star 80 über 8 Funktionstasten. Diese sind für die Braille-Eingabe ergonomisch angeordnet.
Universeller Anschluss
   Die Braille Star 80 verfügt über einen USB- wie auch einen seriellen Anschluss zur Verbindung mit einem PC. 2 Stereo-Audioverbindungen, ansteckbar auf der Rückseite der Braille Star 80, können auf Anschlüsse an der vorderen rechten Kante der Braille Star 80 durchgeschleift werden. So können Sie Kopfhörer und Mikrofon bequem direkt an die Braille Star 80 anschließen.
   Die Braille Star 80 kann mit Hilfe von unterschiedlichsten Ansteuerprogrammen unter den Betriebs- systemen Windows 95/98/2000/NT/ME/XP sowie Linux und DOS betrieben werden.
Flexibilität, die überzeugt
   Mit nur einer Tastatur können Sie sowohl intern Notizen machen wie auch den PC bedienen. Die Tastatur ist direkt an der Braille Star 80 angeschlossen und kann dort umgeschaltet werden.
Die Braille Star 80 ist wahlweise in Handy Tech Blau und in silbergrau erhältlich. Fotos unten

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Bedienung der Braille Star 80
   Mit den Triple Action Tasten ist es möglich, drei Funktionen mit nur einer Taste zu aktivieren, indem man den oberen oder unteren Teil der Taste oder die Mitte betätigt. Die Triple Action Tasten liegen, ergonomisch optimal, in den Auslaufflächen des abtastenden Fingers.
   Jedes der 80 Braille-Elemente ist zur direkten Platzierung des Cursors mit einer Cursorrouting-Taste ausge- stattet. Darüber hinaus verfügt die Braille Star 80 über lange Auf- und Ab-Tasten, die beim Lesen des zentralen Braillezeilenbereichs leicht zu erreichen sind.
    Mit einem 16er Tastenblock, der frei belegbar ist, können Sie zusätzliche Funktionen wie z.B. Wählfunktionen im Telefoniebereich bedienen.
Interne Notizfunktion
   Notizen können Sie mit den Brailletasten an der Vorderkante der Braille Star 80 oder mit der PC-Tastatur eingeben, und zwar unabhängig vom PC.
Komfortables Editieren
   Die Notizen werden als Dateien in der Braille Star 80 gespeichert. Bis zu 5 Dateien können parallel in der Braille Star 80 geöffnet werden. Mit Alt+Tab (Chord 568) wird zwischen den geöffneten Dateien gewechselt. Eine einzelne Datei kann bis zu 3 MB groß sein. Bis zu 512 einzelne Dateien können in der Braille Star 80 gespeichert werden. Blockfunktionen wie Kopieren (Strg+c), Ausschneiden (Strg+x), Einfügen (Strg+v) stehen zur Verfügung. Des Weiteren gibt es noch eine Zwischenablage und eine kom¬fortable Such- und Ersetzungsfunktion.
Leichte Datenübertragung
   Mit dem Handy Tech Kommunikationsprogramm HTCOM ist eine einfache Datenübertragung von der Braille Star 80 zum PC und umgekehrt möglich. HTCOM überträgt auch die Windows Zwischenablage. Zudem sind eine Kurz- schriftumsetzung wie auch ein Monitor Modus zur Visualisierung der Braille Star 80 Anzeige integriert. Texte können in Windows direkt auch aus WinWord übertragen werden. Mit der Funktion "senden an" im Windows Explorer können Dateien direkt an die Braille Star 80 übertragen werden.

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Ergonomisch optimiert
   Mit der Braille Star 80 setzt Handy Tech erneut Maßstäbe in der ergonomischen Gestaltung. Die Tastflächen der Braille-Elemente sind konkav geformt und lassen sich optimal tasten, wodurch das Lesen mit entspannter Handhaltung zum Vergnügen wird. Die Funktionstasten sind - für die ergonomische Eingabe ideal - der Fingerposition angepasst. Die Triple Action Tasten schließen sich direkt der Tastfläche der Brailleausgabe an und sind ebenfalls konkav geformt. Die Cursorroutingtasten sind in die Tastfläche integriert. Zwischen der Brailleausgabe und der Vorderkante der PC-Tastatur gibt es keinen Absatz oder störenden Bedienelemente. So ist der benötigte Greifweg der Hand zwischen Brailleausgabe und Tastatureingabe minimal.
2-PC-Modus
   Die Braille Star 80 ist die erste und einzige Braillezeile, mit der zwei PCs per Umschaltung ab- wechselnd bedient werden können. Durch die Möglichkeit, zwei Tastatureingänge von zwei PCs an die Braille Star 80 anschließen zu können, wird beim Umschalten zwischen USB und seriell auch die Tastatur zwischen den angeschlossenen PCs umgeschaltet. So können Sie zwei PCs parallel mit der Braille Star 80 bedienen.
Technische Daten:
   80 konkav geformte Braille-Elemente, 80 Cursorrouting-Tasten, Umschaltbare 2 externe Tastatur- anschlüsse, USB und serieller Anschluss, 4 MB Textspeicher, 2 lange Auf/Ab-Tasten, 2 Triple Action Tasten, 8 Funktionstasten, Farbe: Handy Tech blau oder silbergrau, Maße: 585 x 245 x 24 mm (Breite x Tiefe x Höhe der Stellfläche), Gewicht: 2,55 kg
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

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Das flexible Braille-System: Die Braillezeile die  Maßstäbe setzt

   Die Braille Star 40 ist eine ergonomisch optimierte Braillezeile mit 40 piezoezoelektrischen Braille Elementen. Die Braille Star 40 ist für den mobilen Einsatz mit einem Laptop Computer konzipiert. In Kombination mit einer Tastatur kann die Braille Star 40 auch ohne Computer als mobiles Notizgerät genutzt werden. Jedes Braille Element der Braille Star 40 ist mit einer Cursorroutingtaste ausgestattet, mit der der Cursor direkt platziert werden kann, ohne dass der Finger von den Braille Elementen genommen wird. Ideal kann die Braille Star 40 mit den unterschied- lichsten Laptops kombiniert werden. Die Stellfläche für den Laptop kann durch einen Auszugmechanismus in ihrer Tiefe individuell eingestellt werden.
Universeller Anschluss
   Die Braille Star 40 verfügt über einen seriellen sowie einen USB-Anschluss. Optional gibt es die Braille Star 40 auch mit drahtloser Bluetooth® Technologie. Somit ist die Braille Star ungewöhnlich vielseitig kombinierbar. Die Braille Star 40 kann mit Hilfe von unterschiedlichsten Ansteuerprogrammen unter den Betriebssystemen Windows 2000/NT/ME/XPA/Vista sowie Linux und DOS betrieben werden.
Notizmodus
   Die Möglichkeit, die Braille Star 40 in Kombination mit einer Tastatur direkt als Notizgerät zu nutzen, macht sie zum Star unter den Braillezeilen. Die Braille Star 40 ist leicht und sehr kompakt und lässt sich überall hin mit- nehmen. Mit mehr als 20 Stunden Akkulaufzeit kann die Braille Star 40 ideal in Studium und Beruf mobil eingesetzt werden.
Flexibilität, die überzeugt
   Mit nur einer Tastatur können Sie sowohl Notizen machen wie auch den PC bedienen. Die Tastatur wird direkt an der Braille Star 40 angeschlossen und kann dort umgeschaltet werden. Die Stellfläche für den Laptop lässt sich bei der Braille Star 40 mit einem Griff anpassen. Die Umschaltung zwischen USB und seriellem Anschluss ist direkt an der Braille Star 40 möglich. Als Notizgerät lässt sich die Braille Star bequem überall hin mitnehmen.

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Einfacher Datenaustausch
   Mit dem Handy Tech Kommunikationsprogramm HTCom können Dateien, z.B. Ihre Notizen, von der Braille Star 40 zum PC übertragen und dort weiter bearbeitet werden. HTCom kann Texte in Kurzschrift übertragen und sogar in Kurzschrift übertragene Texte in vollen Text zurück übersetzen. Beim Übertragen von Dateien vom PC auf die Braille Star 40 filtert HTCom nur die reine Textinformation heraus. Zusätzlich können Dateien direkt vom Windows Explorer oder aus Word übertragen werden.
Bedienkonzept Triple Action
   Mit dem Bedienkonzept der Triple Action Taste ist es möglich, drei Funktionen mit einer Taste zu bedienen. Diese Funktionen werden aktiviert,  indem man den oberen oder unteren Teil der Taste oder die Mitte betätigt. Die Triple Action Tasten liegen ergonomisch optimal in den Auslaufflächen des abtastenden Fingers.
Ergonomisch optimiert
   Mit der Braille Star 40 setzt Handy Tech erneut Maßstäbe in der ergonomischen Gestaltung. Die Tastflächen der Braille Elemente sind konkav geformt und lassen sich optimal tasten, wodurch das Lesen mit entspannter Hand- haltung zum Vergnügen wird. Die Funktionstasten sind - für die ergonomische Eingabe ideal - der Fingerposition angepasst. Die Triple Action Tasten schließen sich direkt der Tastfläche der Brailleausgabe an und sind ebenfalls konkav geformt. Zwischen der Brailleausgabe und der Vorderkante des Laptops oder der Tastatur gibt es keinen Absatz oder störende Bedien- elemente. So ist der benötigte Greifweg der Hand zwischen Brailleausgabe und Tastatureingabe minimal.
Optional drahtlos
   Mit der optionalen Bluetooth® Anbindung kann die Braille Star 40 drahtlos als Braillezeile am PC betrieben werden. Mit einer Reichweite von 10 Metern können Sie Ihren Computer bequem im ganzen Raum, also auch direkt vom Sofa aus, bedienen. Mit diesem weltweit genutzten Bluetooth® Standard können Sie die Braille Star 40 auch drahtlos mit Personal Organizer und Mobiltelefonen nutzen. Mit dem Handy bequem in der Jackentasche können Sie drahtlos eMails und SMS direkt von der Braille Star aus mit Hilfe Ihres Telefons versenden.

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Braille Star 40 -Technische Daten:
   40 konkav geformte Braille Elemente, 40 Cursorrouting Tasten, Umschaltbare externe Tastatur, USB und serieller Anschluss, 4MB Textspeicher, 2 Triple Action Tasten, 8 Funktionstasten, Akkulaufzeit > 20 Stunden, Schnell- Ladeschaltung (3 Stunden), Maße: 331 x 227 x 24 mm (Breite x Tiefe x Höhe der Stellfläche), Stellfläche bis 336 mm ausziehbar, Gewicht: 1,4 kg
Optional: Drahtlose Bluetooth® Technologie
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de www.handytech.de

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Easy Braille. Einfach genial und echt easy. Super kompakt und leicht zu bedienen

   Die Easy Braille ist trotz ihrer winzigen Größe eine vollwertige Braillezeile. Sie wird über eine USB Schnittstelle an den Computer angeschlossen. Easy Braille wird ohne lästiges Netzkabel und ohne Batterien betrieben. Easy Braille verfügt über 40 piezoelektrische Brailleelemente, wobei jedes Element mit einer Cursorrouting Taste ausgestattet ist. Die Schreibmarke kann dadurch platziert werden, ohne den lesenden Finger von der Braille- anzeige  zu nehmen. Darüber hinaus ist die Easy Braille neben den zwei Navigationstasten mit 8 Funktionstasten ausgestattet. Die Funktionstasten sind so angeordnet, dass sie auch zur Eingabe von Punktschrift genutzt werden können.
Ideal kombinierbar
   Die Easy Braille kann ideal mit einem Laptop oder mit dem Lesesystem Sophie kombiniert werden. In Kombi- nation mit Laptop oder PC ermöglicht Easy Braille die blindengerechte Punktschriftumsetzung der Bild- schirminformation. Zur Ansteuerung der Braillezeile wird ein Bildschirmausleseprogramm benötigt, das auch über eine Sprachausgabe verfügt.
   Kombiniert mit dem Lesesystem Sophie werden aktuelle gedruckte Informationen in Sekundenschnelle auch für Blinde in Punktschrift zugänglich. Sophie erkennt beliebige gedruckte Texte wie Bücher, Zeitungsartikel und Briefe und wandelt diese in Sprache um. Mit der Easy Braille können nun die Texte direkt in Punktschrift angezeigt werden. 

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Ergonomisch optimiert
   Die Easy Braille ist ergonomisch gestaltet. Die Brailleelemente sind bei Handy Tech konkav geformt und von der lesenden Hand weggeneigt. In entspannter Handhaltung kann so gelenkschonend gelesen werden. Die Navi- gtionstasten zum Lesen von Texten können direkt mit dem Daumen der Lesehand bedient werden. Auch die Funktionstasten sind zur Eingabe ergonomisch angeordnet.

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Technische Daten
40 konkav geformte Brailleelemente, Einblendbare Statusmodule, 40 Cursorroutingtasten,
12 geräuscharme Funktionstasten mit Druckpunkt, USB Schnittstelle, Netzunabhängig
(Spannungsversorgung über USB)
Farbe: Handy Tech blau, Maße: 305 mm x 90 mm X 29 mm (Breite x Tiefe x Höhe), Gewicht: 740 g
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

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 Vorlesen – das ist Sophies Welt!  Sophie, das Vorlesesystem,
das Textvorlagen erfasst und in natürliche Sprache wandelt.

