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Hinduismus

Sie lesen auf dieser Seite:
1. Kardinal Filoni auf Asienbesuch
2. Wendy Doniger hat eine Geschichte des Hinduismus vorgelegt
3. Der Hinduismus - Die vermutlich älteste und rätselhafteste der Weltreligionen
4. Wenn Hindus zu Christus beten
5. Landesweit - wie hier in Neu-Delhi - protestieren Christen gegen die Übergriffe radikaler Hindus
6. Gewaltgegen Christen in Orissa
7.
   Christen im Bundesstaat Odisha – bis 2011 hieß der Bundesstaat Orissa
7. Erzbischof Vincent Concessao von New Delhi protestiert gegen Benachteiligung christlicher Dalits
8. Pater James Manjackal MSFS: Yoga in Philosophie und Praxis unvereinbar mit dem Christentum
9. Paul Datta, Kalkutta, Indien: Alle Ehre und aller Lobpreis gebührt Jesus!
10. Nepal: Proteste gegen säkularen Staat
> Lesen Sie auch: die schnell wachsende katholische Kirche in Indien

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cdd-FernandoFiloni-ZZ@   Kardinal Filoni auf Asienbesuch Foto: Hindu-Zeremonie in Kathmandu

   Hoher Vatikan-Besuch in Asien: Kardinal Fernando Filoni, der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, besucht von 9. bis 18. September Indien, Bangladesch und Nepal. Auf dem Programm stehen unter anderen Treffen mit Regierungsvertretern, Kranken und Behinderten sowie mit Geistlichen und Gläubigen. In Bangladesch ist unter anderem auch ein Treffen mit dem Premierminister geplant. In Kalkutta in Ostindien wird Kardinal Filoni eine heilige Messe am Grab der seligen Mutter Teresa feiern. Außerdem trifft er sich in dem Land, in dem Christen über wachsende Verfolgung klagen, mit führenden Religionsvertretern. In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu trifft der Kurienkardinal neben religiösen Vertretern auch Regierungsangehörige und Caritas-Organisationen. Rv150905

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Foto: Bewegt und bunt: Blütenblätter und Farbstaub bestimmen die Bilder bei einem hinduistischen Frühlingsfest. Lebendig sind die Götter und sehr wandelbar

Wendy Doniger hat eine Geschichte des Hinduismus vorgelegt,
die auf der Vielfalt dieser Religion besteht: Souverän, humorvoll und mit Eigensinn:

