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Langstock

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Langstock ergänzendes Mobilitätshilfsmittel: Rey

 t-Ray-x “Rey”> mehr dazu unten auf dieser Seite

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Feldversuch in Laveno: Funkchips im Boden leiten Blinde!

   RFID-Chips dienten während der BSE-Krise zur Identifizierung von Schafen, Ziegen und Kühen und der Rück- verfolgbarkeit von Fleisch - vom Schlachthof bis zur Kühltruhe im Supermarkt. Nun sollen sie Sehbehinderten den Weg weisen.
Durchs Leben tasten: Künftig sollen Wege mit Funkchips versehen werden
   Eines der Zauberwörter der digitalen Welt heißt RFID. Dabei handelt es sich um Funkchips, die ohne eigene Batterie Information von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern senden können. Sie werden bereits in die deutschen Reisepässe eingebaut, um darauf Personendaten und biometrische Merkmale speichern zu können. Siehe dazu:
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   Als Antwort auf die BSE-Krise dienen RFID-Chips auch zur Identifizierung von Schafen, Ziegen und Kühen und der Rückverfolgbarkeit von Fleisch - vom Schlachthof bis zur Kühltruhe im Supermarkt. In der EU werden jährlich rund 50 Millionen derartiger Chips zur Kennzeichnung von Tieren eingesetzt. So kann jedes einzelne der Tiere vom Bauernhof über den Transport bis auf dem Teller des Verbrauchers lückenlos zurückverfolgt werden.
   In den Schlachthäusern fallen die knapp acht Zentimeter großen Chips gleichsam als Abfall an. Doch sie sind noch funktionsfähig und könnten durchaus wieder verwendet werden. So überlegten sich die Wissenschaftler der Gemeinsamen EU-Forschungsstelle (GFS) in Ispra, wie die Chips sinnvoll weiter verwendet werden könnten. Graciano Azzalin vom GFS-Institut für den Schutz und die Sicherheit des EU-Bürgers (IPSC) hatte die Idee, sehbehinderten Menschen mit RFID-Chips im Boden sicher den Weg zu weisen.

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     Nun ist aus dieser Idee in Laveno am Lago Maggiore, einem kleinen Ort mit 9.000 Einwohnern, Realität gewor- den. An einem Wintermorgen mit frühlingshafter Sonne empfängt der stellvertretende Bürgermeister Enrico Rodari an der Landungsbrücke von Laveno Wissenschaftler aus dem 14 Kilometer entfernten Ispra, die mit dem Schiff angereist sind. Er begrüßt Marco Sironi vom IPSC-Institut.
   Zusammen mit dem Bürgermeister gibt Sironi den Startschuss für dieses Pilotprojekt “Sesamonet”, das künftig Sehbehinderten und Blinden einen ersten virtuellen Weg durch den Ort weisen soll. “Wir wollen auf einem ein Kilometer langen Weg entlang der Seepromenade Funkchips als elektronische Wegmarkierung in den Boden einbringen”, erklärt Projektleiter Sironi.
   Unter der Treppe gegenüber dem Zeitungskiosk am Bahnhof bohrt der Arbeiter Aldo Longo gerade gut zwölf Zentimeter tiefe Löcher zwischen die Pflastersteine - alle 65 Zentimeter akkurat nach einer gleichschenkligen Dreiecksschablone. Sein Kollege versenkt die im Eimer mitgebrachten, mit weißer Keramik ummantelten Transpon- der behutsamen in das Erdreich. “Wir recyceln die aus dem Schlachthof anfallenden Funkchips für diesen ersten Pfad”, sagt Sironi und beziffert den Wert eines Transponders mit 2,50 Euro.
   Der Ispra-Techniker Francesco Rizzo tastet sich derweil mit einem Blindenstock und blinzelnden Augen entlang der ersten mit Funkchips versehen Route vom Bahnsteig über den Fußgängerweg die Treppe hinunter bis zur Fähranlegestelle. Im Ohr trägt er einen kleinen Knopf-Lautsprecher, der mit seinem Minicomputer in der Hand drahtlos verbunden ist.

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   Mit dem speziellen Blindenstock, der eine Empfangsantenne für die RFID-Chips enthält, tastet er sich mit kreisen- den Stockbewegungen von einem Transponder zum nächsten. Im Ohr dirigiert ihn eine weibliche Stimme und warnt: “Attenzione, lavori in corso” - “Vorsicht Bauarbeiten!”
   Jeder Funkchip im Boden lässt sich anhand seiner Nummer eindeutig zuordnen und dient als elektronische Weg- markierung. Die Antenne im Blindenstock liest die Daten ein und gibt sie an den Minicomputer weiter. Der wiederum setzt die Position des Sehbehinderten in die für die jeweilige Stelle zutreffenden, gesprochenen Texte um, die in einer Datenbank gespeichert sind Sironi: “Die Idee ist es, damit einen virtuellen Weg zu schaffen, den Sehbehinderte problemlos entlang gehen können”. Die Funkchips reagieren auf Abfragesignale, die dann mit der elektronischen Landkarte im Minicomputer abgeglichen werden können.
   Die entsprechenden Informationen sollen später von einer Internetseite herunter geladen und auf einem normalen PDA (Personal Digital Assistent) gespeichert werden. Diesen trägt der Sehbehinderte mit sich und kann mit dem Auffinden des ersten Transponders den markierten Weg ohne fremde Hilfe entlang gehen.
    In Zukunft könnten die Daten, so glaubt Marco Sironi, von einem kommerziellen Provider über eine Mobil- funkverbindung direkt in den PDA des Sehbehinderten überspielt werden. Dann müssten die Informationen über die zu begehende Region nicht mehr mühselig im Internet gesucht und herunter geladen werden. Der PDA würde dann die benötigte elektronische Wegekarte mit den jeweils aktuellen Informationen, zum Beispiel über Baustellen oder andere zeitlich befristete Hindernisse, aufbereiten.