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Einfach und brillant
   Sophie ist nicht nur leise und kompakt, sondern auch besonders leicht mit nur vier Tasten zu bedienen. Legen Sie einfach einen beliebigen Text auf die Glasplatte und starten Sie mit der „Einlesen“ Taste die Texterfassung. Sophie erkennt nun den Text und liest ihn danach sofort vor.
   Mit der „Start/Stopp” Taste können Sie Sophie unterbrechen und auch wieder weiterlesen lassen. Mit den beiden Tasten „Schneller Lesen” oder „Langsamer Lesen” können sie die Lesegeschwindigkeit verändern. Einschalten und mit vier Tasten bedienen - das ist ja einfach!
Natürliches Vorlesen
   Mit Sophie hat Handy Tech ein Vorlesesystem geschaffen, welches Dank der neuesten Sprachausgaben- Technologie gedruckte Texte natürlich klingend vorliest. So können Sie auch als sehbehinderter oder blinder Mensch die tägliche Flut von gedruckten Informationen lesen. Sophie erkennt automatisch den Text, egal wie er eingelegt ist und selbst bei mehreren Spalten. So können Sie sich bequem auch Artikel aus der Tageszeitung vorlesen lassen.
Automatische Speicherung
   Sophie speichert automatisch den zuletzt eingelesenen Text. Auch ohne erneutes Einlesen hat Sophie beim Einschalten den Text parat. Einfach die „Start/Stopp” Taste drücken und schon wird der letzte Text vorgelesen.
Buchstabiermodus
   Haben Sie das Vorlesen mit der „Start/Stopp” Taste unterbrochen, kann Sophie mit der Taste „Schneller Lesen” den Text vorwärts und mit der Taste „Langsamer Lesen” den Text rückwärts buchstabieren. Großbuchstaben und Satzzeichen werden angesagt.
Optionale Brailleausgabe
   Durch das Anschließen einer Handy Tech Braillezeile an Sophie steht Ihnen neben der Sprachausgabe auch die Punktschriftausgabe zur Verfügung. In Sekundenschnelle werden gedruckte Texte in Punktschrift gewandelt. Mit Hilfe der Braillezeile ist es möglich,  auch wort-, zeilen- oder absatzweise im Text zu navigieren.
Sophie Pro, die erweiterte Version von Sophie
   Die Sophie Pro ist eine erweiterte Version von Sophie, die zusätzlich zu sämtlichen Funktionen der Sophie über ein eingebautes Hörbuch-Abspielgerät im Daisy Format verfügt. Des Weiteren bietet Sophie Pro verbesserte Navigationsmöglichkeiten, um sich im Text wort-, satz-, seiten- oder dokumentenweise zu bewegen. Die Texte können mit Sophie Pro gespeichert und an ein Handy Tech Braillesystem mit interner Speichermöglichkeit übertragen werden. Es ist zusätzlich möglich, die Texte in MP3 Dateien zu wandeln und diese auf einen portablen MP3 Player zu übertragen. So können Sie die eingelesen Texte mobil in Braille mit einem Handy Tech Braillesystem lesen oder auf einem MP3 Player hören.
Information:Unitronic AG, Buechraiweg 1, CH - 5452 Oberrohrdorf
Telefon 056 - 470 11 01, Telefax 056 - 470 11 05, eMail:  info@unitronic.ch

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Sophie Pro - Vorlesen – das ist Sophies Welt!

   Sophie Pro ist das kompakte Vorlesesystem, das Textvorlagen erfasst und in natürliche Sprache wandelt. Die Sophie Pro ist eine erweiterte Version von Sophie, die zusätzlich ein eingebautes Hörbuchabspielgerät im Daisy Formatbietet. Des Weiteren kann man sich mit Sophie Pro im Text wort-,  satz-, seiten- oder dokumentenweise bewegen.  
Bedienkomfort beim Lesen von Texten
   Sophie Pro ist nicht nur leise und kompakt, sondern auch besonders komfortabel zu bedienen. Legen Sie einfach einen beliebigen Text auf die Glasplatte und starten Sie mit der „Einlesen“ Taste die Texterfassung. Sophie erkennt nun den Text und liest ihn danach sofort vor. Mit der „Start/Stopp“ Taste können Sie Sophie unterbrechen und auch wieder weiterlesen lassen. Mit den beiden Tasten „Schneller Lesen“ oder „Langsamer Lesen“ können sie die Lesegeschwindigkeit verändern. Sophie Pro verfügt noch über weitere Tasten zum Navigieren, Speichern und Abspielen von Hörbüchern.  
Abspeichern von Texten in Braille und Sprache
   Texte, die mit Sophie Pro erfasst wurden, können einfach durch Drücken der Speichertaste in ein Handy Tech Braillesystem mit interner Speichermöglichkeit übertragen werden. Dazu brauchen Sie nur Ihre Braille Wave, Ihre Braille Star oder ihr Braillino per USB an Sophie Pro anschließen. Nun können Sie, wo und wann Sie wollen, beliebige Texte mobil in Braille lesen. Wird ein MP3 Player per USB an Sophie angeschlossen, kann der erfasste Text als Audiodatei im MP3 Format abgespeichert werden. Sophie erkennt automatisch den MP3 Player und wandelt den Text entsprechend.  
Natürliches Vorlesen
  Mit Sophie Pro hat Handy Tech ein Vorlesesystem geschaffen, welches Dank der neuesten Sprachausgaben- Technologie gedruckte Texte natürlich klingend vorliest. So können Sie auch als sehbehinderter oder blinder Mensch die tägliche Flut von gedruckten Informationen lesen. Sophie Pro erkennt automatisch den Text, egal wie er eingelegt ist und selbst bei mehrere Spalten. So können Sie sich bequem auch Artikel aus der Tageszeitung vorlesen lassen.  
Hörbücher mit Sophie Pro abspielen  
   Für die Freunde von Hörbüchern bietet Sophie Pro eine besondere Erweiterung. Mit dem eingebauten Hörbuchabspielgerät können Sie Hörbücher im Daisy Format anspielen. Sie können mit Sophie komfortabel in Hörbüchern schmökern. Springen Sie satz-,  absatz- oder seitenweise in Ihrem Hörbuch an die gewünschte Stelle.  
Brailleausgabe synchron zum gesprochenen Text 
   Durch das Anschließen einer Handy Tech Braillezeile an Sophie Pro steht Ihnen neben der Sprachausgabe auch die Punktschriftausgabe zur Verfügung. Mit Hilfe der Braillezeile ist es möglich,  auch wort-, zeilen- oder absatzweise im Text zu navigieren.  
Sophie Pro wurde von der Messe Düsseldorf mit dem Innovationspreis 2005 ausgezeichnet.
Information:
Unitronic AG, Buechraiweg 1, CH - 5452 Oberrohrdorf
Telefon 056 - 470 11 01, Telefax 056 - 470 11 05, eMail: info@unitronic.ch

te-Wave-1xxx   Braille Wave

Braille Wave - Die ultra kompakte Braillezeile, die in jede Aktentasche passt

   Surfen Sie mit der Braille Wave in neue Dimensionen des Punktschriftlesens. Braille Wave, die Braillezeile, die so leicht und kompakt ist, dass Sie in jede Aktentasche passt und dennoch 40 Brailleelemente hat.
Leicht und elegant
   Mit einem Gewicht von nur 1000 g ist die Braille Wave ein echtes Leichtgewicht, was sie zur idealen Braillezeile für den mobilen Einsatz macht. Das elegante Design verbindet harmonisch Funktionalität und schwungvolle Linienführung - und das bei zierlichen Maßen von 360 x 120 x 35 Millimetern.
Ergonomisch optimiert
   Das kleine, kompakte, geschwungene Gehäuse macht Ihnen die Orientierung auf der Braille Wave einfach. Die Braillemodule der Braille Wave sind konkav ausgeformt und folgen so ideal der Form der Fingerkuppen. Die Lese- tasten sind direkt in der Auslauffläche der Finger, rechts und links der Brailleanzeige angeordnet. Mit den leisen, leichtgängigen Funktionstasten können Sie sich auch ohne externe Tastatur Notizen machen.
Einfacher Datenaustausch
   Mit dem Handy Tech Kommunikations¬programm HTCom können Dateien von der Braille Wave, z.B. Ihre Notizen, zum PC übertragen und dort weiter bearbeitet werden. Beim Übertragen von Dateien vom PC auf die Braille Wave filtert HTCom nur die reine Textinformation heraus. Zusätzlich können Dateien direkt vom Windows Explorer oder aus Word
Handlich und praktisch
   Durch die Platzierung der Braille Wave vor der PC-Tastatur oder dem Laptop wird eine optimale Positionierung von Brailleanzeige und vorhandener Eingabetastatur erreicht. Nehmen Sie Ihre Braille Wave ganz einfach mal auf den Schoß und lehnen Sie sich zurück. Lesen Sie so entspannt Ihre eMails oder was sonst so auf Sie wartet.

Braille Wave te-Wave-2xxx

Leicht erweiterbar
   Es ist sogar möglich, eine externe Tastatur an die Braille Wave anzuschließen. Sie lässt sich  leicht mit einer alphanumerischen Tastatur erweitern, um Notizen komfortabel eingeben zu können.
Flexibler Zugang zum Computer
   Mit der Braille Wave haben Sie Zugang zu unterschiedlichen Computersystemen, z.B. DOS, Linux, Windows 95/98/ME/XP/NT/2000/XPP. Mit den in die Brailleelemente integrierten Cursorroutingtasten bewegen Sie beim Korrekturlesen von Texten die Schreibmarke oder den Mauszeiger blitzschnell  auf eine gewählte Textposition.
Integrierte Notizfunktion
   Sie können die Braille Wave 20 Stunden netzunabhängig als Notizgerät einsetzen, ohne PC und wo immer Sie wollen. Am Computer können Sie mit der Braille Wave jederzeit in den Notizmodus wechseln. So können Sie sich schnell mal eine Telefonnummer notieren, ohne am PC ein Programm starten zu müssen.

te-Wave-4xxx Braille Wave

Optional drahtlos
  Mit der optionalen ß/uetooffi® Anbindung kann die Braille Wave drahtlos als Braillezeile am PC betrieben werden. Mit einer Reichweite von 10 Metern können Sie Ihren Computer bequem im ganzen Raum, also auch direkt vom Sofa aus, bedienen. Mit diesem weltweit genutzten Bluetooth® Standard können Sie die Braille Wave auch drahtlos mit Personal Organizer und Mobiltelefon nutzen. Mit dem Handy bequem in der Jackentasche können Sie drahtlos eMails und SMS direkt von der Braille Wave aus mit Hilfe Ihres Telefons versenden.

te-Wave-3xxx Braille Wave

Technische Daten:
   40 konkav geformte Brailleelemente, Einblendbare Statusmodule, Externe Tastatur anschließbar,
4 MB Textspeicher, 40 Cursorroutingtasten, 11 geräuscharme Funktionstasten mit Druckpunkt,
20 Stunden netzunabhängig im Akkubetrieb, Schnellladeschaltung (3 Stunden), Serielle Schnittstelle
Maße: 370 x 125 x 35 mm, Gewicht: 1000 g. Optional: Drahtlose Bluetooth® Technologie
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

te-Braillino-1xxx Braillino

Die Braillino-Idee - Offen für die Zukunft

   Das Braillino ist das ultimative Braille Notizgerät. Durch die Möglichkeit, das Braillino mit handelsüblichen Mobil- telefonen zu kombinieren, können Sie deren komfortablen Funktionen wie SMS Mitteilungen und eMails nutzen. Wenn Sie eines Tages die nächste Generation der Mobiltelefone nutzen wollen, brauchen Sie sich nicht mehr über ein schon wieder veraltetes Hilfsmittel ärgern. Mit dem Braillino bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand. Mit der optionalen Bluetooth® Anbindung kann das Braillino drahtlos mit Personal Organizern und Mobiltelefonen genutzt werden. Darüber hinaus kann das Braillino auch als Braillezeile am PC betrieben werden.
Das Braillino
 Mit seinem 20-stelligen Braille-Display, seinen beiden Triple-Action-Tasten und der besonders ergonomischen Braille-Tastatur ist das Braillino Ihr idealer Begleiter. Klein, kompakt und netzunabhängig können Sie das Braillino überall als Notizgerät einsetzen.
Gemeinsam unschlagbar
   Verbinden Sie das Braillino mit der neuesten Generation von Mobiltelefonen und Personal Organizern und Ihnen stehen immer die modernsten Funktionen mobil für Kommunikation und Datenverarbeitung zur Verfügung.
   Mit dem Ansteuerprogramm „Talks&Braille" wird ein handelsübliches Handy mit Sprachausgabe und Braille- Unterstützung ergänzt. Dadurch können Sie die volle Funktionalität des Mobiltelefons nutzen.
Bluetooth®, die drahtlose Anbindung
   Über die Bluetooth® Anbindung können Mobiltelefone in einem Radius von zehn Metern bequem ohne lästige Kabelverbindung bedient werden.
   Lassen Sie einfach Ihr Mobiltelefon in der Jackentasche und schreiben Sie mit Ihrem Braillino unterwegs - wo immer Sie wollen - eMails oder SMS. Über einen Kopfhörer mit Mikrophon (Headset) können Sie diskret die Sprach- ausgabe nutzen und natürlich auch telefonieren. Die meisten modernen Personal Organizer und Mobiltelefone bieten: Telefonbuch mit Adressverwaltung, Kalender mit komfortabler Terminverwaltung, Alarmfunktion, Textverarbeitung, eMail, SMS, Voice Recording und vieles mehr.

Braillino te-Braillino-2xxx

Talks Premium
   Talks Premium ist das komfortable Bildschirm-Ausleseprogramm (Screenreader) für das Symbian Betriebssystem von Mobiltelefonen. Der auf dem Telefondisplay angezeigte Text wird damit in Sprache und Braille umgesetzt. Gleichzeitig kann das Mobiltelefon über die Braille-Tastatur des Braillinos bedient werden.
Brailleunterstützung
   Mit der Brailleunterstützung werden nicht nur die Informationen des Telefondisplays in Punktschrift umgesetzt, sondern es wird auch die bequeme Bedienung des Telefons durch das Braillino ermöglicht. Die Brailleausgabe verfügt über komfortable Funktionen wie z.B.: Kurzschriftübersetzung, Auswählbare Brailletabellen, Cursorrouting, Blockmarkierungsfunktionen, Navigationsfunktionen
Sprachausgabe
 Mit der Sprachausgabe Eloquence werden die angezeigten Texte in natürlich klingender Sprache in hoher Qualität gesprochen. Die Sprechgeschwindigkeit, die Tonhöhe und die Lautstärke der Sprachausgabe können Sie indi- viduell einstellen. Die Sprache wird überden eingebauten, serienmäßigen Lautsprecher des Mobiltelefons oder per Kopfhörer ausgegeben.
Ergonomisch optimiert
   Das Braillino wurde, wie alle Handy Tech Produkte der neuesten Generation, auf Basis aufwendiger Ergo- nomiestudien gestaltet. Die Braille-Tastenpositionen sind derentspannten Handhaltung selbst unterschiedlicher Handgrößen angepasst. Die Handballen können bequem auf eine gerundete Fläche abgelegt werden, ohne dabei einen ungewollten Tastendruck auszulösen. Die ergonomisch konkav geformten Braille-Elemente ermöglichen das Lesen der Punktschrift in entspannter Handhaltung.
Bedienen des Braillinos
   Mit den Triple Action Tasten können drei Funktionen mit nur einer Taste aktiviert werden, indem man den oberen oder unteren Teil der Taste oder die Mitte betätigt. Die Triple Action Tasten liegen, ergonomisch optimal, in den Auslaufflächen des abtastenden Fingers. Jedes der 20 Braille-Elemente ist zur direkten Platzierung des Cursors mit einer Cursorrouting-Taste ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das Braillino über zwei Auf/Ab-Tasten, die mittig im vorderen Bereich des Braillinos angebracht sind.
Braillino als Notizgerät
   Das Braillino kann auch als Braillezeile und als Braille-Notizgerät eingesetzt werden. Bis zu 512 Dateien mit einer Gesamtgröße von 4 MB können im Braillino gespeichert werden. Eine Datei kann bis zu 3 MB groß sein. Zur komfortab¬len Texteingabe kann eine norma¬le Computertastatur direkt an das Braillino angeschlossen werden.