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   Wendy Doniger ist die Nachfolgerin von Mircea Eliade am Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Chicago. Seit Jahrzehnten schreibt die Indologin über Indien, besonders über die Mythologie des Hinduismus. Sie hat grundlegende Texte übersetzt, darunter den Rigveda, das Kamasutra oder Manus Gesetzbuch. Manche ihrer Bücher entfachten Diskussionen, aber ihr neuestes, „The Hindus - An Alternative History", hat einen Sturm der Entrüstung, vor allem in Indien, ausgelöst. Es gibt wütende Rezensionen in führenden Zeitungen, persönliche Angriffe, hasserfüllte Websites und eine Online-Petition an den Penguin Verlag, das Buch sofort vom Markt zu nehmen.
   Der Fall ist exemplarisch und ein Warnsignal für die akademische Freiheit in Zeiten transkultureller Verwicklungen. Blasphemie oder auch eine „Talibanisierung" des Hinduismus werden der Autorin vorgeworfen. Tatsächlich ist das wissenschaftliche Schreiben über den Hinduismus immer öfter Ziel von Angriffen konservativer Hindus.
   Aus der Sicht der meist hindu-nationalistisch eingefärbten Kritiker mangelt es einigen westlichen Autoren an Respekt gegenüber „dem Hinduismus". Schließlich seien es überwiegend Nicht-Hindus, die über diese Religion schrieben und dabei mit westlichen, „weißen" Wertvorstellungen verunglimpften. Dagegen müsse man sich wehren, ja einen Glaubenskampf führen.
   Wenn es um Fundamentalismus bei Religionen geht, saßen bislang eher die monotheistischen Religionen auf der Anklagebank. Schon Arthur Schopenhauer hatte festgestellt, dass „fanatische Gräuel uns doch nur von den Anhängern der monotheistischen Religionen, also allein des Judentums und seiner zwei Verzweigungen, Christentum und Islam, bekannt sind. Von Hindu und Buddhisten wird Dergleichen uns nicht berichtet."
   Das war damals so falsch wie heute, denn auch die Geschichte des sogenannten „Hinduismus" kennt fanatische Auswüchse gegen Andersgläubige. Fragt sich nur, wer diese Hindus eigentlich sind. Den Begriff „Hinduismus" gibt es erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts; er stammt von den Briten. Die Inder selbst nannten noch weit in das 20. Jahrhundert hinein ihre Kaste, wenn sie, zum Beispiel bei den britischen Volkszählungen, nach ihrer Religion gefragt wurden. Erst in Abgrenzung zu Fremdherrschern (Muslimen, Briten) und anderen Religionen (Islam, Christentum) sahen sie sich zunehmend als Anhänger einer Religion. Eine einheitliche Identität des Hinduismus gibt es freilich nach wie vor nicht. Weder kennt man einen Stifter oder ein religiöses Oberhaupt wie den Papst noch eine einheitliche Doktrin, ein allseitig akzeptiertes Symbol, ein religiöses Zentrum, eine einheitliche Priesterschaft oder einen für alle verbindlichen heiligen Text. Die Briten versuchten, ebendiese Einheit des Hinduismus herzustellen. Es gelang ihnen teilweise, aber nur, indem sie sich überwiegend auf die traditionellen Schriftgelehrten Indiens, die Brahmanen, und deren Sanskrittexte verließen.
   Wendy Donigers Buch hat vor allem zum Ziel, andere Stimmen zu Gehör zu bringen, die das überkommene Bild des Hinduismus zurechtrücken sollen: die Stimmen der Frauen und die Stimmen von Mitgliedern anderer Religionen, Kulturen, Kasten, Unterdrückten, ja sogar die Stimmen der Tiere, besonders von Pferd und Hund. Es geht ihr, wie sie sagt, nicht immer nur um „Brahmanen, Sanskrit und die Bhagavadgita". Es geht ihr eben um eine alternative Geschichte des Hinduismus, aber auch um eine Geschichte der Subalternen. Sie wendet sich gegen die Vorstellung, dass der Hinduismus immer nur exotisch, erotisch, spirituell und darüber hinaus ewig unveränderlich sei.
   Dabei ziehen sich bestimmte Themen, durch ihr Buch: Gewalt und Gewaltlosigkeit (ahimsa) gegenüber Menschen und Tieren, damit auch religiöse Toleranz, Vegetarismus und Tieropfer, genauso wie die Spannungen zwischen Askese, Sexualität und Leidenschaft. Alle großen Themen des Hinduismus kommen zur Sprache: Reinkarnation und Karma, Opfer, die devotionale Verehrung von Göttern (bhakti), Befreiung (moksha), Tantra ebenso wie Rudyard Kiplings Roman „Kim" oder Mahatma Gandhis Einfluss auf den Hinduismus.
   Doniger räumt mit liebgewordenen Vorurteilen oder Klischees auf. Sie führt vor, dass Indien nicht nur spirituell, sondern sehr weltlich gewesen ist, nicht nur tolerant und friedlich, sondern besonders in den Epen gewalttätig und brutal, nicht nur rein und keusch, sondern sexualisiert und lüstern. Sie zeigt auf, dass die Muslime dem Hinduismus nicht, wie die Hindu-Nationalisten behaupten, nur geschadet haben, auch wenn sie viele Tempel zerstörten und Konversionen erzwangen. Das ausgeprägte Wallfahrtswesen, die Ashrams und Sekten, ja sogar die hingebungsvolle Verehrung der Götter Rama und Krishna verdanken dem Einfluss des Islams vieles.
   In Detailstudien, mitunter preziösen Vignetten, analysiert sie Götter - wenn auch in eigenwilliger Form: Krishna etwa ist bei ihr ein Kriegstreiber, weil er in der Bhagavadgita Arjuna anhält, seine Verwandten zu töten; der Dämon Ravana, der Sita nach Lanka entführt und als Inbild des grausamen Dämons gilt, kommt dafür vergleichsweise gut weg. Oder sie behauptet, dass Sita nicht nur die reine, keusche Frau Ramas war, sondern auch ein begehrendes Auge auf Ramas Bruder Lakshman geworfen habe. Für diese Darstellung und ihre psychoanalytische Auslegung der Epen und Mythen wurde Doniger bereits 2003 in London von einem fanatischen Hindu-Aktivisten attackiert.
   Donigers Buch ist geprägt vom persönlichen Stil und von den Vorlieben der Autorin. Sie bedient sich streckenweise einer umgangssprachlichen, mitunter sexualisierten Sprache. Immer wieder bringt sie Assoziationen zur Gegenwart an, etwa wenn George W. Bush als eine zeitgenössische Form von Kalki Vishnus Erscheinungsform als zerstörerisches Pferd am Ende eines Zyklus der Weltperioden - beschworen wird. Sie ist voller Humor, liebt Wortspiele - etwa linga franca für die Ubiquität des Linga, des Symbols für den Gott Shiva -, verweist auf Filme, vorzugsweise von Woody Allen, und moderne Literatur. Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber ihr souveräner Umgang mit der Sprache ist oft durchaus ein Lesevergnügen.
   Was uns vorliegt, ist Wendy Donigers Hinduismus, getragen von profundem Wissen, großer Sympathie für ein komplexes und sich ständig wandelndes Indien und voll von originellen Ideen. Wer schon etwas mit Indien vertraut ist, wird von dem Buch lernen können.
  Das Buch muss manchen als Bedrohung des Projekts eines homogenen, hinduistisch dominierten Nationalstaates erscheinen. Doniger führt vor Augen, was diese Kritiker leugnen: Vielfalt statt Einheit, Lebendigkeit statt Sturheit, idiosynkratische Qualitäten statt Dogmatik. Die Hindu-Rechten wollen, wie Doniger selbst bemerkt, eine Art Papsttum und die Idee von Orthodoxie in den Hinduismus schmuggeln. Für die Forscherin sind Hindus aber das „Regenbogenvolk", ein Vorbild für eine multikulturelle, multireligiöse, hybride Welt. Für diese Idee opfert sie sogar die Definition des Hinduismus. Wo keine Einheit ist, kann es keine Definition geben.
   Leider verfehlt Doniger, diese Fähigkeit zur Vielfalt als das bestimmende Merkmal des Hinduismus oder, wie man treffender sagen sollte, der Hindu-Religionen herauszuarbeiten. Denn bei allen anderen Weltreligionen lassen sich durch die ganze Geschichte einheitliche Merkmale bezüglich Stifter, Lehren oder Symbolen festhalten. Nicht so beim Hinduismus. Ihn charakterisiert, was ich selbst den identifikatorischen Habitus nennen würde: die Fähigkeit, Verschiedenes gleichsetzen zu können.
   Solche Auseinandersetzungen könnten auf die akademische Welt begrenzt bleiben. Doch drängt es hindunationalistische Kritiker, mehr und mehr öffentlichen Einfluss auszuüben. Offen fordern sie, dass nur noch Hindus den Hinduismus lehren dürften. Aber wem gehört eigentlich der Hinduismus? Die rechten Hindus sollten sich klarmachen, dass der Hinduismus-Begriff aus dem Westen stammt. Wenn sie dann, wie bei manchen Städtenamen, auf alte indische Bezeichnungen zurückgreifen wollen, sind sie in großer Verlegenheit.
   Was wäre denn der indische Begriff für „Hinduismus"? Sie werden nicht anders können und wie Wendy Doniger gerade die transkulturelle Vielseitigkeit des Hinduismus darstellen müssen. Diese Fähigkeit, vieles zu ertragen und nicht nur das eine zu wollen, kann durchaus als ein Modell für das unvermeidliche Zusammenwachsen der Religionen und Kulturen dienen. FAZ100510AxelMichaels
Wendy Doniger: „The Hindus. An Alternative History” The Penguin Press, London 2009. 800 .„ geb., 26,99 €.

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Der Hinduismus - Die vermutlich älteste und rätselhafteste der Weltreligionen

   Der Hinduismus ist die drittgrößte Weltreligion - und die rätselhafteste. Statt eines einzigen kennt sie zahllose Götter. Es gibt keinen Gründer, kein verbindliches heiliges Buch, keine Kirche, kein allgemeines Dogma. Manche sagen, der Hinduismus sei gar keine Religion.
Die Ursprünge verlieren sich im Dunkel der Zeit
   Die Schwierigkeiten fangen schon bei den Ursprüngen an: Wann ist der Hinduismus entstanden? Niemand kann das genau sagen. Ein Gründungsereignis oder ein Stifter wie Christus, Abraham, Mohammed oder Buddha fehlen. Fest steht lediglich, dass irgendwann vor rund 4.000 Jahren im Indus-Tal - im Gebiet des heutigen Indien und Pakistan - eine Zivilisation blühte, deren Religion ein Vorläufer des heutigen Hinduismus war. Die Menschen verehrten Tiere, Pflanzen, eine Art Muttergottheit und andere, oft vielköpfig dargestellte Gottheiten.
Die Arier brachten die kriegerischen Götter mit
  Dieser bunte Götterpantheon vermischte sich um 1800 vor Christus mit den Glaubensvorstellungen eines zentral- asiatischen Nomadenvolkes, das in Nordindien eingefallen war: den Ariern. Das Reitervolk brachte kriegerische, männliche Götter mit, deren Geschichten in den vier Veden erzählt werden. Diese uralten Texte prägen bis heute den Hinduismus; es sind die ältesten, aber nicht die einzigen religiösen Schriften der Hindus.
Jainas, Sikhs und chistliche Missionare - Verwirrende Vielfalt an Göttergestalten
   Viele weitere Einflüsse haben den Hinduismus seither geprägt. Der Naturglaube der indischen Ureinwohner vermischte sich mit dem der arischen Invasoren. Buddhismus und Jainismus, die ebenfalls in Indien entstanden, hinterließen Spuren. Ebenso die Muslime, die im 16. und 17. Jahrhundert weite Teile Indiens erobert hatten. Als Reaktion darauf entstand die Religion der Sikhs. Und schließlich kamen die Briten und hatten christliche Missionare im Schlepptau. Die Briten waren es auch, die um 1830 den Begriff des Hinduismus als Religionsbezeichnung überhaupt erst einführten. Vorher galt Hindu als Sammelbezeichnung für Anhänger indischer, nicht-muslimischer Glaubensrichtungen. Ursprünglich stammt das Wort von den Persern, die damit die Menschen bezeichneten, die am Fluss Indus lebten.
Einer, mehrere oder tausende Götter - Lebenseinstellung Hinduismus
   Es ist umstritten, den Hinduismus, der aus so vielfältigen Strömungen besteht, als eine einzige Religion zu betrachten. Viele Hindus verstehen ihre Religion eher als Weltanschauung. Unter ihnen gibt es solche, die an ein Pantheon unzähliger Götter glauben. Andere verehren einen höchsten Gott unter vielen oder glauben, dass alle Götter Manifestationen einer einzigen Gottheit sind. Wieder andere bestreiten die Existenz von Göttern, glauben aber an das Göttliche in jedem Lebewesen.
   Drei Hauptrichtungen des Hinduismus lassen sich immerhin ausmachen: Schivaismus, Vischnuismus und Schaktismus. Die ersten beiden Strömungen stellen Schiva oder Vischnu als obersten Gott in den Mittelpunkt. Anhänger des Schaktismus verehren Schakti, die weibliche Urkraft des Universums, die sich in einer oder mehreren weibli- chen Gottheiten manifestiert. Der Schaktismus ist eng verwoben mit dem Tantrismus.

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Vergebung ihrer Sünden erhoffen
sich nepalesische Hindu-Pilger, wenn sie Wasser aus dem Fluss Sundarijal schöpfen. So wie dieses farbenfroh gekleidete Mädchen in der heiligen Stadt Sundarijal in der Nähe von Kathmandu. Tausende Gläubige pilgern jedes Jahr zum Pashupati-Tempel, um Gott Shiva zu ehren, den Gott der Kreativität und Zerstörung. HA120731

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Wenn Hindus zu Christus beten - Die Götter sind immer präsent
   So unterschiedlich die Glaubensrichtungen im Hinduismus aber auch sind, jede von ihnen wird toleriert, keine gilt als ketzerisch. Und mehr noch: Selbst Götter und Heilige ganz anderer Religionen finden mitunter den Weg in das Pantheon. Buddha zum Beispiel wird als Reinkarnation des Gottes Vischnu gesehen. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Hindus Christus anbeten oder zu einem muslimischen Heiligenschrein pilgern. Zwar gibt es auch unter Hindus Extremisten, Glaubenskriege jedoch gingen nie von Hindus aus.
   Bei aller Unterschiedlichkeit ist der Hinduismus trotzdem nicht beliebig. Es finden sich durchaus Merkmale, die ihn als einheitliche Religion erscheinen lassen. Die überaus große Bedeutung der Riten und Rituale zum Beispiel, die den Alltag der Hindus vollkommen bestimmen. Der Glaube an Lehrmeister (Gurus) und Asketen (Sadhus). Und die Vorstellung vom Kreislauf der Wiedergeburten von Karma und Erlösung (Mokscha). Das Kastenwesen schließlich ist die wichtigste gesellschaftliche Ausprägung des Hinduismus.
Ohne missionarischen Eifer
   Geschätzte 900 Millionen Menschen sind heute Anhänger dieser mysteriösen, möglicherweise ältesten Weltreligion. Missionarischen Eifer haben die Hindus nie entwickelt, und so leben die meisten von ihnen nach wie vor in Indien. Die Bevölkerungsmehrheit stellen sie zudem in Nepal und auf Bali. Größere Minderheiten gibt es unter anderem  auf  Sri Lanka, in Bangladesch und Großbritannien. In Deutschland leben geschätzt mehr als 90.000 Hindus. Die meisten davon sind Einwanderer aus Südasien. Es gibt aber auch Deutsche, die sich von der Mystik und Philosophie angezogen fühlen - und vielleicht auch davon, dass der Hinduismus grundlegend anders ist.
wdr080215RainerKellers

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 Gottheiten der Hindus.
Vischnu gilt vielen hinduistischen Strömungen als höchster Gott. Er zeigt sich in zehn Inkarnationen -
in Form von Tieren, Menschen oder Fabelwesen. Diese Erscheinungsformen nennen sich Avatare.

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Foto: Landesweit - wie hier in Neu-Delhi - protestieren Christen gegen die Übergriffe radikaler Hindus.
“Auge um Auge führt dazu, dass die Welt blind wird!” 
   "Die Fundamentalisten lehnen unsere Verfassung ab", sagt Erzbischof Vincent Concessao, der sich unter die Demonstranten gemischt hat; "sie haben keinen Respekt vor den Menschenrechten, vor der Glaubensfreiheit – wir Christen fühlen uns jetzt sehr unsicher."
   Spannungen zwischen Christen und Hindus gibt es in Orissa schon lange. 1999 verbrannten der Missionar Graham Staines und seine beiden Söhne dort bei lebendigem Leib, als radikale Hindus ihren Wagen in Brand setzten. Anlass der jüngsten Übergriffe war der Tod von  Laxmanananda Saraswati, eines führenden Vertreters des Welt- hindurates. Die Polizei vermutet Maoisten hinter der Tat, Hindu-Gruppen machten jedoch umgehend Christen für die Tat verantwortlich. Denn Saraswati hatte eine Kampagne zur Konvertierung von Christen zum Hinduismus angeführt.

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Viele Christen gehören den untersten Schichten an
Foto:
Das Dorf Tengedapathar, im Distrikt Kandhamal gelegen, wurde bei einem Überfall radikaler Hindus zerstört. Die Bewohner flohen in ein Lager.
   Indiens Christen rekrutieren sich zu einem großen Teil aus Ureinwohnern und auch aus ehemaligen Hindus, die den niedrigen Kasten angehören, oder Dalits, Unberührbare, sind. Von der Bekehrung zum Christentum erhoffen sie sich die Befreiung von den Benachteiligungen des indischen Kastensystems. Dass Papst Benedikt XVI. die Überfälle auf Christen scharf verurteilt hat, begrüßten Vertreter der indischen Gemeinden jetzt: "Der Papst hat damit den Christen, eigentlich allen Glaubensgruppen, aufgetragen, dass sie sich für Frieden einsetzen und für Dialog engagieren sollen, der zur Versöhnung führt", sagt Ram Gidoomal, Chef der christlichen Lobby-Gruppe "South Asian Concern".
   Vertreter der Christen trafen den indischen Premierminister Manmohan Singh und verlangten die sofortige Intervention seiner Regierung, um die Gewalt in Orissa zu beenden. Mehr als 3.000 Polizisten wurden unterdessen in dem Bundesstaat stationiert. Die Welle der Gewalt ebbte dadurch aber noch nicht ab. wdr080215