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Komfortables Editieren
   Notizen werden als Dateien im Braillino gespeichert. Bis zu 5 Dateien können parallel geöffnet werden. Mit Alt+Tab (Chord 568) wird zwischen den geöffneten Dateien gewechselt. Blockfunktionen wie Kopieren (Strg+c), Ausschneiden (Strg+x), Einfügen (Strg+v) stehen zur Verfügung, ebenso eine Zwischenablage und eine komfortable Such- und Ersetzungsfunktion.
Einfacher Datenaustausch
   Mit dem Kommunikationsprogramm HTCom können Dateien vom Braillino, z.B. Notizen von einem Meeting, zum PC übertragen und dort weiter verarbeitet werden. Zum Übertragen von Dateien vom PC auf das Braillino wird von HTCom nur die reine Textinformation herausgefiltert. Zusätzlich können Dateien direkt vom Windows-Explorer oder aus Word übertragen werden.
Zukunftssichere Lösung
   Mit dem Braillino treffen Sie eine Entscheidung für eine sichere Zukunft. Die mobilen elektronischen Begleiter werden Jahr für Jahr kleiner und leistungsstärker. Nutzen Sie den technologischen Fortschritt. Durch die drahtlose Anbindung steht Ihnen die Möglichkeit offen, die nächsten Generationen von Mobiltelefonen oder Organizern mit dem Braillino zu bedienen.
Braillino - Technische Daten
   20 konkav geformte Braille-Elemente 20 Cursorrouting-Tasten, 1 serieller Anschluss, USB-Adapter,
Tastaturanschluss, Bluetooth® Anbindung, 2 Auf/Ab-Tasten, 2 Triple Action Tasten, 8 Funktionstasten,
4 NiMH-Akkus (AA), Akkulaufzeit 20 Std., Ladezeit 3 Std., Farbe: Handy Tech blau
Maße: 223 mm x 123 mm x 33 mm (Breite x Tiefe x Höhe), Gewicht: 688 g
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

 Voice Sense   te-Voice-1xxx

Voice Sense - Das ultimative Braillenotizgerät mit Sprachausgabe

   Kompakter und leichter persönlicher digitaler Assistent (PDA) für Blinde mit Sprachausgabe und Brailletastatur, Editor, Daisy Player, eMail, Internet, Adressbuch, Planer, Kalender, Media Player, Radio (FM), Dateimanager, Datenbank Manager, MSN Messenger, Stoppuhr, Hilfefunktion Umfangreiche Mutimedia Funktionen wie Daisy Hörbuch Abspielgerät, MP3 Player, Sprachaufnahme, Drahtlose Internet¬verbindung (WLAN, WiFi), drahtlose Bluetooth®-Technologie.

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Voice Sense - Die Power Technik
   Voice Sense arbeitet mit einem leistungsfähigen 540MHz PXA Prozessor auf Basis von Windows CE 5.0. Mit internen 1 GB Textspeicher und fast unbegrenzt erweiterbar durch SD Karte und CF Steckplatz bietet Voice Sense Technik vom feinsten. Neben der ergonomischen Brailletastatur verfügt das Voice Sense auch über eine Sprachausgabe, Stereo Lautsprecher mit Mikrofon und eingebautem FM Radio.
   Durch die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten mit WLAN und Bluetooth kann das Voice Sense auch mobil das Internet zugänglich machen.

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Optional kombinierbar mit SyncBraille
   Mini Braillezeile mit 20 Brailleelementen zur Kombination mit Voice Sense. SyncBraille ist nur 266g leicht und mit 18,3 cm x 8,5 cm bei 2,5 cm Höhe extrem kompakt. SycnBraille hat 2 Tasten rechts und links der Brailleelemente zum Weiterschalten in angezeigtem Text.

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Voice Sense -Technische Daten:
Prozessor: PXA270, 540MHz, Speicher: 1GB (Nutzerda ten), 192MB (128 RAM and 64 OS Speicher)
Betriebssystem: Windows CE.NET 5.0, Schnittstellen: USB OTG (USB 2.0 kompatibel), SD, CF, Braille Tastatur 8 Punkt, Audio Ausgang: Stereo, Lautsprecher, Kopfhöreranschluss, Audio Eingang: internes Kondormikrofon, Lithium Akkus, aufladbar und austauschbar, 12 Stunden Akkulaufzeit
Netzwerk: Drahtloses WLAN (IEEE 802.11 b/g), Bluetooth 1.1, FM Radio
Maße: 18.8cm x 7.7cm x 2.5cm (Breite x Tiefe x Höhe), Gewicht: 266g
Voice Sense ist ein Produkt der Firma HIMS
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

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Braille Sense Plus - Der flexible Braille Computer

Das Braille Sense Plus ist ein vollwertiger Computer und Personal Assistent für Blinde mit Braille- und Sprach- ausgabe sowie Brailleeingabe.
Alles was das Herz begehrt
    Das Braille Sense Plus verfügt über eine 32-stellige Brailleausgabe sowie eine Sprachausgabe. Das Braille Sense Plus schafft Zugang zu eMail und Internet und hat einen eingebauten Editor, der ähnlich wie Word zu bedienen ist. Darüber hinaus bietet das Braille Sense Plus einen Dateimanager, Terminplaner, Kontaktmanager, Adressbuch, Kalender, Datenbank Manager, MSN Messenger, Stoppuhr, Hilfefunktion, Media Player, MP3 Player, Daisy Player, Sprachaufnahme, Radio (FM). Braille Sense Plus verfügt über drahtlose Internetverbindung (WLAN, WiFi) und drahtlose Bluetooth®-Technologie.
Leicht und kompakt mit nur 924 g
   Das Braille Sense Plus ist leicht und kompakt. Mit nur 924 Gramm kann das Braille Sense Plus direkt in der praktischen Tragetasche überall mobil eingesetzt werden.
Intuitive Bedienung
  Das Braille Sense Plus hat eine sehr leicht zu bedienende Menüstruktur. Alle Menüpunkte werden von der Sprachausgabe angesagt und von der Brailleausgabe angezeigt.Texte können komfortabel in Kurzschrift gewandelt werden. Die einzigartige Kurzschriftrückübersetzung ermöglicht, die in Braille eingegebene Kurzschrift direkt in Vollschrift zu wandeln und von der Sprachausgabe ansagen zu lassen.
Eingebaute Bluetooth, LAN und WLAN Schnittstellen
 Erleben Sie den schnellen Internet Zugang durch die eingebauten drahtlosen Schnittstellen WLAN IEEE 802.11b/g und der drahtlosen Bluetooth Verbindung.

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Eingebaute LCD Ausgabe und VGA Anschluss
   Blinde und Sehende können dank der optischen Anzeige gemeinsam mit dem Braille Sense Plus arbeiten. Ideal für die Ausbildungssituation kann der Lehrer den Schüler bei der Arbeit durch das Mitlesen der Informationen optimal unterstützen.
8GB eingebauter FSash Speicher
   Mit 8GB bietet das Braille Sense sehr großzügig Platz für Dokumente, Datenbanken, Musik und viel mehr. Durch die Möglichkeit zusätzlich eine CF oder SD Karte einzusetzen, kann der Speicher fast beliebig erweitert werden
Aufnahmen in MPZ Format und Media Funktionen
   Mit dem Braille Sense Plus können Sie mit dem eingebauten Mikrofon direkt MP3 Dateien in hoher Qualität bis zu 2 Stunden lang aufnehmen, ideal für Schule und Studium. Sie können auch andere Aufnahmegeräte an das Braille Sense Plus anschließen. Neben den Aufnahmemöglichkeiten bietet das Braille Sense Plus ein UKW Radio, einen Daisy Abspielgerät für Hörbücher sowie Multimedia Funktionen, die über die Audiotasten an der Vorderseite bedienbar sind.

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Technische Daten:
   Betriebssystem: Windows CE, Prozessor CPU: Intel X-scale (PXA270), Systemspeicher: 128 MB,
Arbeitsspeicher SDRAM : 128 MB, Flash Speicher: 8GB, Netzwerkverbindung : Ethernet, Wireless LAN, Bluetooth, Brailleausgabe: 32 Elemente, Monitoranschluss: VGA, Interne optische Anzeige: LCD,
Audio Ausgänge : eingebaute Stereo Lautsprecher, Kopfhöreranschluss,
Aufnahme : eingebautes Mikrofon, externer Mikrofonanschluss (Stereo Aufnahme),
Schnittstellen: 2 USB 2.0 (Type A, Type B), SD Kartenanschluss, CF Anschluss, serielle Schnittstelle,
Akkus : Lithium Ion (aufladbar), Größe: 25cm x 12.8cm x 3.9cm, Gewicht: 924g
Handy Tech Elektronik GmbH, Brunnenstraße 10, 72160 Horb-Nordstetten, Telefon: 07451 – 554 60
Fax: 07451 5546-67 eMail: info@handytech.de  Internet: www.handytech.de

  Das Alphabet in Blindenschrift

   Das Alphabet in Blindenschrift, wobei immer alle 6 Punkte dargestellt werden, aber die gesetzten Punkte als gefüllte Kreise und die nicht gesetzten Punkte als leere Kreise
   Die hier beschriebene sechspunktige Blindenschrift wird im Buch- und Zeitschriftendruck auf Papier eingesetzt. In Verbindung mit dem PC und einer Braillezeile wird aus technischen Gründen hingegen eine 8-Punkt-Variante verwendet. Sie wird auch Computer-Braille genannt. Sie entstand dadurch, dass unterhalb der beiden senk- rechten Punktreihen jeweils ein Punkt hinzugefügt wurde. Hierdurch wurde der Umfang der darstellbaren Zeichen auf 256 erhöht.

BL-Braille-Alphabet-x  Synthetische Sprachausgaben

  Heutige Screenreader haben oftmals bereits eine synthetische Sprachausgabe integriert. Sie reichen in der Regel für die Bedienung des Computers aus. Es können aber auch weitere Sprachausgaben installiert werden, wenn beispielsweise bestimmte Fremdsprachen benötigt werden oder der Anwender eine andere “Stimme” bevorzugt. Die synthetischen Sprachausgaben können in der Klangfarbe, in der Stimmhöhe und in der Geschwindigkeit verändert werden. Auch die Anzahl der gesprochenen Sonderzeichen ist anpassbar. Alle Sprachausgaben klingen für den “Ersthörer” zunächst künstlich und auch das Verstehen der gesprochenen Texte ist am Anfang sehr eingeschränkt. Dies ändert sich aber sehr schnell durch Gewöhnung und geübte Nutzer haben selbst bei einer sehr hohen Sprechgeschwindigkeit eine Verstehensquote, die bei 100 Prozent liegt. Eine MP3-Datei mit unterschiedlichen Stimmen und Einstellungen - Dateigröße 3,98 MB
Texterkennungssystem
   Ein Texterkennungssystem besteht aus einem handelsüblichen Scanner und einem auf dem PC installierten Texterkennungsprogramm, auch OCR-Software Optical Character Recognition genannt.

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Scanner auf einem Schreibtisch zusammen mit Braillezeile, Tastatur etc.

  Mit diesem System können alle gedruckten Texte erkannt werden, wenn es sich um einen sauberen und klaren Druck handelt. Verblasste Vorlagen, Schriftstücke mit handschriftlichen Anmerkungen bzw. Unterstreichungen oder auch mit vielen Bildern weisen hingegen eine hohe Fehlerrate auf. Handschriftliche Notizen werden gar nicht erkannt. Ob ein Texterkennungssystem eine geeignete Arbeitshilfe ist, sollte im Vorfeld unbedingt durch praktische Versuche geklärt werden. Hierbei helfen auch die firmenunabhängigen Beratungsstellen.
   Sollte das Texterkennungssystem keine brauchbaren Ergebnisse liefern, muss über den Einsatz einer Arbeits- assistenz nachgedacht werden. Ggf. können aber auch Änderungen im Arbeitsablauf des einstellenden Betriebes Abhilfe schaffen.
Arbeitsassistenz
  Arbeitsassistenten werden zum Ausgleich von behinderungsbedingten Arbeitsproblemen des Behinderten ein- gesetzt. Sie übernehmen also keine fachspezifischen Tätigkeiten des blinden oder sehbehinderten Mitarbeiters, sondern unterstützen diesen nur arbeitstechnisch bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Die Unterstützung kann beispielsweise aus Vorlesen von Akten, dem handschriftlichen Ausfüllen von Formularen, dem grafischen Gestalten von Präsentationen oder auch aus Begleitgängen in fremder Umgebung bestehen. Arbeitsassistenten können neu eingestellte Personen, aber auch vorhandene Mitarbeiter sein, die ihren Stellenanteil dafür erhöhen. Der Arbeit- geber erhält für die Kosten, die für ihn durch eine zusätzliche Arbeitskraft entstehen, finanzielle Unterstützung von öffentlichen Kostenträgern.