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Foto: Christen suchen in den verbrannten Überresten ihres Hauses im Distrikt Kandhamal im Bundesstaat Orissa nach verwertbaren Gegenständen.
Indiens Christen wehren sich gegen Gewalt radikaler Hindus - Landesweite Proteste gegen tödliche Übergriffe
   "Wir wollen Gerechtigkeit": In Indien demonstrieren Christen gegen radikale Hindus, die im Bundesstaat Orissa Kirchen in Brand setzen und kirchliche Einrichtungen zerstören. Auch Todesopfer gab es bereits, zahlreiche Christen sind auf der Flucht. Sabina Matthay, ARD-Hörfunkstudio Südasien
  Christen sind in Indien eine verschwindend kleine religiöse Minderheit, doch jetzt waren sie in vielen Städten des Subkontinents laut und deutlich zu vernehmen: "Wir wollen Gerechtigkeit!", skandierten diese Demonstranten in der indischen Hauptstadt Neu Delhi. Sie protestierten gegen religiös motivierte Gewalt im Bundesstaat Orissa.
"Wir Christen fühlen uns jetzt sehr unsicher"
   Seit einigen Jahren setzen Hindus dort Kirchen in Brand, zerstören sonstige kirchliche Einrichtungen, errichten Straßenblockaden und liefern sich Zusammenstöße mit der Polizei. Als sie ein Waisenhaus in Brand setzten, kam eine Frau in den Flammen ums Leben. Mehrere Menschen sind bei Überfällen und Brandstiftungen getötet worden sein. Hunderte flohen vor der Gewalt.

Der Erzbischof von Bangalore, Bernard Moras, fordert Sanktionen gegen einen Hindu-Politiker, der eine „Ausrottung des Christentums in Indien“ gefordert hatte. Die Regierung müsse hier exemplarisch handeln, forderte er in einem Brief an den Premierminister Manmohan Singh und die nationale Menschenrechtskommission. Prahlad Remani, ein Abgeordneter der nationalistischen Hindu-Partei BJP, hatte am Wochenende zum Unabhängigkeitstag Indiens Hindus und andere Religionen zur „Ausmerzung des Christentums" aufgerufen. Christen seien ein wesentlicher Teil des Landes, betonte der Erzbischof weiter. Ihm sei unverständlich, wie man sie Fremde nennen könne. Aus dem Vorstoß Remanis könne leicht eine Kampagne gegen Christen in Indien entstehen. RV100819kipa

Ein nationalistischer Hindu-Abgeordneter im Parlament des Bundesstaates Orissa ist zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.
   Der Mann soll die antichristliche Gewalt in Orissa im Sommer 2008 angestachelt haben. Der örtliche Erzbischof nennt das Urteil „ein gutes Signal“: Es zeige der Bevölkerung, „dass Kriminelle nicht der Strafe entkommen, auch wenn es manchmal etwas länger dauert“. Erzbischof Raphael Cheenath von Cuttack-Bhubaneswar hofft, dass Christen jetzt wieder Vertrauen in die Justiz schöpfen. RV100701asianews

Vor einem „Nationalen Volkstribunal“ in Neu Delhi sollen die Gewalttaten verhandelt werden,
denen im August und September 2008 zahlreiche Christen, vor allem Katholiken, im Bundesstaat Orissa ausgesetzt waren. Auslöser der Gewaltwelle war die Ermordung des rechtsgerichteten Hindu Swami Lakshmanananda Saraswati gewesen. Das Tribunal nahm seine dreitägige Arbeit auf. Dieses Volkstribunal habe keine juristische Bedeutung, erklärte der katholische Priester und Menschenrechtler Arjay Singh im Gespräch mit der Katholischen Nachrichtenagentur. Es handele sich eher um eine Art „Wahrheitskommission“, die bewusst machen solle, dass die betroffenen Menschen im Kandhamal Distrikt bisher keine Gerechtigkeit erfahren hätten. Die Mitglieder des Tribunals, darunter hochrangige pensionierte Richter, wollen Opfer und Zeugen der 43 grausamsten Fälle anhören. Aussagen wird auch eine katholische Ordensfrau, die von Hinduaktivisten vergewaltigt wurde. Nach Angaben auf der Webseite der katholischen Indischen Bischofskonferenz wurden bei den bis in den Oktober 2008 dauernden Ausschreitungen 70 Menschen, darunter drei protestantische Pastoren und ein katholischer Priester, ermordet. 315 christliche Dörfer wurden zerstört, mehr als 4.600 Häuser der Christen niedergebrannt und mehr als 300 Kirchen, Gebetshäuser und Schulen zerstört.  RV100822kna

dia-HinduAepVincentConcessa    Erzbischof Vincent Concessao von New Delhi

Indien: Protest gegen Benachteiligung christlicher Dalits
   Tausende Menschen haben gegen die Benachteiligung von Christen und Muslimen aus den unteren Kasten protestiert. An der vierstündigen Sitzblockade in der Hauptstadt New Delhi nahmen auch führende Kirchenvertreter teil, darunter der Sekretär der katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaus Fernandes. Er sagte, solange religiöse Minderheiten diskriminiert würden, könne sich Indien nicht als säkularer Staat bezeichnen. Die Demonstranten gehörten mehrheitlich der Gruppe der so genannten Dalits an. Darunter werden die Angehörigen der niedersten Kasten zusammengefasst. Anders als Dalits, die Hindus, Buddhisten oder Sikhs sind, haben christliche und muslimische Dalits keinen kostenfreien Zugang zum Erziehungswesen. Sie werden auch nicht bei der Vergabe von Arbeitsplätzen in staatlichen Behörden berücksichtigt. Rund zwei Drittel der 27 Millionen Christen Indiens sind Dalits. In einer Erklärung appellierte die nationale Vereinigung der christlichen Dalits an die verantwortlichen Politiker, auf gesetzlichem Wege die Ausgrenzung der christlichen Dalits zu beenden. rv091119

Indien: Armut ist größeres Thema als Religion
    Die Religion spielt keine große Rolle bei den Wahlen in Indien. Das sagte der Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz in Indien im Gespräch mit Radio Vatikan. Bei maoistischen Terroranschlägen starben zum Auftakt 18 Personen. Die Bischöfe hatten im Vorfeld die Katholiken dazu aufgerufen, ihre Bürgerpflicht wahrzunehmen und am politischen Leben Indiens teilzunehmen. Erzbischof Stanislaus Fernandez, der Generalsekretär der Bischofskonferenz:
   „Bestimmte Kreise waren in der Vergangenheit bemüht, das Thema religiöse Konflikte hochzuspielen. Es begann in Orissa, ging über auf Karnataka, einzelne Vorkommnisse gab es in Andhra Pradesh und sogar in Kerala (wo zehn Prozent Christen leben). Doch in Wahrheit sind viele Themen essentiell für Indien: Wohlstand, Schulbildung, Lebensunterhalt. Viele Bauern begehen Selbstmord aus Armut und Verzweiflung. Sicher, es gibt nationalistische Strömungen und Ausschreitungen im Nordosten. Die Ursache liegt auch hier in der Armut, die zu illegaler Migration führt. Ethnische Spaltungen existieren, aber Religion als solche ist sicher nicht die Ursache für die Störungen.“
   In Indien leben zwei Drittel der Bevölkerung in Armut, die Wirtschaftskrise dürfte ihre Lage weiter verschlimmern. rv090417gs

   „Mit allen Mitteln für mehr Respekt, Vertrauen und Kooperation eintreten.“ Das wünscht sich der Vatikan von den Hindus. Der Vatikan-Verantwortliche für den Dialog der Religionen, Kardinal Jean-Louis Tauran, hat zu ihrem traditionellen Lichterfest „Diwali“ an Hindus in aller Welt geschrieben. In der Grußbotschaft ermuntert der Kardinal dazu, „unsere Freundschaft zu vertiefen“ und „jeder Form von Gewalt, Vernachlässigung oder Gleichgültigkeit“ eine Absage zu erteilen. rv101028
  
Der indische Kirchenrat verurteilt alle Diskriminierungen gegen die so genannten Kastenlosen, die Dalit. In einer Erklärung spricht der Rat von „Sünde“ und „Schande“. Teilnehmer einer Konferenz des Kirchenrates nannten das aus dem Hinduismus stammende Kastensystem „unmenschlich“; es verurteile Millionen von Indern zu „Leiden auf sozialem, politischem und wirtschaftlichem Gebiet“. Katholiken und andere christliche Gemeinschaften wollen im Einsatz für Kastenlose künftig noch enger zusammenarbeiten. rv101028

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Politischer Druck zeigt Wirkung. Vorsitzender der Indischen Bischofskonferenz: Situation der Christen hat sich verbessert. Angriffe auf Christen in Orissa haben die Regierungen westlicher Länder aufgeschreckt.
Foto: Dorfbewohner in den Trümmern seines Hauses.

   Die Situation der Christen in Indien hat sich nach Einschätzung der katholischen Bischofskonferenz des Landes deutlich verbessert. Grund sei der politische Druck der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten auf die indische Zentralregierung, erläuterte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Oswald Gracias, vor Journalisten in Stuttgart.
   Dort besuchte er Bischof Gebhard Fürst. In einigen indischen Bundesstaaten, vor allem in Orissa im Osten des Subkontinents,  war es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Übergriffen sogenannter Hindu-Nationalisten gekommen. Die Gewalt gegen Christen hatte im August 2008 mit einem ungeklärten Mordanschlag auf einen radikalen Hinduführer begonnen. Im Bundesstaat Orissa wurden damals bei vermeintlichen Racheakten laut Behördenangaben mindestens 22 Christen getötet und viele verletzt.
   Der Kardinal macht die Politik einzelner Bundesstaaten für die damaligen Entwicklungen verantwortlich. Die Religionen seien „politisch instrumentalisiert" worden. Nachdem Behörden und Polizei zunächst nicht auf die Ausschreitungen reagiert hätten, habe sich Ministerpräsident Manmohan Singh bei Auslandsreisen in westliche Länder unangenehme Fragen anhören müssen. Nun sei die Situation zwar „noch nicht ganz normal", und einige Katholiken hätten immer noch etwas Angst. Doch sei die Lage deutlich besser als vor zwei Jahren.
  Auch mit Blick auf die Probleme zwischen Indien und seinem Nachbarland Pakistan zeigte sich Gracias optimistisch. Die Menschen beider Länder wollten in Frieden leben, erklärte er. Zugleich sprach sich der Kardinal für eine Intensivierung des interreligiösen Dialogs in seinem Land aus. Über Terroristen, die beispielsweise für den Anschlag auf das Taj-Mahal-Hotel in Bombay (Mumbai) vor zwei Jahren verantwortlich waren, sagte Gracias wörtlich: „Terroristen haben keine Religion." Gracias ist Erzbischof von Bombay, der mit 600.000 Katholiken größten Diözese des Landes. Die Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher schätzt der Erzbischof auf 85 Prozent. Die Katholiken mit einem Bevölkerungsanteil von gut 1,8 Prozent gehörten zwar nicht zu den reichsten Schichten in Indien, doch es hungere auch so gut wie niemand, so Gracias. Als Schwerpunkte des kirchlichen Engagements nannte er neben der Seelsorge Bildung, Gesundheit sowie Jugend- und Sozialarbeit.

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Indien: Gedenkfeiern an Orissa-Massaker  Archivbild: Demos gegen Christenverfolgung in Indien

   Christen im Bundesstaat Odisha – bis 2011 hieß der Bundesstaat Orissa – haben an die Opfer der antichristlichen Massaker von 2008 erinnert. Bei den Gedenkfeiern am Montag nahmen unter anderem der Erzbischof von Cuttack- Bhubaneswar, John Barwa SVD, und zahlreiche Vertreter der Ortskirche, Intellektuelle und Aktivisten, Vertreter von Staat und Gesellschaft und von sozialen Einrichtungen teil, berichtet der vatikanische Fidesdienst. Der Glaube der Christen in jener indischen Gegend sei durch die Verfolgung stärker geworden, wird Erzbischof Barwa zitiert.
   Am 25. August 2008 kam es im Distrikt Kandhamal im indischen Unionsstaat Odisha zu einer Welle der antichristlichen Gewalt. Betroffen waren über 400 christliche Dörfer; 5.600 Häuser und 296 Kirchen wurden in Brand gesteckt, 100 Menschen starben (nach offiziellen Angaben der Regierung waren es nur 56), tausende Menschen wurden verletzt, viele Frauen vergewaltigt. Insgesamt 56.000 Menschen mussten fliehen. Nur zwei der insgesamt sieben Mordprozesse wurden bisher abgeschlossen und nur 3.000 der insgesamt 11.300 Verdächtigen mussten sich bisher gegenüber der Justiz verantworten. Rv150831mg

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Foto rechts: Brahma Halebid      Foto links: Pater James Manjackal MSFS:
Yoga in Philosophie und Praxis unvereinbar mit dem Christentum