Blindenschriftdrucker

   Natürlich benutzen blinde Menschen auch die so genannten Schwarzschriftdrucker, wie die Nichtbehinderten, um Schriftstücke auf Papier auszugeben. Es gibt aber auch spezielle Blindenschriftdrucker, die die gleichen Schrift- stücke auf dickerem Papier in Blindenschrift drucken. Hierfür werden Zusatzprogramme eingesetzt, die beispiels- weise das Word-Dokument in Blindenschrift wandelt, das Layout anpasst und schließlich den speziellen Blinden- schriftdrucker ansteuert.

BL-Blindenschrift-Drucker-x  Blindenschriftdrucker mit geöffneter Schallschutzhaube

   So kann der blinde Mitarbeiter mit seinen sehenden Kollegen in einer gemeinsamen Sitzung an inhaltsgleichen Tischvorlagen arbeiten und auch seine persönlichen Akten in seiner eigenen Arbeitsschrift führen.

 Blindennotizgeräte

   Blindennotizgeräte sind “Persönliche Digitale Assistenten (PDA)”, die aber für blinde Anwender speziell ent- wickelt wurden. Sie besitzen keinen Bildschirm und werden über eine Blindenschrift- oder PC-Tastatur bedient. Ebenso wie handelsübliche PDAs verfügen sie über geringe Maße und ein niedriges Gewicht und können unabhängig von der Steckdose betrieben werden. All dies ermöglicht den mobilen Einsatz dieser Geräte.

BL-PacMate-xx  Pac Mate

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   Die installierte Software bietet zumeist Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbankfunktionalität,
Internet-Zugang, ein eMail-Programm und vieles mehr an.

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   Ausführliche Antworten auf Fragen zu den oben vorgestellten Fotos und Berichten, insbesondere  auch über die Finanzierung der Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Menschen erhalten Sie im
Netzwerk berufliche Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen: www.ihre-einstellung.de
Weitere Hilfsgeräte für sehbehinderte Menschen finden Sie auf unserer Seite: Monitor für Blinde
Ein Gerichtsurteil für die Kostenübernahme der Braille-Zeile für private Nutzung finden Sie unter > Braille-Zeile

Sigma-xx    Sigma

Sigma: klein, vielseitig, leistungsstark - Das mobile Büro in der Westentasche

   ausgeklügelte Textverarbeitung -komfortable Lesefunktionen - vielseitiger Taschenrechner - flexibles Adressbuch - Terminkalender mit Alarm - frei definierbare Datenbanken - übersichtliche Dokumentverwaltung - automatische Synchronisation mit PC - schnelle Kurzschriftein- und -ausgabe - Lexikon, Tagebuch, Stoppuhr, Makros, Aufgabenlisten, Weltzeituhr ...

   Mit Sigma ist es uns gelungen, Ihnen einen handlichen und zuverlässigen Organizer mit hochwertiger Brailletastatur und angenehm klingender Sprachausgabe in die Hand zu geben. Sigma ist robust, benutzer- freundlich, updatefähig und erweiterbar. Mit Sigma besitzen Sie einen cleveren kleinen Helfer; zukunftssicher und stets auf dem neuesten Stand der Technik. Darauf geben wir Ihnen Brief und Siegel.
   Sigma bedienen Sie spielend einfach. Seine klare Menüstruktur und die übersichtliche Tastenanordnung kennen Sie bereits vom PC. Die kluge On-Line-Hilfe und das umfangreiche elektronische Handbuch helfen Ihnen in jeder Situation weiter. Präzise und verständliche Meldungen lassen keine Fragen offen. Mit Sigma können Sie sofort durchstarten  und intuitiv arbeiten, ohne umlernen zu müssen. Sie kommen schneller ans Ziel und halten Ihren Kopf frei für Wichtiges.
   Sigma bietet eine unübertroffene Multifunktionalität auf kleinstem Raum. Hier nur einige Beispiele: Geben Sie mit der ausgefeilten Textverarbeitung mehr als nur Notizen ein. Erledigen Sie einfach alle Ihre Schreibarbeiten, was auch immer es ist und wo auch immer Sie sich gerade befinden. Entdecken Sie, wie einfach und hilfreich es ist, mehrere Texte gleichzeitig bearbeiten zu können. Kurzschrifteingabe, automatische Rechtschreibkorrektur? Kein Problem! Nutzen Sie Sigma‘s flexible Adressverwaltung, um jederzeit Namen, Adressen oder Telefonnummern parat zu haben. Erstellen Sie weitere Datenbanken ganz nach Ihren Bedürfnissen und behalten Sie stets den Überblick über Ihre CDs, Kochrezepte, Kundendaten... Möchten Sie Gewichte, Längeneinheiten, Währungen etc. umrechnen? Mit Sigma schnell erledigt. Die Weltzeituhr sagt Ihnen Datum und Uhrzeit für alle Länder. Und last but not least mit Sigma‘s Terminkalender behalten Sie alle Ihre Verabredungen im Blick.
   Sigma‘s geräuscharme Brailletastatur mit optimalem Tastenhub und feinem Druckpunkt lässt Sie auch über längere Zeit zügig und entspannt schreiben. Die transparente Datensynchronisation mit dem PC garantiert Ihnen Kompatibilität und höchste Produktivität.  Sigma begleitet Sie sicher über eine Woche im Standbymodus, bevor Sie die Hochleistungsakkus wieder laden.
Sigmas Funktionen im Überblick:
Leistungsfähige Textverarbeitung -umfangreiche Textnavigations- und Vorlesefunktionen
Terminkalender mit Alarm - individualisierbare Adressverwaltung
frei definierbare Datenbanken - wissenschaftlicher Taschenrechner - intelligente Rechenblätter, Formelsammlung - bis zu 10 Aufgabenlisten - frei definierbare Datenbanken - Dokumentverwaltung
Weltzeituhr mit Sommerzeitumschaltung - Weckerfunktion, - “Eieruhr”
bis zu 3 Stoppuhren gleichzeitig - automatisches Tagebuch - Voll- und Kurzschriftübersetzer - Kurzschrift- rückübersetzer automatische Rechtschreibkorrektur - Dateiverschlüsselung, Schreibschutz
Bearbeiten vieler Texte gleichzeitig (Suchen, Ersetzen, Kopieren…)- Umrechnen von Währungen, Länge, Fläche, Gewicht, Volumen, Druck, Temperatur... - Datenaustausch aller Funktionen über die Zwischenablage - Menüstruktur wie beim PC
On-LineHilfe, Probiermodus, ausführliche Hilfetexte, elektronisches Handbuch
Start-Up Passwortschutz - Lexikon mit vielen nützlichen Begriffen
Sigma‘s modulare Erweiterungen (in Vorbereitung):
Fremdsprachenmodul (mehrsprachig) * Telecom-Modul mit integriertem Modem *
Bluetooth, WLAN *  Brailleausgabemodul * eMail u. SMS senden u. empfangen *
Sigma‘s technischen Daten:
Gewicht: ca. 480g  - Maße: 16 cm * 9 cm * 3,5 cm
formschönes robustes Kunststoff/Aluminiumgehäuse
Hochwertige 8 Punkt Brailletastatur,Tastenbelegung individuell anpassbar
Flexible Speicherkapazität: 64MB bis 1GB - Lautsprecher, Kopfhöreranschluss
Schnittstelle zum PC - Sprachausgabe "Dagmar" oder "Thomas"
Spracherweiterungen: Englisch, Spanisch, Französisch ...
lange Akkulaufzeit, Energiesparmodus, Standby ca. 10 Tage
leistungsstarke Ni-MH-Akkus (Mignon, 2500mA) - Netzteil mit integriertem Ladegerät
*) in Vorbereitung
Bitte fragen Sie uns nach weiteren Informationen oder vereinbaren Sie einen Vorführtermin.
SynPhon GmbH Mobile Hilfen für Sehgeschädigte;  Internet: www.synphon.de
Im Steinig 6, 76703 Kraichtal, T: 07250 - 92 95 55 eMail: synphon@t-online.de

 Drucker für Braille-Schrift

  Einen Tintenstrahldrucker für Menschen ohne Augenlicht haben Studenten der FH Bern entwickelt. Mit der Ink-Jet- Technik bringt das Gerät Braille-Schrift auf jedweden Untergrund. Die Tinte ist schnelltrocknend und lässt sich damit auch auf Normalpapier drucken. Das Serienprodukt soll bald auf den Markt kommen, der Preise steht noch nicht fest. cidHA060516

BL-Buchwurm-1x Bl-Buchwurm-2x

Buchwurm  -  Braillebuch für die Jackentasche 

  Wollten Sie nicht schon immer Ihr Lieblingsbuch unter der Bettdecke lesen oder morgens mal schnell die Tages- zeitung überfliegen? Der Buchwurm macht’s möglich!
Mobil ohne Grenzen
   Mit seinen 400 g ist der Buchwurm bequem in jeder Hand- oder Jackentasche unterzubringen - ideal für alle Reisen. Lesen Sie, wo und wann Sie wollen. Mit einer Betriebsdauer von mehr als 30 Stunden im Akkubetrieb sind Sie an keine Steckdose gebunden.
Die Revolution des Punktschriftlesens
   Sie können beim Lesen Textstellen mit Buchmarken markieren. Beim Abschalten merkt sich der Buchwurm die Textstelle. So können Sie dann jederzeit weiterlesen. Sprungfunktionen sorgen dafür, dass Sie bequem zum nächsten Absatz, Kapitel oder Überschrift gelangen.
Bücher und Texte aus dem Internet
    Mit dem komfortablen Übertragungsprogramm HTCom können Sie im Handumdrehen Bücher und Texte  aus dem Internet in Ihren Buchwurm speichern. Auch Ihre eigenen Notizen und Word Dokumente können Sie bequem in Ihren Buchwurm überspielen und dann mobil lesen.
Bedienung leicht gemacht
   Der Buchwurm wird mit nur vier Tasten bedient. Die Vor- und Zurücktaste ist als Fläche um die acht Braille-Ele- mente angeordnet. Mit diesen Tasten kann im Menüsystem geblättert oder das Lesefeld im Text weitergeschaltet werden. Der Text kann optional per Hand oder mit dem automatischen Lesemodus weitergeschaltet werden.  Der Abdeckschieber schaltet den Buchwurm aus und schützt die Braille-Elemente.
Technische Daten
- 8 piezoelektrische Braille-Module mit konkaver Tastfläche - 4 Bedienungstasten mit fühlbarem Druckpunkt  - 4 MB Flashspeicher - 4 NiMH Standard Akkus (AA) - Automarkierungsfunktion
- Lesemarken - Betriebsdauer > 30 Stunden,  - Ladezeit: 3 Stunden, - Restkapazitätsanzeige
- Quarzuhr mit Datum, Weckvorrichtung, - Stoppuhr, Countdown-Funktion  - Gewicht: 400 g
- Maße: 18 x 8 x 3,6 cm (L x B x H)
- mitgeliefertes Zubehör: Tragetasche, Akkuladegerät, Ladeprogramm für PC, Übertragungskabel
Information:Unitronic AG, Buechraiweg 1, CH - 5452 Oberrohrdorf
Telefon 056 - 470 11 01, Telefax 056 - 470 11 05, eMail: info@unitronic.ch

Das Offene Buch: Lesesystem zum Vorlesen von gedruckten Texten

Einfach komfortabel
  Das Offene Buch ist ein komfortables Lesesystem, das aus einer Texterkennungseinheit, einem Scanner zur Texterfassung sowie einer Sprachausgabe besteht. Das Offene Buch basiert auf dem führenden Texterkennungsprogramm “An Open Book”in der Ruby Edition.
Einfach zu bedienen
  Legen Sie einfach Ihr Buch, Ihren Zeitungsartikel oder was immer Sie sonst lesen wollen, auf den Scanner und drücken Sie die Lesetaste. Das Offene Buch erkennt automatisch die Blattlage sowie Textaufteilung in Spalten und liest Ihnen den Text wie gewünscht vor. Sie können sich eine Vorlesestimme aussuchen und die Vorlesegeschwindigkeit sowie die Stimmhöhe individuell wählen.
Einfach Spitze
  Selbst schlechte Vorlagen können durch die wesentlich verbesserte Texterkennung gelesen werden. Hunderttausende von Seiten kann das Offene Buch abspeichern. Die abgespeicherten Texte können Sie sich jederzeit vorlesen lassen.
Einfach kombinierbar
   Das Offene Buch lässt sich ideal mit dem Buchwurm (siehe oben), dem elektronischen Taschenbuch für Blinde kombinieren. Gedruckte Texte können so mobil in Punktschrift gelesen werden. Zur besseren Bearbeitung von Texten empfehlen wir die Kombination mit einer Punktschriftausgabeeinheit, einer sogenannten Braillezeile.
  Kombiniert man das Offene Buch mit einem Monitor, können Sehbehinderte den vorgelesenen Text mitlesen. Hierzu lassen sich die Schriftgröße, -art und Farbe des vorgelesenen Texts frei wählen. Die gesprochene Textstelle wird dabei in einer anderen Schriftfarbe dargestellt. Somit ist das Offene Buch auch für Sehbehinderte ein wichtiges Hilfsmittel.
Information:Unitronic AG, Buechraiweg 1, CH - 5452 Oberrohrdorf
Telefon 056 - 470 11 01, Telefax 056 - 470 11 05, eMail: info@unitronic.ch

brailleTopBxx     Top-Braille

Schwarzschrift-Blindenschrift-Konverter

   Auf der SightCity 2007 wurde von der Firma Vision SAS aus Nice (Nizza) ein Produkt unter dem Namen Top- Braille vorgestellt, das der Nachfolger des legendären Optacon werden könnte. Mit einer Kombination aus Minikamera und einem einzelnen Braille-Modul, die über den Finger gestülpt wird, können normale Schwarz- schrifttexte als Blindenschrift gelesen werden. Zur exakten Führung der Kamera in der Zeile wurde das Braille- Modul um je einen Punkt unter- und oberhalb des Braillezeichens ergänzt. Eine ausführliche Beschreibung mit Bildern gibt es nur in französischer Sprache unter: www.top-braille.com

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Top-Braille – ist ein von der VISION SAS entwickeltes modernes Braille Lese- und Hörgerät womit man gedruckte Texte in Braille-Schrift umsetzen und auch vorlesen lassen kann.  Es ist ein revolutionäres HiTech-Produkt für Blinde und Sehbehinderte. Top-Braille ist eine absolut neue Entwicklung, um Blinden den sofortigen Zugang zu allen gedruckten Vorlagen zu ermöglichen. Das Gerät ist tragbar und daher unterwegs nutzbar. Für den Blinden erscheint somit jede Textvorlage in Druckschrift wie in Braille geschrieben. Top- Braille ist gleicherweise geeignet Buchstaben in Braille-Schrift zu übertragen oder auch in Sprache umzuwandeln.
Wie funtionert das Gerät?
   Top-Braille fotografiert die Oberfläche, auf die das Gerät gerichtet ist.  Dutzende Fotos werden pro Sekunde durch einen sehr starken Prozessor analysiert. Befindet sich ein Text auf dem eingescannten Bild, erkennt Top-Braille die Buchstaben und deren Anordnung. Sofort wird der erkannte Buchstabe in Blindenschrift auf der zu Top-Braille gehörigen Braille-Zeile von sechs Buchstaben tastbar gemacht. Sie können sich aber auch wahlweise die erkannten Buchstaben vorlesen lassen. Zur korrekten Erkennung muss die Vorlage gut ausgerichtet sein. Dazu verhelfen zwei dazu vorge- sehene Noppen: Navigation nach oben, unten, rechts und links ist so möglich.
Muss Top-Braille  mit einem Computer verbunden werden?
   Nein, Top-Braille ist ein Gerät mit aller Elektronik und der erforderlichen Software für einen vollkommen unabhängigen Betrieb. Ein Computer ist dazu nicht erforderlich.
Ist Top-Braille schnell einsetzbar?
   Ja. Das Gerät hat einen leistungsstarken Arbeitsspeicher. In kaum einer Sekunde ist die Software in den Prozessor geladen. Sie können das Gerät dann sofort verwenden.
Ist Top-Braille ist einfach zu bedienen?
   In nur zwei Minuten können Sie die Worte lesen. Nach einer kurzen Einübung ist Top-Braille leicht zu bedienen.  Wir empfehlen eine praktische Einübung von etwa vier Stunden; dann werden Sie Top-Braille sehr gut bedienen können. Wir haben Top-Braille Blinden in die Hand gegeben, und diese lesen heute mit diesem Gerät Bücher.
Wo kann Top-Braille ausprobieren?
   Top-Braille geht jetzt in die Produktion. In den nächsten Wochen werden Top-Braille über Firmen und Blindenverbänden vorführen.
Wie werden die Braille-Zeichen dargestellt?
   Die Matrix von Top-Braille ist speziell entwickelt von der weltweit führenden Firma Metec und erlaubt die Anzeige von zwanzig aufeinanderfolgenden Zeichen pro Sekunde. Die Buchstaben erscheinen sofort auf der Matrix. Je schneller Sie Top-Braille über den gedruckten Text führen, desto schneller erscheinen die Braille- Zeichen, und je langsamer sie mit Top-Braille arbeiten, desto langsamer erscheinen die Zeichen. So können Sie also selbst die Arbeitsgeschwindigkeit bestimmen.
Wenn man ein Zeichen überspringt, was geschieht dann?
   Top-Braille kann den Text von rechts nach links und von links nach rechts lesen. Wenn Sie ein Wort überspringen, etwa weil Sie das Gerät auf der Textlinie nicht korrekt positioniert haben, also nicht genau auf die Worte aufgelegt haben, die Sie lesen wollen, können Sie leicht noch einmal zurückgehen.
Warum erkennt Top-Braille nicht den Text Wort für Wort?
   Gerade das macht den Erfolg dieses Lesegerätes aus, benutzerfreundlich informiert es den Leser durch die einzelnen Braille-Zeichen über eventuelle Fehler in der Navigation.
Warum waren drei Jahre Entwicklungsarbeit für Top-Braille erforderlich?
   Top-Braille ist ein außerordentlich spezifisches Hilfsgerät. Keines seiner Bauteile war auf dem Markt zu finden, wir mussten diese ganz neu für die Bedürfnisse von Blinden und Sehbehinderten entwickeln. Während eine Filmkamera etwa 24 Bilder pro Sekunde aufnimmt, leistet die eigens für Top-Braille entwickelte Kamera 60 Bilder pro Sekunde. Mit dem leistungsstarken Prozessor ist es so möglich, Dutzende von Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen, zu analysieren und in Braille-Zeichen umzuwandeln. Die Software zur Navigation und zur Erkennung der Druckbuchstaben ist ebenfalls von uns neu entwickelt. Damit kann Top-Braille eine große Zahl von Schrifttypen - auch in unterschiedlichen Farbtönen - erkennen.

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   Eine italienische Agentur verbreitet die Meldung, dass die ersten 50 Top-Braille Konverter von einer monegassischen Gesellschaft zum Preis von 3.000 Euro angeboten werden - zunächst in den drei Sprachen englisch, französisch und italienisch. In drei Monaten erscheinen die Versionen in deutsch und spanisch.

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Top-Braille - das mobile Lesegerät! jetzt auch in Deutschland zu beziehen über:   t-marland-

   Top-Braille – ist ein modernes Braille (Vor-)Lesegerät womit man gedruckte Texte in Braille-Schrift umsetzen und auch Buchstabe für Buchstabe vorlesen lassen kann. Es ist ein revolutionäres Hi-Tech-Produkt für Blinde und Sehbehinderte, das Blinden den sofortigen Zugang zu allen gedruckten Vorlagen ermöglicht. Das Gerät ist tragbar und daher unterwegs nutzbar. Für den Blinden erscheint somit jede Textvorlage in Druckschrift wie in Braille geschrieben. Top-Braille ist gleicherweise geeignet Buchstaben in Braille-Schrift zu übertragen oder auch in Sprache umzuwandeln.
   Top-Braille fotografiert die Oberfläche, auf die das Gerät gerichtet ist. Sechzig Fotos werden pro Sekunde analysiert. Befindet sich ein Text auf dem eingescannten Bild, erkennt Top-Braille die Buchstaben und deren Anordnung. Sofort wird der erkannte Buchstabe in Blindenschrift auf der zu Braille-Einheit tastbar gemacht. Sie können sich aber auch wahlweise die erkannten Buchstaben vorlesen lassen. Zur korrekten Erkennung muss die Vorlage gut ausgerichtet sein. Dabie helfen zwei dazu vorgesehene Braillepunkte, welche die Navigation nach oben und unten erleichtern
   Ist Top-Braille einfach zu bedienen? Nach einer kurzen Übung ist Top-Braille leicht zu bedienen. Wir empfehlen eine praktische Einschulung von etwa zwei Stunden; danach werden Sie Top-Braille sehr gut bedienen können.
   Wie werden die Braille-Zeichen dargestellt? Die Matrix von Top-Braille ist speziell entwickelt und erlaubt die An- zeige von zwanzig aufeinanderfolgenden Zeichen pro Sekunde. Je schneller Sie Top-Braille über den gedruckten Text führen, desto schneller erscheinen die Braille-Zeichen, und je langsamer sie mit Top-Braille arbeiten, desto langsamer erscheinen die Zeichen. So können Sie also selbst die Arbeitsgeschwindigkeit bestimmen.
Lieferumfang: Top-Braille, Netzteil, Kopfhörer, USB-Kabel, Bedienungsanleitung auf Schwarzschrift
Preis: --- Euro. Bezug über: www.marland.de

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   Rundes Kompassgehäuse auf viereckiger Grundplatte mit Klappdeckel. Die Anzeigescheibe ist mit tastbaren Punkten für die Himmelsrichtungen Süd, West und Ost und einem taktilen Pfeil für die Nordrichtung versehen.
   Bei zugeklapptem Deckel richtet sich der Kompass ein, wenn man den Deckel öffnet, wir die Drehscheibe fixiert und die Richtungen sind so einfach ablesbar.
Maße: 6 x 5 x 1 cm   Gewicht: 62 g   Preis: 59.95 Euro  www.marland.de

 Speisekarten mit Gefühl in Leoben (Österreich) - Foto unten

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Speisekarten mit Gefühl
   Beim Regionaltreffen für Blinde und Sehbehinderte in Leoben wurden neue Speisekarten in Brailleschrift präsentiert, die vorerst in sieben Lokalen aufgelegt werden.
   Seit drei Jahren bemüht sich Gernot Loidl aus Leoben mit Projekten für Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen. Loidl leidet an Multipler Sklerose und ist meistens auf einen Rollstuhl angewiesen. Nun hat der engagierte Leobener einen weiteren Coup gelandet: In sieben Lokalen in der Montanstadt werden die Speisekarten nun auch in Brailleschrift aufgelegt, die von Blinden “ertastbar” ist. “Mein Ziel ist, möglichst alle Lokale in Leoben mit diesen Speisekarten auszustatten”, erklärte Loidl, der die Karten in Eigenproduktion hergestellt hat. Beim Regionaltreffen für Blinde und Sehbehinderte wurden die Speisekarten präsentiert. “Ich bin begeistert. So fühlt man sich beim Bestellen viel freier und es sind Kombinationen möglich, von denen man vorher gar nicht gewusst hat”, meint Evelyn Moser, Vorsitzende der Blinden-Ortsgruppe Leoben. Sie hat Loidl beim Ver- fassen der Karten geholfen: “Das ist lustig. Jetzt können die Sehenden ihre Brille zu Hause vergessen und die Blinden können ihnen aus der Speisekarte vorlesen”, meint Moser.
  Die Karten mit der Brailleschrift sind aus speziellen Folien gefertigt - abwaschbar und strapazfähig. Michael Leypold, Obmann des Tourismusverbandes, zeigt sich begeistert: “Wir werden versuchen, die Idee weiter zu verbreiten und das Ganze auch finanziell zu unterstützen.” Und Gastronom Peter Mayer ergänzt: “Auch hier hat Leoben eine Vorreiterrolle. Solche Speisekarten gibt es meines Wissens nach weit und breit nicht.” 
AndreasSchöeberl0601210

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NASA bringt Bildband heraus:
Kombination aus Braille-Schrift und tastbaren Oberflächenstrukturen.
Aufnahmen aus dem Kosmos für Blinde erfahrbar:

   Die US-Raumfahrtbehörde NASA bringt einen Bildband über den Kosmos für Blinde heraus: “Touch the Invisible Sky” (etwa: Berühre den unsichtbaren Himmel) von Noreen Grice, Simon Steel und Doris Daou solle blinden Lesern einen Zugang zu den Aufnahmen der Weltraumteleskope und erdgebundener Observatorien ermöglichen, teilte die NASA in Baltimore, Maryland mit. Dabei handelt es sich, wie bei herkömmlichen Bildbänden, um eine Sammlung von Darstellungen, die sowohl im sichtbaren Bereich des Spektrums als auch in anderen Spektralbereichen aufge- nommen wurden.
   Das Spezielle an “Touch the Invisible Sky”: Es nutzt eine Kombination aus Braille-Schrift, Symbolen und ver- schiedenen tastbaren Oberflächenstrukturen, um die Eigenschaften der abgebildeten Objekte erfahrbar zu machen. Herkömmliche Schrift macht den Band auch sehenden Lesern zugänglich. APA/dpa/red080110
TW Hydrae b ist der jüngste jemals entdeckte Planet  Foto oben links
   Gasriese von zehnfacher Jupitermasse kann für seine Entstehung nicht länger als acht bis zehn Millionen Jahre gebraucht haben. Er hat eine ordentliche Masse - nämlich in etwa die zehnfache des Jupiter - angesammelt, und das in erstaunlich kurzer Zeit: TW Hydrae b ist laut Heidelberger Wissenschaftern der jüngste jemals entdeckte Planet. Sein Mutterstern, der etwa 180 Lichtjahre entfernte im Sternbild Wasserschlange gelegene Stern TW Hydrae, ist nämlich nicht älter als etwa acht bis zehn Millionen Jahre - in etwa ein Fünfhundertstel des Alters unserer Sonne.
   “Seinen Mutterstern umgibt noch jene Gas- und Staubscheibe, aus der er kürzlich geboren wurde”, teilte das Max-Planck-Institut für Astronomie mit. TW Hydrae b liefert damit einen wichtigen Hinweis darauf, wie schnell Planetenentstehung ablaufen kann - und bestätigt auch astronomische Theorien, die zwar seit langem gängig sind, im Detail aber noch Lücken aufweisen: “Damit ist uns erstmals der direkte Beweis gelungen, dass in einer zirkumstellaren Scheibe tatsächlich Planeten entstehen”, fasste der Direktor der Abteilung Planeten- und Stern- entstehung in Heidelberg, Thomas Henning, die Bedeutung der im britischen Fachjournal “Nature” Bd. 451, S.38 veröffentlichten Entdeckung zusammen.
Ende der Minimal-Aktivität: Erster Sonnenfleck erspäht  Foto oben rechts
   Ein neuer Sonnenzyklus hat begonnen - 2011/2012 wird ein intensives Maximum der Sonnenaktivität erwartet. Derzeit befindet sich die Sonnenaktivität noch am Minimum - das wird sich in den kommenden Jahren jedoch ändern und - laut Prognose der US-Raumfahrtbehörde NASA - in den Jahren 2011/2012 zu einem intensiven Maximum anwachsen. Und der erste Vorbote ist schon da: Ein kleiner Sonnenfleck wurde erspäht, wie der Internetdienst www.spaceweather.com vermeldet.
   Der in den nördlichen Breiten der Sonne gelegene Fleck signalisiert den Start des 24. Sonnenzyklus seit Beginn der Aufzeichnungen:Die Aktivität der Sonne schwankt mit einer Periode von etwa elf Jahren, jeder neue Zyklus beginnt mit einem Fleck, bei dem magnetischer Nord- und Südpol im Vergleich zu den vorangegangenen Flecken vertauscht sind. Das europäisch-amerikanische Satellitenobservatorium “Soho” Solar and Heliospheric Obser- vatory hatte bereits eine solche Region umgekehrter Polarität aufgespürt, bei der sich allerdings kein Sonnenfleck ausbildete.
   Im elektronischen Zeitalter ist die Erde von der Sonnenaktivität stärker betroffen denn je: Gas- und Strahlungs- ausbrüche können Satelliten beschädigen und Kommunikation, Flugverkehr und Energieversorgung auf der Erde beeinträchtigen. Astronomen überwachen die Sonnenaktivität daher genau Sonnenflecken, die etwa 2.000 Grad kälter als ihre Umgebung sind, können dabei als wichtigste Indikatoren herangezogen werden. APA/red080110