   Als katholischer Christ wurde ich in einer traditionell katholischen Familie in Kerala in Indien geboren, habe aber unter den Hindus gelebt. Ich bin jetzt katholischer Priester und charismatischer Prediger in 60 Ländern auf allen Kontinenten, und ich habe etwas über die schlechte Wirkung von Yoga auf die christliche Spiritualität und das christliche Leben zu sagen. Ich weiß, dass auf der ganzen Welt, auch unter den Christen, wachsendes Interesse an Yoga besteht und dass sich dieses Interesse auch auf andere esoterische und New Age Praktiken wie Reiki, Reinkarnation, Akupressur, Akupunktur, Prana-Heilung, Reflexzonenmassage, usw. erweitert. Diese sind Methoden, vor denen der Vatikan in seinem Dokument „Jesus Christus, Träger des Wassers des Lebens“ warnte.
   Für manche ist Yoga eine Hilfe zur Erholung und zum Spannungsabbau, für andere sind es Übungen, die der Fitness und der Gesundheit dienen, und für einige wenige ist es ein Mittel zur Heilung von Krankheiten. Es herrscht viel Verwirrung in den Gedanken der Durchschnittskatholiken - Laien und Klerus - weil das Yoga, das unter Katholiken verbreitet wird, weder ausschließlich eine gesundheitliche, noch ausschließlich eine geistige Disziplin ist, sondern manchmal das eine, manchmal das andere, und oft eine Mischung von beiden. Aber Tatsache ist, dass Yoga hauptsächlich eine geistige Disziplin ist, und ich weiß, dass Yoga sogar von Priestern und Ordensschwestern in den Seminaren und Noviziaten als Hilfe zur Meditation und zum Gebet empfohlen wird. Es ist traurig, dass heutzutage viele Katholiken das Vertrauen auf die großen geistigen und mystischen Übungen für das Gebet und die Disziplin verlieren, die sie von großen Heiligen wie Ignatius von Loyola, Franz von Assisi, Franz von Sales, der heiligen Theresia von Avila, usw., erhalten haben, und jetzt östlichen Spiritualitäten und Mystiken nachgehen, die aus dem Hinduismus und Buddhismus stammen. Diesbezüglich sollte sich ein aufrichtiger Christ über die Vereinbarkeit von Yoga mit der christlichen Spiritualität, und über die Weisheit, seine Methoden in christliche Gebete und Meditation einzubauen, erkundigen.
Was ist Yoga?
   Das Wort Yoga bedeutet „Vereinigung“. Das Ziel von Yoga ist es, das vergängliche (vorübergehende) Selbst, „JIVA“ mit dem unendlichen „BRAHMAN“, des hinduistischen Gottesbildes zu vereinen. Dieser Gott ist kein persönlicher Gott, sondern eine unpersönliche geistige Substanz, die eins ist mit der Natur und dem Kosmos. Brahman ist eine unpersönliche göttliche Substanz, die „alles durchdringt, einhüllt, und allem zugrunde liegt“. Yoga hat seine Wurzeln in den Hindu Upanisaden, die bis auf das Jahr 1000 vor Christus zurückgehen und Folgendes über Yoga sagen: „Vereinige das Licht in dir mit dem Licht des Brahman“. „Das Absolute liegt in einem selbst“ sagen die Chandogya Upanisaden: „TAT TUAM ASI“ oder „IHR SEID DAS“. Das Göttliche wohnt in jedem einzelnen von uns durch seinen mikro-kosmischen Stellvertreter, das persönliche ich, genannt Jiva. In Bhagavad Gita, beschreibt der Herr Krishna das Jiva als „mein eigener ewiger Anteil“, und „die Freude von Yoga kommt zum Yogi, der mit Brahman eins ist“.
   Im Jahr 150 n. Chr. erklärte der Yogi Patanjali die acht Wege, die die Yoga Übungen von Unwissenheit zur Erleuchtung führen – die acht Wege sind wie eine Treppe – Es sind Selbstbeherrschung yama, religiöser Brauch niyama, Haltungen asana, Atemübungen pranayama, Beherrschung der Sinne praty-ahara, Konzentration dharana, tiefe Kontemplation dhyana, Erleuchtung samadhi. Es ist interessant, hier zu bemerken, dass Haltungen und Atemübungen, die im Westen oft als das ganze Yoga angesehen werden, die Stufen 3 und 4 auf dem Weg zur Vereinigung mit Brahman sind! Yoga ist nicht nur ein umfangreiches System von physischen Übungen. Es ist eine geistige Disziplin, die vorgibt, die Seele zur samadhi,  zur vollkommenen Einheit mit dem göttlichen Wesen zu führen. Samadhi ist der Zustand, in dem das Natürliche und das Göttliche eins werden, der Mensch und Gott werden eins, ohne Unterschied. Quelle: Brad Scott: Exercise or religious practice? Yoga: What the teacher never taught you in that Hatha Yoga class” - in the Watchman Expositor Vol. 18, Nr. 2, 2001.
   Eine solche Sichtweise steht dem Christentum radikal entgegen, das zwischen Schöpfer und Geschöpf, zwischen Gott und Mensch, klar unterscheidet. Im Christentum ist Gott der „Andere“, nie das Selbst. Es ist traurig, dass einige Förderer von Yoga, Reiki und anderen Disziplinen und Meditationen einzelne Bibelstellen falsch zitierten, um ihre Argumente zu untermauern. Zum Beispiel, „du bist der Tempel Gottes“, „das lebendige Wasser fließt aus dir“, „du wirst in mir sein, und ich in dir“, „nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“, usw., wurden zitiert, ohne den Kontext und die Bedeutung dieser Worte in der Bibel zu verstehen. Es gibt sogar Leute, die Jesus als Yogi darstellen. Wir können heute solche Bilder von Jesus in Klosterkapellen und Sakristeien sehen – Jesus dargestellt in Yogi Haltungen zur Meditation!
   Jesus „einen Yogi“ zu nennen, bedeutet, seine ihm innewohnende Göttlichkeit, Heiligkeit und Vollkommenheit zu leugnen. Es erweckt den Eindruck, dass Er eine gefallene Natur besitzt, die der Unwissenheit und der Illusion Maya unterworfen ist, und dass Er durch die Übungen und der Disziplin des Yoga vom Zustand seines Mensch- seins befreit werden müsste. Yoga ist nicht vereinbar mit der christlichen Spiritualität weil es pantheistisch ist (Gott ist alles, und alles ist Gott), und weil daran festgehalten wird, dass es nur eine Wirklichkeit gibt und dass alles andere Illusion oder Maya ist. Wenn es nur eine absolute Realität gibt und alles andere unwirklich ist, dann kann es keine Beziehung und keine Liebe geben. Der Mittelpunkt des christlichen Glaubens ist der Glaube an die Heilige Dreifaltigkeit, Vater, Sohn, und Heiliger Geist, drei Personen in einem Gott, das vollkommene Modell einer liebevollen Beziehung. Das Christentum dreht sich um Beziehungen, Beziehungen zu Gott und unter den Menschen: „Du sollst den Herrn deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten Lieben wie dich selbst.“ Mt 22,37-39.