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Neuartiger Sensor zeigt Blinden virtuelle Umwelt

   Mit Hilfe eines neuartigen Handsensorgeräts werden Blinde zukünftig ihre Umwelt virtuell ertasten können. Wie der Entwickler des Geräts, der Leipziger Thomas Leberer, sagte, tastet ein 3-D-Sensor die Umgebung des Blinden bis zu einem Umkreis von drei Metern automatisch ab. Menschen und Gegenstände werden erfasst und die Informationen an Stifte im Handgriff des Gerätes übermittelt, wo sie der Blinde mit den Fingern ertastet. Wie Leberers Kollege Axel Dickschat erläuterte, gibt es bisher lediglich den Blindenstock oder Entfernungsmessgeräte, mit deren Hilfe blinde oder stark sehbehinderte Menschen sich ihre Umwelt ertasten können. „Der Blindenstock hat aber den Nachteil, dass er zum Beispiel einen Baum zwar signalisiert, eventuell in Höhe des Gesichts des Blinden wachsende Äste aber natürlich nicht”. Auch Mauervorsprünge in Höhe des Kopfes oder sich bewegende Hinder- nisse könnten die Betroffenen bisher nicht erkennen und seien so ständiger Unfallgefahr ausgesetzt. Mit dem von Leberer in fünfjähriger Entwicklungszeit realisierten Gerät, dem er die Bezeichnung „feelix” gab, wird dieser Schwachpunkt nun überwunden. Der Blinde kann Hindernisse nicht nur als solche erkennen, sondern die Infor- mationen über die Stifte wie in Blindenschrift ablesen. Dadurch ist es möglich, zum Beispiel Umfang und Höhe von Gegenständen zu vermitteln. „Bisher mussten die Betroffenen zum Beispiel einen Tisch im Raum mit den Händen erforschen, jetzt wird berührungsloses Ertasten möglich”. Das Gerät könne sogar die Struktur der Oberfläche von Objekten erkennen.
  Leberer und Dickschat, die eigens das Unternehmen Scylab medic für Produktion und Vermarktung des Gerätes gegründet haben, beginnen jetzt mit der Serienproduktion des Gerätes. Der Markt, in dem sie agieren wollen, könnte gigantisch sein: Weltweit gibt es rund 45 Millionen Blinde und etwa 135 Millionen Menschen mit einer Sehkraft von weniger als 20 Prozent, was per Definition eine starke Sehbehinderung ist. Das Gerät soll etwa 5000 Euro kosten.   BaslerZeitungDKB0607

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feelix®: Technische Ausstattung und Vorteile
  feelix® ist ein kleines, sehr leichtes Hilfsmittel, das der Nutzer fest in der Innenseite seiner Hand hält. Nach dem Einschalten ist das Gerät sofort einsatzbereit. Die Finger umschließen das System, wobei die Spitzen an der Unterseite mehrere kleine Stifte erfühlen. An der Vorderseite - also vor der zur Faust geformten Hand - befindet sich der 3-D-Sensor. Er erfasst die Entfernungen und wandelt diese in elektrische Impulse um, die auf die Stifte übertragen werden. Die Stifte synchronisieren die Entfernung, indem sie synchron zur Entfernung heraus- bzw. in das System hereinfahren. Die Objekte der Umgebung werden abgetastet und wie mit einem virtuellen Auge in Echtzeit auf die Stifte übertragen.
   Im Markt überzeugt das Produkt durch das Alleinstellungsmerkmal, dem Nutzer ein qualifiziertes “Erkennen” seiner Umgebung ohne direkten Kontakt zu ermöglichen.  In einer Entfernung von 20 Zentimetern bis zu Metern erfasst ein 3-D-Sensor im System die Umgebung zweidimensional und wandelt diese Informationen synchron auf eine Tastleiste im System um. Der wesentliche Vorteil liegt in der Umsetzung von Konturen in Echtzeit. Mit feelix® können selbst die Struktur von Stoffen oder die Textur eines Gehwegs zu 100 Prozent besser als mit dem weißen Stock erfasst werden. feelix® erkennt sowohl feststehende als auch bewegliche Objekte, sehr große Umrisse in weiter Entfernung wie auch kleine im Nahbereich. Das Gerät ist in der Lage, Objekte im Millimeter-Bereich sehr genau zu erfassen. Der Vorgang des Abtastens erscheint dem Benutzer gleichmäßig.

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Produktinformation: Produkt: feelix®
feelix®: Kurz und bündig; Unternehmen: Scylab® medic GmbH; Geschäftsführer: Thomas Leberer
Erfinder: Thomas Leberer; Start Serienfertigung: die Fertigung ist angelaufen
Markt: für Blinde und hochgradig Sehbehinderte
Einsatzbereich
im Freien und in Räumen,
- für feststehende und bewegliche Objekte,
- erfasst Objekte im Millimeter-Bereich sehr genau
- erfasst den (Frei-)Raum in einer Entfernung ab 20 Zentimeter bis zu drei Metern
Vorteile:
- klein, leicht, unauffällig, - einfach in der Bedienung - wartungsfrei, witterungs- und temperaturbeständig -
geräuschlos, schlagfest und formschön.  

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Braille-Karten-System: BraKS - spielend lernen

BraKS ist ein Braille Buchstaben Karten System zum erlernen und üben
der Blindenschrift für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen

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  BraKS ist ein Buchstabenkartensystem zum Erlernen und Üben der Brailleschrift (Blindenschrift) sowie der Schwarzschrift (lateinische Buchstaben). Dieses System fördert den Tastsinn und die Feinmotorik.
   BraKS kann sehr gut als Kommunikationsmittel zwischen blinden, sehschwachen und sehenden Menschen eingesetzt werden. Da auf den BraKS Steinen beide Schriften dargestellt sind, haben auch zB. sehende Menschen, welche Braille nicht lesen können, die Möglichkeit mit blinden und sehschwachen Menschen Braille zu üben oder ihnen dieses beizubringen. Ebenso können blinde Menschen mit sehenden die Schwarzschrift üben, dies ist von Vorteil, wenn zB. ein Elternteil erblindet ist und das Kind sehen kann oder umgekehrt. Es ist eine gute Hilfe für Menschen, die erblinden werden.
  Auf den einzelnen Steinen sind beide Schriftarten tastbar dargestellt. Jeder Stein hat eine tastbare Markierung für einfaches erfühlen von “oben” und “unten” Die Steine werden übersichtlich in einen Rahmen eingelegt, ein Verrutschen der Steine ist nicht möglich.

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  Das komplette System ist aus hochwertigem Acryl hergestellt und ist somit unempfindlich gegen äußere Einflüsse. Acryl hat weiterhin ein sehr geringes Gewicht und ist hygienisch (geeignet zur Wischdesinfektion). Kein Verschleiß, BraKS ist eine einmalige Anschaffung. Das Set besteht aus insgesamt 70 Buchstaben Steinen und einem 2 reihigen Rahmen für je 15 Steine BraKs wird hergestellt in Deutschland.
Im Lieferumfang enthalten:
70 Acrylsteine in der Größe 2,5 x 1.5 x 0,5 cm; 1 zweireihiger Rahmen für 30 Steine in der größe 27 x 6 x 0,3 cm. Lieferung erfolgt in einem hochwertigen Velourbeutel, Steine im Samtsäckchen. Preis: 59,90 Euro, Mengenrabatt ab drei Stück auf Anfrage.
Weitere Informationen: www.braks-online.de eMail: info@braks-online.de

Rotierende Braille-Zeile entwickelt - Forscher in Nordamerika schaffen den Durchbruch

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eBooks auf rotierender Braille-Zeile
   Konventionelle Lesegeräte bauen Braille (-Punktschrift) Zeile für Zeile auf. Die Mechanik ist kompliziert und fehleranfällig. Das Entwicklungsziel am NIST war daher eine radikale Vereinfachung der mechanischen Bauteile. Ein völlig neues Design musste entwickelt werden. John Roberts, Chef des Entwicklungsteams erklärt: “Anstatt den Brailletext in einer Zeile darzustellen, haben wir den Text auf den Rand einer Walze gebracht. Da sich die Walze dreht, erfühlt ein Blinder den Text fortlaufend unter seinen Fingerkuppen. Eine fundamental neue Methode, Braille zu produzieren und auch noch viel billiger.”
   Die Länge einer Zeile Braille-Text wird unendlich. Und dies bei gleichzeitiger Reduzierung der Gerätegröße. Doch ein großes Ziel bleibt noch: Die Geräte sollen tragbar werden. Die NIST-Ingenieure konnten zum ersten Mal ihren neusten Prototyp einer kritischen  Öffentlichkeit vorstellen. Doch ein Prototyp ist noch eben kein Serienmodell. Noch während der Messe wurde fieberhaft an kleinen Problemen gearbeitet. Die Feinmechanik ist auf ein Minimum reduziert worden. Ganz im Unterschied zu gängigen Braille-Lesehilfen. Die steuern noch jeden einzelnen Punkt der Blindenschrift mit Hilfe mit Hunderten einzelner Kolben an. Das macht sie klobig und wartungsintensiv und bis zu 12.000 Euro teurer.
   Den Entwicklern ist es gelungen mit nur drei Kolben die einzelnen Punkte auf der rotierenden Walze zu steuern. Drei Kolben drücken 600 Metallstifte an die Oberfläche, ein lesbares Profil entsteht. In Zukunft soll die rotierende Braille-Lesehilfe nur 800 Euro  kosten und nicht größer als  ein CD-Walkman sein. 
  Für Judy Dixon und Lloyd Rasmussen könnte ein solches Gerät die tägliche Arbeit erheblich erleichtern. Als Angestellte der amerikanischen Kongressbibliothek  sind beide dafür verantwortlich, die Bestände der Bibliothek blinden Menschen zugänglich zu machen. Eine tragbare Lesehilfe bedeutet mehr Mobilität. Doch die Benutzer- freundlichkeit muss noch entscheidend verbessert werden. 
   Das Gerät muss noch viel schneller werden und uns auch die Möglichkeit geben im Text zurückzugehen und eine Stelle noch einmal zu lesen. Lesen bildet. Und für blinde Menschen erschließt sich erst durch die Punktschrift das Wissen der Welt. Und in Zukunft auch der Blick in den Cyberspace. Quelle:www.3sat.de /hitec 25378/index.html

“Fingerhut” übersetzt Blindenschrift! 18-jähriger entwickelte neues Lesegerät für Sehbehinderte.
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n dem Fingerhut sitzt ein Scanner, der die Schriftvorlage aus der Normalschrift in Blindenschrift überträgt.  SvenSchneiderNOZ050521

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  Der 18-jährige Jens Baumann aus Dortmund Foto oben rechts hat eine Erfindung gemacht, die den Alltag von Blinden und Sehbehinderten revolutionieren könnte. Er erfand den „Eye-finger”.Das ist ein Gerät, welches wie ein Fingerhut über die Fingerkuppe gestreift wird und normale Schwarzschrift in Blindenschrift übersetzt.
   Im vergangenen Jahr sah der Tüftler einen Fernsehbeitrag über Hilfsmittel für Blinde. Davon gibt es zwar viele, aber keines kann einem Blinden die Sehkraft wiedergeben. Das bedeutendste Hilfsmittel für Blinde ist seit 180 Jahren die vom Franzosen Louis Braille entwickelte Blindenschrift „Braille”. Das bis heute angewandte Alphabet, welches mit sechs in verschiedener Anordnung eingestanzten Punkten die von Sehenden genutzte „Schwarz- schrift” ersetzt, bedeutete einen Quantensprung für Sehbehinderte. Nun konnten sie am öffentlichen Leben teilnehmen und eigens für Blinde entwickelte Bücher und Zeitschriften „lesen” (fühlen). Es gibt nur ein Problem: Nicht alles, was so im Alltag zu lesen ist, wird auch in Blindenschrift übertragen. Abgepackte Lebensmittel beispielsweise weisen keine Blindenschrift auf, und Sehbehinderte brauchen beim Einkauf immer einen Helfer, um Eintöpfe von Ananaskonserven zu unterscheiden.
   Ein Fall für Jonas Baumann. Ein Scanner in seinem „Fingerhut” misst in 15 Feldern die Schwarz- und Weißtöne der Schriftvorlage und überträgt sie in Blindenschrift. Das Gerät existiert momentan zwar erst als Prototyp im Maßstab 1:10, aber das wichtigste: Der „Eyefinger” funktioniert. Zur Demonstration führt Baumann seine Er- findung über einen Schriftzug, und sechs Dioden leuchten auf der Oberfläche entsprechend der Brailleschrift auf. Natürlich nützen die Dioden Blinden wenig. Aber die Jury des diesjährigen „Jugend-forscht”- Landeswettbewerbs zeigte sich von der Idee dermaßen begeistert, dass sie Baumann erneut mit dem ersten Platz ehrte.
   Die Vision des Erfinders geht aber noch weiter. In Zukunft sollen die Dioden durch Druckstifte ersetzt werden, welche die Buchstaben analog der Blindenschrift direkt auf die Haut am Finger überträgt. Somit können Blinde alles lesen, was ihnen in die Finger gerät: Zeitungen, Briefe oder Etiketten.
    Ein Patent hat Jens Baumann auf seine Erfindung bereits angemeldet, aber bis der „Eyefinger” in einer gebrauchsfertigen Version in Serie gehen kann, ist noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten. „Für die weitere Entwicklung reichen meine finanziellen Mittel nicht aus”, sagt der Schüler. Deshalb sucht er momentan noch nach Unternehmen, die seine Idee verwirklichen.
   Allerdings ist die von ihm entwickelte Technik relativ einfach, und der „Eyefinger”sollte am Ende so günstig sein, dass er jedem Sehbehinderten eine bedeutende Hilfe im Alltag sein kann. Ein Markt ist zweifelsohne vorhanden. „Weltweit leben etwa 180 Millionen Blinde”, hat Baumann recherchiert, „allein in Deutschland gibt es rund zwei Millionen sehbehinderte Menschen.” Mehr: www.eyefinger.de
Produkt-Info:
“eyefinger”
kann der Beginn eines unbeschwerteren Lebens für viele blinde und sehbehinderte Menschen sein:
   Bücher, Zeitschriften und Zeitungen in Blindenschrift gehören der Vergangenheit an - der Blinde liest wie jeder Sehende, nur benutzt er dazu nicht seine Augen, sondern seine Finger. 
   Das Warten, bis sich ein Verlag ein neues Buch in Blindenschrift druckt oder als Hörbuch herausgibt, ist vorbei. Blinde lesen künftig sofort mit. 
   Alltägliches für Sehende, wie zB. der Einkauf im Supermarkt wird zum Erlebnis für Sehbehinderte. Produktname und Gebrauchsanweisung werden einfach gelesen - im Laden und genauso schnell, wie das ein Normalsichtiger tut. Barecode-Lesegeräte können zu Hause bleiben.
   Ob der noch vorrätige Joghurtbecher im Kühlschrank die Lieblingssorten enthält, weiß der Blinde nicht erst nach dem ersten Löffel, sondern wird auch künftig die Qual der Wahl haben - und das ohne den Becher vorher mit Blindenschrift markiert zu haben.
  Die richtige Temperatur, mit der das Hemd gewaschen werden sollte, findet der Blinde nicht nur mit zusätzlich an- gebrachten Spezialmarkierungen. Künftig liest er die Info des Wäschestücks mit dem eyefinger vom Aufnäher ab.   
   Blinde sind nicht mehr auf teure Zusatzeinrichtungen an Bildschirmen angewiesen. Die Teilnahme an jedem Internet-Chat gehört künftig genauso zur Normalität, wie die Suche bei Google und das Surfen im Internet.
   Für Menschen, die sowohl blind als auch hörgeschädigt sind, wird die Kommunikation mit anderen sehr viel leichter und einfacher. Man schreibt einfach auf, was es zu vermelden gibt und über den sensiblen Finger vermittelt eyefingerdie Botschaft.

Braille: 6 Punkte, die die Welt bedeuten. Menschen wie Gert Sandig Foto unten
verdanken ihren Erfolg auch der Blindenschrift.  Bericht und Foto: AnderGodullaFAZ040225

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   Nur die dunklen Ringe um seine Augen lassen ahnen, dass der 61 Jahre alte Gert Sandig kein typischer Stenograph ist. Ruhig sitzt er wie seine Kollegen im sächsischen Landtag auf der Schreiberbank und notiert jedes Wort der Abgeordneten. Allerdings lässt er keinen Stift über ein Blatt Papier eilen, sondern seine Finger fliegen ohne Pause über acht große Tasten, die aus einem kleinen Metallkasten ragen. Zwei Spulen transportieren dabei einen dünnen Papierstreifen, in den eine Vielzahl von Punkten geprägt wird. Nach zehn Minuten wird Sandig von seiner Frau Jesta zum Diktat aus dem Plenarsaal geführt. Er ist zur Zeit der beste blinde Stenograph der Welt.
   Wie der Erfinder der Blindenschrift Louis Braille ist Gert Sandig schon in jüngsten Jahren erblindet. Im Februar 1944 trafen Bomben den Leipziger Luftschutzkeller, in den er als Zweijähriger bei dem Angriff gebracht worden war. Durch Verätzungen verlor er dabei das Augenlicht. Dennoch machte er in der DDR Karriere als Stenograph, Ökonom und Programmierer - nicht zuletzt wegen seines Interesses für die Blindenschrift. In der Bundesrepublik beherrschen nach Schätzungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) etwa 29.000 Per- sonen die Punktschrift. Der Verband gibt an, in Deutschland gebe es 155.000 blinde und 500.000 sehbehinderte Menschen. Als junger Mann musste Gert Sandig in der Berufsausbildung lernen, 160 Silben in der Minute zu steno- grafieren. Im Landtag könne man mit einer solchen Leistung gar nicht erst anfangen: „Der Nachrichtensprecher bei der Tagesschau spricht bis zu 320 Silben in der Minute.” Diesen Wert übertrifft Sandig mit seiner persönlichen Bestleistung um immerhin 90 Silben. So bleibt ihm im Plenum genug Zeit, Zwischenrufer zu identifizieren oder über Eigennamen nachzugrübeln: Meier, Müller, Schulze oder Schmidt sind schließlich kein Problem für mich. Wenn aber plötzlich ein Krolokowsky auftaucht, kann man schon mal ins Schwimmen kommen.” Ursprünglich wurde die Blindenschrift von Louis Braille gar nicht mit dem Ziel entwickelt, möglichst schnell damit schreiben zu können. Zunächst sollte sie blinden Menschen das Lesen überhaupt ermöglichen und erleichtern, denn zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es nur die Schwarzschrift, wie sie für Sehende verwendet wird. Blinde Leser mussten sich mit Büchern begnügen, deren Buchstaben erhaben gedruckt worden waren. Das Lesen war damit kein Vergnügen, sondern eine zeitraubende Qual.
    Für den 1809 geborenen Sattlersohn Braille lag darin ein Missstand, den es zu beseitigen galt. Im Alter von drei Jahren hatte der hochbegabte Junge einen Unfall in der Werkstatt des Vaters und erblindete.  Zwischen seinem 14. und 16. Lebensjahr entwickelte er am Pariser Blindeninstitut die nach ihm benannte Schrift, die auf den be- rühmten sechs Punkten basiert. Zu seiner Arbeit hatte ihn die sogenannte Nachtschrift des Artilleriehauptmannes Charles Barbier inspiriert, mit der auch im Dunkeln militärische Befehle auf abtastbarem Karton weitergegeben werden konnten. Brailles System ist allerdings ungleich einfacher und vielfältiger. Es lässt mehr als sechzig unter- scheidbare Zeichen zu.
   Während seine Schrift bis heute in Gebrauch ist, verwenden Stenographen wie Gert Sandig mittlerweile Systeme mit sieben oder gar acht Punkten. So können noch mehr Kombinationen gebildet werden, was das Schreiben höherer Silbenzahlen ermöglicht. Die acht Punkte kommen mittlerweile aber auch bei der Wiedergabe von Computerzeichen zum Einsatz: Dazu wird an der Tastatur eine Lochmaske befestigt, die sogenannte Braille-Zeile. Durch sie werden kleine Stifte hochgedrückt, die sich so zu fühlbaren Zeichen formen.
   „Bis heute können wir Blinde durch Louis Brailles Erfindung lesen, schreiben und wertvolle Arbeit vollbringen”, sagt der Leiter der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) Thomas Kalisch, „Blinde können sich so schnell und effektiv Bildung aneignen und sie auch weitergeben.” Der promovierte Informatiker ist der vierte blinde Direktor des Instituts. Er trägt die Verantwortung für 80 Mitarbeiter und einen Etat von 3,5 Millionen Euro. Mit 14 Jahren „durfte und musste” Thomas Kalisch die Brailleschrift lernen. Netzhautablösung auf beiden Augen - „und das in einem Alter, in dem man alles andere als Blindenschrift im Kopf hat”. Wer mutig sei, könne sie auch noch mit 20 oder 30 Jahren lernen, „aber auch im Alter kann es noch gelingen”.
  Im Eigenverlag hat die DZB schon mehrere tausend Bücher für Blinde produziert - darunter Vorzeigestücke wie „Harry Potter” oder „Der Herr der Ringe” in 15 Bänden. Obwohl die Brailleschrift zur Platzersparnis eine ganze Reihe von Abkürzungen vorsieht, sind die Bücher wesentlich größer und umfangreicher als ihre Vorlagen in Schwarzschrift.  Trotz moderner Hörbücher glaubt Thomas Kalisch, dass die 6.000 registrierten Nutzer der DZB auch in Zukunft gerne zum Blindenschriftbuch greifen werden: „Viele Freunde der Brailleschrift wollen ihr Buch lieber selbst lesen, als es von einem Sprecher interpretiert zu bekommen. Auch auf dem klassischen Markt wurde das Buch ja nicht vom Hörbuch verdrängt: Unter den regelmäßigen Nutzern der Bibliothek ist auch Gert Sandig, der Autoren wie Thomas Mann und Erich Maria Remarque schätzt. Allerdings gibt der Stenograph bei aller Liebe zum Buch bisweilen dem gesprochenen Text den Vorzug: „Wer so viel schreibt wie ich, lässt sich gern auch mal etwas vorlesen.”

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Leichter lesen mit dem Bücherfuchs
Foto oben rechts: Der blinde Student Matthias Fuchs mit Prof. Schlingensiepen und Dipl.-Ing. Beyer.
Foto oben links: Der “Bücherfuchs” scannt Buchseiten und macht sie taktil.

  Bücherlesen - ein Luxus für Sehbehinderte, trotz moderner Computerprogramme, die Schrift in Lautsprache oder Braille-Schrift verwandeln. Die Technik ist umständlich. Das kann sich ändern - mit einer Erfindung aus Wuppertal.
   Obwohl es rund 145.000 Blinde und über eine halbe Million Sehbehinderte in Deutschland gibt, liegen längst nicht alle Bücher in digitaler Form vor. Für diese Menschen beginnt vor der Lektüre dann der mühselige Einscannprozess per Hand - viele Körper- behinderte können das kaum leisten.
Leselust ohne Hindernisse
   Damit wollte sich der 26-jährige Matthias Fuchs nicht länger abfinden. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist der Wuppertaler Psychologiestudent blind. “Früher habe ich viel gelesen, vor allem Krimis”, erinnert sich Fuchs. Doch diese Leselust nahm mit den Anstrengungen, die er zum Lesen auf sich nehmen musste, ab. “Wenn die Bücher zusammengefallen sind, musste ich wieder von vorne mit dem Scannen beginnen”, erklärt Fuchs. “Es müsste ein Gerät geben, das mir diese lästige Scannarbeit abnimmt”.
   Eine Idee war geboren und jahrelang bastelte Fuchs an einem ersten Funktionsmodell, das Buchseiten automatisch umblättert und einscannt. “Das hat nicht so richtig geklappt, schließlich bin ich auch kein Ingenieur”, betont Fuchs. Er suchte sich einen kompetenten Ansprechpartner und fand ihn in Jürgen Schlingensiepen, Professor für Maschinenbau und Behindertenbeauftragter der Universität Wuppertal. Der war sofort von der Idee begeistert und setzte seinen Studenten Jörg Beyer auf das Thema an.
Preiswürdige Hilfe
   “Jeder soll Bücher schnell, barrierefrei und günstig lesen können”, findet Schlingensiepen. Bisher musste Fuchs manchmal Monate auf digital erfasste Bücher warten - zu lange, um sich schnell auf eine Prüfung vorzubereiten. Mit marktüblichen Standardgeräten sollte eine kostengünstige Alternative zu der zeitaufwändigen Handarbeit oder dem teuren Scanner der Druckindustrie gefunden werden. “Eine prima Idee”, fand Beyer. Er nahm sich der Idee an und entwickelte im Rahmen seiner Diplomarbeit den “Bücherfuchs”.
   Das Buch wird aufgeklappt und mit den Seiten nach oben in eine Art Schublade gelegt. Eine Buchwippe, die das Buch immer in der Waage hält, und eine Glasplatte, die die Seiten glättet, erleichtern den Scannvorgang. Sobald die Seiten fertig gescannt sind, hebt sich der Scanner an, die Glasplatte dreht sich um 180 Grad, ein Dreh-Saug- Mechanismus blättert die Seiten um, und der Vorgang beginnt von vorne. Die Daten werden auf dem PC abgespeichert und können dann entweder vorgelesen, vergrößert oder in Braille umgesetzt werden. Und das alles nach nur vier Stunden. Ein einfaches Prinzip mit großer Wirkung, fand auch die Europäische Kommission und würdigte den “Bücherfuchs” mit ihrem Preis für “Unterstützende Technologien integrierter Lösungen”
Der Fuchs vor der Serienreife
    Jetzt soll der Prototyp des "Bücherfuchs" zur Serienreife weiterentwickelt werden. “Mein Traum ist es, ihn bei der nächsten Cebit marktreif vorstellen zu können. Dafür fehlen uns aber noch die Forschungsgelder”, erklärt Schlingensiepen. Jede Bibliothek sollte dann den Service des barrierefreien Lesens anbieten. Mit einem Preis ab 1.500 Euro wäre auch ein kleiner “Bücherfuchs” für den Hausgebrauch bezahlbar. Und spätestens dann steht auch Behinderten die ganze literarische Vielfalt zur Verfügung.MonikaLembke  Mehr unter: www.wdr.de\Forschung

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„Der Bücherfuchs“
   Arbeitshilfe zum automatischen Scannen von Büchern:
Endlich ist es möglich gedruckte Bücher automatisch zu erfassen - vorlesen zu können -  in Braille umzusetzen - zu vergrößern
    Die erfassten Daten werden durch entsprechende Software in Blinden- oder Großschrift umgewandelt, bzw. durch Sprachausgabe taktil oder akustisch zugänglich gemacht.  Menschen mit Behinderungen sind so in der Lage ganze Bücher fehlerfrei zu erfassen und barrierefrei zu „lesen“.
Arbeitsweise des „Bücherfuchs“
  Das Buch wird aufgeklappt mit den Seiten nach oben in eine Vorlage eingelegt. Mit der eingebauten Buchwippe wird automatisch ausgeglichen um die Textseiten gut zu erfassen. Ein Dreh-Saug-Mechanismus dient zum um- blättern und es erfolgt Seite für Seite ein Scanvorgang um die Buchseiten auf einem PC oder Laptop abzu- speichern.
Die Steuerung des Bücherfuchs erfolgt über ein einfaches Bedienelement.
   Es können Bücher in zwei Grundstellungen – bis DIN A4 doppelseitig (Duplex) und bis DIN A3 einseitig (Simplex) - verarbeitet werden.
Kontakt:Univ.-Prof. Dr. Jürgen Schlingensiepen. Bergische Universität Wuppertal www.schlinge.uni-wuppertal.de  