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   Im Hinduismus sind Gut und Böse, ebenso wie Schmerz und Vergnügen imaginär Maya, und deshalb unwirklich. Vivekananda, die meist beachteten Ikonen des modernen Hinduismus sagten: „Gut und Böse sind ein und dasselbe“ Quelle: Vivekananda: „The yogas and other works“ published, Ramakrishna Vivekananda Centre NY 1953. Im Christentum ist das lästige Problem der Sünde als eine Beleidigung gegen die Heiligkeit Gottes, untrennbar von unserem Glauben, weil die Sünde der Grund ist, weshalb wir einen Erlöser brauchen. Die Menschwerdung, das Leben, das Leiden, der Tod und die Auferstehung von Jesus sind für uns Mittel zum Heil, das uns von der Sünde und ihren Folgen befreien wird. Wir dürfen diesen grundlegenden Unterschied nicht ignorieren, um Yoga und an- dere östliche Meditationsmethoden in die christliche Spiritualität einzufügen. Die Praktik des Yoga ist bestenfalls heidnisch, schlimmstenfalls okkult. Das ist die Religion des Antichristen und zum ersten Mal in der Geschichte wird sie überall in der westlichen Welt und in Amerika wie wild praktiziert. Es ist lächerlich, dass sogar Yoga Meister ein Kreuz oder ein christliches Symbol tragen, und die Menschen täuschen indem sie sagen, dass Yoga mit dem Hinduismus nichts zu tun habe, und dass es lediglich die Akzeptanz anderer Kulturen sei. Manche haben Yoga eine Maske von christlichen Gesten aufgesetzt und nennen es „Christliches Yoga“. Hier geht es nicht um ein Annehmen einer Kultur anderer Menschen; es geht um die Annahme einer anderen Religion, die mit unserer Religion und unseren religiösen Auffassungen nichts gemein hat.
   Es ist schade, dass sich Yoga überall wild verbreitet hat, vom Kindergarten bis zu allen Formen von Ausbildungs- einrichtungen in der Medizin, der Psychologie, usw. Es nennt sich eine Wissenschaft, wobei es überhaupt keine Wissenschaft ist. Es wird unter dem Titel „Entspannungstherapie“, „Selbsthypnose“, „kreative Visualisation“, „Centering“, usw. verkauft. Das Hatha Yoga, eine in Europa und Amerika weit verbreitete Art, dient zur Entspannung und sorgt für nicht anstrengende Übungen; es ist eines der sechs anerkannten Systeme des orthodoxen Hinduismus. Seine Wurzeln sind religiös und mystisch, eine der gefährlichsten Formen von Yoga. Quelle: Dave Hunt: „the seduction of Christianity“ Seite 110. Denken Sie an die Worte des heiligen Paulus: „Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts“ 2 Kor 11,14. Es stimmt, dass viele Menschen durch Yoga und andere östliche Methoden der Meditation und des Gebets geheilt werden. Hier sollten Christen sich fragen, ob sie Heilung und materielle Gaben brauchen, oder ihren Gott Jesus Christus, an Den sie glauben, Der die Quelle aller Heilungen und der guten Gesundheit ist.
   Der Wunsch, Gott zu werden ist die erste und die zweite Sünde in der Schöpfungsgeschichte, wie sie chronologisch in der Bibel dargestellt wird: „Du aber hattest in deinem Herzen gedacht: Ich ersteige den Himmel; dort oben stelle ich meinen Thron auf, über den Sternen Gottes; auf den Berg der (Götter) Versammlung setze ich mich, im äußersten Norden. Ich steige weit über die Wolken hinauf, um dem Höchsten zu gleichen.“ Jes 14,13-14. Die Schlange sagte zur Frau: „Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.“ Gen 3,4-5.Die Philosophie und die Ausübung von Yoga basieren auf dem Glauben dass Gott und der Mensch eins sind. Es wird einem gelehrt, sich auf sich selbst, statt auf den Einen Wahren Gott zu fokussieren. Die Teilnehmer werden ermutigt, die Antworten auf die Probleme und Fragen des Lebens in ihren eigenen Gedanken und ihrem Gewissen zu suchen, anstatt die Lösungen durch den Heiligen Geist im Wort Gottes zu finden, wie das im Christentum der Fall ist. Definitiv wird man der Täuschung durch den Feind Gottes ausgesetzt, der nach Opfern sucht,die er Gott und der Kirche entreißen kann.1 Petr 5,8.
  Die letzten acht Jahre predige ich das Wort Gottes hauptsächlich in den Europäischen Ländern, die einst die Wiege des Christentums waren. Von dort kamen Verkünder, Missionare, Märtyrer und Heilige. Können wir Europa heute noch christlich nennen? Stimmt es nicht, dass Europa all seine christlichen Konzepte und Werte aus dem Leben ausradiert hat? Warum schämt sich Europa, sich zu seinen christlichen Wurzeln zu bekennen? Wo sind die moralischen Werte und die Ethik, die seit Jahrhunderten von den Europäern praktiziert, und durch die kühne Verkündigung des Evangeliums Christi an andere Länder und Kulturen weitergegeben worden sind? An den Früchten werdet ihr den Baum erkennen! Ich glaube, dass diese Zweifel und Verwirrungen, Glaubensabfall und Untreue, religiöse Kälte und Gleichgültigkeit nach Europa gekommen sind, seit die östliche Mystik und Meditation, Esoterik und New Age Praktiken in den Westen gebracht wurden. In meinen charismatischen Exerzitien kommt die Mehrheit der Teilnehmer mit verschiedenen moralischen, spirituellen, psychischen und physischen Problemen, um befreit und geheilt zu werden, und um durch die Kraft des Heiligen Geistes ein neues Leben zu empfangen. Mit aller Her- zensaufrichtigkeit kann ich sagen, dass 80% bis 90% der Teilnehmer bei Yoga, Reiki, Reinkarnation, usw. gewesen sind, die zu den Praktiken der östlichen Religionen gehören. Dort haben sie den Glauben an Jesus Christus und an die Kirche verloren. In Kroatien, Bosnien, Deutschland, Österreich und Italien hatte ich eindeutige Fälle, bei denen einzelne Personen, die von den Mächten der Finsternis besessen waren, ausriefen: „Ich bin Reiki“, „Ich bin Mr. Yo- ga“. Sie haben sich als Personen mit diesen Konzepten identifiziert, während ich um Heilung für sie betete. Später musste ich ein Befreiungsgebet über sie sprechen, um sie von der Besessenheit durch das Böse zu befreien.
   Es gibt Menschen, die sagen: „Es ist nicht falsch, diese Übungen zu machen, es reicht, wenn man nicht an die Philosophien glaubt, die dahinter stecken.“ Die Förderer von Yoga, Reiki, usw., bestätigen selber ganz klar, dass man die Philosophie und die Praxis nicht trennen kann. Ein Christ kann also auf keinen Fall die Philosophie und die Praxis von Yoga akzeptieren, denn das Christentum und Yoga sind zwei unterschiedliche Sichtweisen, die sich gegenseitig ausschließen. Das Christentum sieht in der Sünde das Hauptproblem des Menschen, der Misserfolg beiden zu entsprechen: dem Charakter und den Richtlinien eines moralisch vollkommenen Gottes. Der Mensch ist von Gott entfremdet, und er braucht die Versöhnung. Die Lösung ist Jesus Christus „Das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“. Durch den Tod Jesu am Kreuz, hat Gott die Welt mit sich versöhnt. Jetzt ruft Er den Menschen dazu auf, in Freiheit alle Erträge seines Heils, durch den Glauben an Christus allein, zu empfangen. Im Gegensatz zu Yoga, sieht das Christentum die Erlösung als ein freies Geschenk, das nur empfangen, nie aber verdient oder durch eigene Anstrengung oder Werke erreicht werden kann. Was man heute in Europa und anderswo braucht, ist die kraftvolle Verkündigung der Botschaft Christi, die aus der Bibel stammt und von der Kirche ausgelegt wird, um die Zweifel und Verwirrungen auszuräumen, die unter den Christen im Westen weit verbreitet sind, und sie zum Weg, zur Wahrheit und zum Leben zu bringen: zu Jesus Christus. Nur die Wahrheit kann uns befreien. Lesen Sie mehr über den indischen Salesianer Pater James Manjackal im Internet: www.jmanjackal.net 

Paul Datta, Kalkutta, Indien: Alle Ehre und aller Lobpreis gebührt Jesus!

   Ich wurde in eine indische Hindu-Familie in Kalkutta-Stadt geboren. Ich wusste nichts über Jesus und besuchte zuvor auch keine Kirche. Mit 18 entschied ich mich in einen anderen Bundesstaat, Maharastra, zu gehen, um dort höhere Studien zu betreiben. Ich bekam die Erlaubnis an einer Ingenieur-Hochschule in einer Kleinstadt namens Kolhapur zu studieren. Meine Hochschule war in dessen Randgebiet, wie es üblich ist für die Hochschulen dort. Im dritten Jahr litt ich unter Depressionen in meinem Innern und alles wurde unberechenbar. Ich wohnte in einem Jungen-Wohnheim, alles geschah dort, außer etwas mit Gott. Irgendwie bekam ich von jemandem ein Buch mit den WLIG-Botschaften, Band IV. Ich hatte keine Ahnung, um was es da ging. Das war im Jahr 2000.
   Als ich das Buch durchlas, war alles, was ich verstand, dass einer mit dem Namen Jesus auf dem Weg zu Seiner Wiederkunft ist. Als ich weiterlas bekam ich Furcht, tief in meinem Herzen: Ich begann Seine Göttlichkeit zu verstehen und realisierte, dass, wenn Er jetzt wiederkehrt und mich in diesem Zustand sieht, es für mich nicht schön werden würde. In dieser Nacht begriff ich, dass Er mein Retter ist, und dass Er mich liebt. Ich begann auf das Bild auf dem Bucheinband zu schauen und betete. Tränen strömten aus meinen Augen. Die Tränen gaben mir eine so tiefe Befreiung und eine Freude, so dass ich es mochte. Der Same wurde bereits gepflanzt!
   Was später folgte war wie die Strömung eines Flusses. Ich floss mit dem Fluss. Ich konnte nicht verstehen, was mit mir geschah. Ich verstand, was Sünde ist und was nicht. Ich nahm eine Bibel und begann zu lesen. Ich habe zuvor viele Bücher gelesen, jedoch nie und nimmer fand ich ein Buch (WLIG), das so göttlich, so rein war und so viel Freude brachte, während dem ich es las. Noch mehr wartete auf mich!
   Während meines Urlaubs ging ich nicht nach Hause, wie es sonst alle tun, sondern ging in das "Divine Retreat Centre" (Anmerkung: Christliches-Einkehrtage-Zentrum in Kerala. Diese 10 Tage haben mich völlig umgewandelt. Ich las die Botschaften und ich wusste, dass sie für mich geschrieben wurden. Jesus gebrauchte Vassula's Hand um zu schreiben, damit ich es lesen konnte. Sogar bevor ich die Einleitung (zum Lesen der Botschaften) las, inspirierte mich der Heilige Geist, Vassula's Namen herauszunehmen und meinen Namen anstelle einzusetzen. Ich habe tagelang bitterlich geweint. Es war mir nicht möglich, meine Augen zu dem gekreuzigten Herrn zu erheben, weil der Anblick des Kreuzes in meinem Inneren einen so tiefen Schmerz hinterließ. Ich spürte das Leiden meines Jesus. Ich hörte Jesus, wie er mich beim Namen "Paulus" rief (Ich wusste nicht, dass es einen Paulus in der Bibel gab). Ich wurde innerlich geschüttelt. Von diesem Augenblick an war ich völlig von Jesus eingehüllt. Sein Geist bedeckte mich völlig. Ich konnte die Botschaften vom Herrn an bestimmte Personen weitergeben. Sie waren überrascht, wie ich über ihr Leben bescheid wusste. Die Heilige Muttergottes war da während meiner Reinigung. Ich brauchte einen einzigen Tag um den Rosenkranz zu beten und die Gebete zu erlernen, mit der Hilfe Unserer Mutter. Jesus, eines Tages, gab mir - durch die Botschaften - den Geist der Einheit, und bat mich, diesen bis zum letzten Tag zu verteidigen. Es gab noch weitere solche Begebenheiten und es gab keinen der mir über Jesus berichtete oder mir Ratschläge gab. Alles was ich hatte war der Rosenkranz, die Bibel und das WLIG-Buch. Jesus inspirierte alles.
   In einer Vision wurde mir von Jesus versichert, dass es keinen Widerstand von meiner Familie geben würde - und so war es! Meine irdische Mutter hat mich sehr unterstützt und half mir viel.
   Das Beste, was mir geschah, nachdem ich Jesus durch die Botschaften kennengelernt hatte, war die Eucharistie. Darin liegt soviel Kraft und Gnade, die aus diesem Gesegneten Sakrament kommt! Es war wegen der Eucharistie, dass ich näher und immer näher in die Mutter Kirche gezogen wurde. Als ich nachhause ging, surfte ich im Internet, um mehr über die Botschaften zu erfahren und Informationen über das WLIG zu bekommen. Die Botschaften lehrten mich eine Menge über die Kirche und halfen mir in die Mysterien Gottes vorzudringen.
   Ich dachte, dass jeder über Vassula Bescheid wusste, aber zu meinem grössten Erstaunen, wusste niemand etwas über sie! Eines Tages traf ich (ich wurde zwischenzeitlich getauft), wie durch ein Wunder nach der Anbetung zwei Ordensschwestern, die im WLIG in Kalkutta sind. Sie gaben mir die restlichen Bücher und ich schloss mich dann ihnen an.
   Das Ausmaß der Gnaden und der Segnungen, die ich durch das Lesen der Botschaften erfahren habe ist enorm und kann nicht auf Papier gebracht werden, sondern nur im innersten gefühlt werden. Alles was ich weiß ist, dass diese Liebes-Hymne echt ist und wenn diese Botschaften nicht das Herz einer Person ändern können, dann kann es nichts. Möge Sein Königreich kommen! Amen.  Paul Datta Kalkutta,Indien

dia-Hindumyths-xx    dia-MahatmaGhandi-x

as-101-Hindu-Nepal

Nepal: Proteste gegen säkularen Staat
Jubel im Parlament von Nepal nach der Verabschiedung der neuen Staatsform

   In Nepal stösst die verfassungsrechtliche Bekräftigung der „säkularen Staatsform“ auf Proteste von Hindu- Gruppen. Die Worte finden sich in der neuen Verfassung, die am 16. September 2015 nach jahrelanger Blockade vom Parlament angenommen worden ist.  Am vergangenen Montag wurden in zwei Kirchen Sprengsätze entzündet, wodurch die Gebäude beschädigt wurden. Menschen wurden nicht verletzt. Die neue Verfassung tritt am 20. September 2015 offiziell in Kraft. Sie wird von den religiösen Minderheiten, darunter auch von der katholischen Kirche, unterstützt.
   Seit in Nepal im Jahre 2007 die Hindu-Monarchie abgeschafft wurde, gilt die säkulare Staatsform. Eine Regelung über das Verbot jeder „Handlung mit dem Ziel der Bekehrung von Personen von einer Religion zur anderen“ bereitet den Christen in Nepal allerdings Sorge: Sie könnte nämlich von Hindu-Extremisten missbraucht werden.
   Am 14. September 2015 hatte der Vatikan mitgeteilt, dass der Leiter der Missionskongregation, Kardinal Fernando Filoni, eine geplante Reise nach Nepal wegen Sicherheitsbedenken abgesagt hat.  Rv150917vs

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