Preis der EU-Kommission für bahnbrechende Erfindung

  Die Bergische Universität Wuppertal zählt zu den Gewinnern der ersten Preisverleihung der Europäischen Kommission für herausragende Leistungen in den Bereichen Assistive Technologie und Universelles Design: Diesen Erfolg erzielten Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schlingensiepen und Dipl.-Ing. Jörg Beyer mit dem Prototyp eines vollautomatische Buchscanners, dem “Bücherfuchs”. Er ermöglicht blinden Menschen, Bücher automatisch elektronisch aufzubereiten und in Blindenschrift oder eine Sprachausgabe umzuwandeln. Der Preis wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen eines Festaktes im Congress Center Düsseldorf Süd anlässlich der “REHACARE international”, international führende Messe der Reha- und Pflegebranchen, vergeben.
   Menschen mit starken Sehbehinderungen werden durch die Wuppertaler Entwicklung in die Lage versetzt, ganze Bücher fehlerfrei zu erfassen und barrierefrei zu “lesen”. Ebenso ist es eine hervorragende Arbeitshilfe für stark Sehbehinderte (Vergrößerung) und Menschen mit einer Körperbehinderung, die selbstständig mit Büchern nicht umgehen können. Das Fachgebiet Produktions- technik unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Schlingensiepen hatte eine Idee des blinden Wuppertaler Studenten Matthias Fuchs (= “Bücherfuchs”) aufgegriffen, der auch an der Entwicklung mitgearbeitet hat. Im Rahmen einer Diplomarbeit von Dipl.-Ing. Jörg Beyer entstand der jetzt vorgestellte Prototyp.  
    Für den in zwei Kategorien aufgeteilten Preis hatten sich 201 Bewerber aus 17 Ländern beworben. Der Beitrag der Bergischen Universität, der “Bücherfuchs”, musste sich 47 Mitbewerbern stellen, die von 126 Teilnehmern am AT-Award in die Endausscheidung kamen.
   Und so funktioniert der “Bücherfuchs”: Das Buch wird aufgeklappt mit den Seiten nach oben in eine Schublade eingelegt. Es können Bücher in zwei Grundstellungen - bis DIN A4 doppelseitig (Duplex) und bis DIN A3 einseitig (Simplex) - verarbeitet werden. Um die Seiten optimal scannen zu können, wird der Dickenunterschied des Buches automatisch ausgeglichen. Die Textseiten werden mit Hilfe eines Dreh- SaugMechanismus auto- matisch umgeblättert, und es erfolgt Seite für Seite der Scanvorgang mit einem handelsüblichen Flachbettscanner; anschließend werden die Daten auf einem PC oder Laptop abgespeichert. Eine entsprechende Software wandelt die Daten dann in Blinden- oder Großschrift um bzw. macht sie durch Sprachausgabe taktil oder akustisch zugänglich. Die Steuerung erfolgt über ein einfaches Bedienelement.
   Aufgrund der einfachen Bauweise und das Zurückgreifen auf marktübliche Standardgeräte kann der “Bücherfuchs” in verschiedenen Versionen nach seiner Markteinführung voraussichtlich ab 1.500 € angeboten werden.
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schlingensiepen, Telefon 0202/439-3754, -2034, -3004, -3005, Fax -3003
eMail: schlinge@uni-wuppertal.de  Internet: http://www.presse.uni-wuppertal.de 

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Blinde lesen, indem sie mit den Fingern die erhabenen Punkte fühlen

   In Hamburg leben mehr als 3.000 blinde Menschen. Damit sie Zugang zu Literatur bekommen, werden in der Blindenbücherei Romane und Krimis in die Punktschrift übersetzt. Der Franzose Louis Braille, ihr Erfinder, wäre in diesem Jahr 200 geworden.
   Zeile um Zeile fährt Ivonne Lotze Foto oben mit dem Finger über die kleinen erhabenen Punkte auf dem weißen Papier. Ihre rechte Hand huscht vorweg, die Finger der linken folgen in kurzem Abstand. Die blonden Locken fallen der zierlichen Frau ins Gesicht. Über ihrem violetten Rollkragenpullover trägt sie eine schwarze Steppweste. Motorengeräusch lässt sie aufhorchen. Sie legt den Roman „Die Tochter des Senators" von Eileen Goudge zur Seite. Das Postauto ist gerade vorgefahren.
   Der Fahrer betritt die weiße alte Villa. Links und rechts trägt er große schwarze Versandtaschen. Er stellt das schwere Gepäck ab und schnappt sich ein paar Boxen, die am Eingang bereitstehen. Schon rollt das Auto wieder die Auffahrt runter und biegt in die Herbert-Weichmann-Straße ein. Hier, im Stadtteil Hamburg-Uhlenhorst, nahe der Alster, hat die Stiftung Centralbibliothek für Blinde ihren Sitz. Die Bücher in Brailleschrift, die hier ausgeliehen werden können, werden hier auch produziert.
  Elke Dittmer sitzt an ihrem Schreibtisch in der ersten Etage. Sie trägt das Haar kurz und eine moderne Brille. In den Händen hält sie eine Broschüre über den Franzosen Louis Braille. 
   Der Erfinder der Blindenschrift wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Das wird gefeiert. Mit verschiedenen Aktionen, wie der „Tour de Braille", einem bundesweiten Lesewettbewerb für Blinde. Dass dies überhaupt möglich ist, ist einzig Louis Brailles Punktschrift zu verdanken. „Wie bei einem Würfel besteht die Grundform der Braille- schrift aus einer Anordnung von sechs Punkten", erklärt Elke Dittmer dessen Prinzip. Sie weiß, wovon  sie spricht. Sie ist seit 1989 Geschäftsführerin der Stiftung  Centralbibliothek für Blinde. Dazu gehört auch die Norddeutsche Blindenhörbücherei, die im gleichen Haus untergebracht ist.
   „Sechs erhabene Punkte - die perfekte Größe für eine durchschnittliche Fingerkuppe." Mehr können von den Rezeptoren nicht mehr voneinander unterschieden werden. Mit dieser Grundform sind 63 Kombinationen möglich. Der Buchstabe A entspricht dem Punkt oben rechts, B sind zwei untereinander stehende Punkte auf der linken Seite, C zwei nebeneinander liegende in der oberen Reihe. Jeder Buchstabe, jede Zahl und jedes Satzzeichen werden so übersetzt.„Nur Großbuchstaben gibt es nicht", sagt Dittmer Foto, die für achtzehn feste Mitarbeiter verantwortlich ist.

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Elke Dittmer ist seit 1989 Geschäftsführerin der Stiftung Centralbibliothek für Blinde
und des Vereins Norddeutsche Blindenbücherei.

   Eine von ihnen ist Ivonne Lotze. Die 37-Jährige arbeitet seit mehr als acht Jahren im Versand der Hamburger Blindenbücherei. In den Beruf ist die reiselustige Frau mehr oder weniger „reingerutscht". Denn eigentlich ist sie gelernte Masseurin. Vor elf Jahren zog sie dann von Heligenstadt in Thüringen nach Hamburg-Billstedt.
   Sie ist seit ihrer Geburt blind und ein richtiger Brailleschrift-Fan, wie sie sagt. Wenn es nach ihr ginge, sollten alle Lebensmittel, Kosmetikartikel und Medikamentenpackungen mit ihr versehen werden. Dann wäre sie beim Einkauf nicht auf fremde Hilfe angewiesen. „Und ich müsste zu Hause nicht alles selbst beschriften", sagt sie. Das macht sie mit einer Schreibtafel und einem Griffel. Sie sticht die Buchstaben Punkt für Punkt in ein stabiles Papier - spie- gelverkehrt, denn beim Lesen fühlt sie ja nur die erhabenen Punkte. Die Tafel gibt es in verschiedenen Größen. Sie ist quasi der Kugelschreiber der Blinden.
   Warum lesen, wenn es Hörbücher gibt? Diese Frage hört Ivonne Lotze immer wieder. „Warum lesen Sie denn?", möchte sie dann manchmal mit einer Gegenfrage antworten. Mal davon abgesehen, dass Hörbücher Lektüre nicht ersetzen können, muss sich Ivonne Lotze immer auf Gehör verlassen. Geräusche nimmt sie viel intensiver wahr als Sehende. Wie herrlich muss es sein, dann in aller Ruhe mal ein Buch lesen zu können. Und aus diesem Grund werden Bücher wie „Die Tochter des Senators" von Eileen Goudge in der Stiftung Centralbibliothek für Blinde in Punktschrift übertragen.
   Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise, zum Beispiel auf einer Punktschriftmaschine. Äußerlich ähnelt sie einer herkömmlichen Schreibmaschine. Doch sie hat nur sechs Schreibtasten, plus einer Leertaste und zwei Funktionstasten. „Jedem Punkt ist eine Taste zugeordnet", sagt Ivonne Lotze und fängt an zu tippen. Dabei drückt sie mehrere Tasten gleichzeitig. Blitzschnell. Klack, klack, klack, klack. Eine gelernte Sekretärin wäre mit Steno nicht viel schneller.
   Genau genommen benutzt Ivonne Lotze ja auch eine Kurzschrift. In der sind die Bücher verfasst, um einerseits die Schreib- und Lesegeschwindigkeit zu erhöhen und andererseits den Umfang der Blindenschrifttexte zu redu- zieren. Bei dieser verkürzten Schrift werden ganze Wörter oder Teile von Wörtern durch ein oder zwei Blinden- schriftzeichen wiedergegeben. Einige Zeichen haben in der Kurzschrift eine andere Bedeutung als in der Vollschrift. So steht der Buchstabe A, also ein Punkt rechts oben, für das Wort „aber". Der Silbe „en" wird hingegen mit zwei nebeneinanderliegenden Punkten, wie beim Buchstaben C, wiedergeben.
   Zeitschriften, die sich stark sehbehinderte und blinde Menschen hier auch ausleihen können, sind in Blindenkurzschrift geschrieben. Das Beste aus dem Magazin „Reader's Digest" erscheint zum Beispiel monatlich. Ebenso „Das Büro", Fachzeitschrift für Blinde und Sehbehinderte in Büroberufen und „Rita", die Frauenzeitschrift des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Alle zwei Wochen erscheinen auch ausgewählte Artikel der Wochenblätter „Stern" und „Zeit".
   Neben dem Angebot an Zeitschriften sind außerdem mehr als 12.000 Buchtitel in Brailleschrift im Computer- Netzwerk gespeichert. Die sind nicht alle auf der Punktschriftmaschine entstanden.
   Die moderne Technik steht im zweiten Stock, neben einem Regal, das bis unter die Decke vollgepackt ist mit Krimis und Romanen. Elke Dittmer zeigt sie nicht ohne Stolz, die „Braillo Norway Modell 200", einen Blindenschrift- drucker. Gescannte Buchseiten werden mittels eines speziellen Computerprogramms in Codes umgewandelt. Auf dem Bildschirm steht „13hvLit7atur" auf blauem Hintergrund. Das heißt „Verleih von Literatur". Der Code wird wiederum an einen Drucker weitergegeben, der ihn in Blindenschrift umwandelt. Dann stechen achtzig Nadeln koordiniert drauflos. Vierzig auf der Vorderseite des Papiers, vierzig auf der Rückseite. Der Drucker rattert und spuckt Seite um Seite aus. Die hauseigene Buchbinderin bringt sie später in Form. Zwischen die Seiten des sowieso schon dicken Papiers kommen Trennblätter, damit die Punktschrift nicht zerdrückt wird.
   Darum können aus einem Buch schnell mal acht Leitzordner werden. Auch ein Grund, warum keiner der 800 registrierten Adressaten selbst vorbeikommt, um sich etwas auszuleihen. Wer möchte schon acht schwere Ordner durch die Gegend schleppen, weil er ein Buch lesen möchte? Und aus diesem Grund wird alles über den Postweg verschickt. Portofrei, denn die Deutsche Post erhebt für Blindensendungen keine Gebühren. Auch die Mitgliedschaft in der Bibliothek ist kostenlos. Schließlich soll Literatur und damit Wissen hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen jederzeit und ohne Barrieren zugänglich sein.  Gleiche Chancen für alle.
   Barrierefrei bekommt noch einmal eine ganz eigene Bedeutung, wenn man Ivonne Lotze dabei beobachtet, wie sie durch die Flure der Bibliothek läuft. Sie tastet sich nicht vor, sie eilt durch die Gänge, geht von Regal zu Regal. Schließlich muss sie noch die Rücksendungen aus den Versandkoffern holen. Sie muss sich darauf verlassen können, dass nichts im Weg oder eine Tür offen steht. Sie ertastet die Buchrücken und sortiert jeden Band wieder an seinen Platz zurück. Ein Sehender würde sich hier nicht zurechtfinden. HAJournal090131AnneDewitzThiesRätzke

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Zum 200. Geburtsjahr von Louis Braille gibt die Vatikan-Post eine Sondermarke heraus

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   Vor 200 Jahren wurde Louis Braille in Coupvray bei Paris geboren. Im Alter von vier Jahren erblindete er infolge eines Unfalls. Trotz seiner Behinderung besuchte er die Schule, aber im Alter von 10 Jahren, als nunmehr klar war, dass er dem traditionellen Schulunterricht nicht folgen konnte, wurde er in die Institution des Jeunes Aveugles (Anstalt für junge Blinde) in Paris aufgenommen, wo man den Sehbehinderten Leseunterricht mit der Methode Hauy erteilte, die jedoch nicht das Schreiben ermöglichte. Mit nur 18 Jahren wurde Braille Lehrer in demselben Institut, und zwei Jahre später, in diesem Fall auch eingegeben von der persönlichen Erfordernis, hatte er die Intuition, die ihm gestatte, einen - im Vergleich zur Methode Hauy - einfacheren und intuitiveren Kodex zu erfin- den, der den Blinden auch das Schreiben ermöglichte; ein System basierend auf einer Kombination aus sechs tastbaren Punkten, das sämtliche Buchstaben des Alphabets repräsentiert. In der Folge weitete er seine Methode auch auf die Musik aus und verwandelte die Noten in Symbole. Zwei Jahre nach seinem Tod wurde sein System in Fankreich angenommen und 1878, auf dem Weltbildungskongresses der Blinden in Paris, wurde es zur weltweiten Methode erklärt. Zum ersten Mal wird eine vatikanische Briefmarke mit »Braille«-Schrift ausgegeben. Die tastbaren Punkte der Aufschrift bedeuten: «Braille - SCV - 0,65». Das Postwertzeichen hat eine Auflage von 300.000.

Braile-Schrift-Bücher - kostenlose Ausleihe für Blinde siehe: Großdurck und Punktschrift

              kbwn:Braille Tech

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