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  Die im Rahmen des “Sesamonet”-Projekts (A Secure and Safe Mobility Network) angelegten Funkchipwege könnten mit einer so weiter entwickelten Technologie auf Bahnsteigen, an Flughäfen oder in Fußgängerzonen nützlich sein. Aus Sicht der Ispra-Forscher sind Blinde dabei nur eine Zielgruppe von mehreren. Man könne auch Rollstuhlfahrern Wege erleichtern helfen.
   Aber auch Nichtbehinderten eröffneten RFID-Technologien ungeahnte Möglichkeiten bei der Orientierung in un- übersichtlichem Umfeld. “Wenn man in große Gebäude wie der EU-Kommission in Brüssel hinein geht, dann ist man verloren”, führt Sironi ein Beispiel an. Die neue Generation von Mobilelefonen wird ohnehin Funkchips zum Einlesen von Daten haben. So könnten sich Handynutzer künftig durch das Einlesen von Daten via Funkchip in unübersicht- liche Gebäuden oder Messehallen zu Recht finden, ohne ständig nach dem Weg fragen zu müssen. Die aufkom- menden RFID-Technologien sind in hohem Maße geeignet, so Sironi, die Sicherheit der Bürger zu verbessern.
  Zunächst konzentrieren sich die Ispra-Wissenschaftler jedoch auf den Feldversuch am Lago Maggiore. Bürger- meister Rodari will das “Sesamonet” nicht auf die neu ausgebaute Uferpromenade beschränken. Der Ort Laveno bietet eine besondere Infrastruktur. Mit der Bahn können Sehbehinderte direkt in der Ortsmitte ankommen. Die Fähranlegestelle befindet sich am Bahnhofsvorplatz gegenüber. Neben einem Spaziergang am See könnten Sehbehinderte auch mit der Fähre in die gegenüber liegende Einkaufsstadt Ifra gelangen. Erste Gespräche mit dem Amtskollegen auf der anderen Seeseite haben bereits stattgefunden.
Fotos: Ansichten von Laveno, wo der Sesamonet-Versuch beginnt

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  Neben den Fußgängerzonen in der Altstadt lockt hier auch eine großzügige Seepromenade zum Verweilen. Das Zukunftsziel beschreibt der Bürgermeister, als “grünen Pfad für Fußgänger und Radfahrer”. Bisher behindern sich auf der engen Seestraße rund um den Lago Autofahrer und Radsport begeisterte Pedalritter nicht nur am Wochen- ende. “Bis ins 35 Kilometer entfernte Sesto Calende könnte ein gesicherter Weg für Behinderte und Nichtbe- hinderte, für Fußgänger und Radfahrfreunde entstehen”, schwärmt Lavenos Bürgermeister.
   Zunächst werden aber seine städtischen Arbeiter den einen Kilometer langen Weg vom Bahnhof an der Fähre vorbei entlang der Promenade bis zum Yacht-Hafen am Ende der Bucht fertigstellen.  Schon jetzt sollen von Mailand mit dem Zug anreisende erste Sehbehinderte in den Genuss dieser neu entwickelten Funkchip-Innovation kommen.

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   Bis dahin werden auch die in französisch-italienischer Koproduktion konstruierten Blinden-Langstöcke mit einer Ladekapazität von bis zu zwölf Stunden verfügbar sein - das reicht für einen Ganztagesausflug. Die Stöcke kosten rund 200 Euro.
  In Kooperation mit belgischen und italienischen Sehbehindertenvereinen will Laveno - ganz  im Sinne  der italieni- schen Pädagogin Maria Montessori,  die in Rom zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals Behinderte und nicht behinderte Schüler in einer Schule zusammen führte - einen elektronischen Meilenstein setzen.
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Foto: am Lago Maggiore in Laveno beginnt die Zukunft des RFID-gestützten Langstocks
   RFID-Chips (Radio Frequency Identification) besitzen keine eigene Energiequelle und sind daher prinzipiell zeit- lich unbegrenzt einsatzbereit. Mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen im Megahertzbereich können die in den Chips gespeicherten Daten berührungslos ausgelesen werden.
   Ein Lesegerät, auch Scanner genannt, sendet auf einer genau festgelegten Frequenz ein Signal. Dies wird von dem Chip absorbiert und dient dann für eine kurze Zeit als Energieversorgung des Silizium-Chips. In dieser Zeit- spanne werden die in ihm gespeicherten Daten ausgelesen und huckepack auf den reflektierten elektromagne- tischen Wellen zum Scanner zurückgesendet. Dort werden die digitalen Signale in verwertbare Informationen um- gewandelt.
   Diese Technologie wird bereits seit Jahren zur Kennzeichnung von Tieren und zunehmend auch in der Waren- logistik eingesetzt. Bei der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland waren im vergangenen Jahr die Eintrittskarten mit RFID-Chips versehen, um so eine eindeutige Zuordnung zum Ticket-Besitzer herzustellen und einen Schwarz- markt zu verhindern. Auch die deutschen Reisepässe wurden seit November 2005 mit RFID-Datenchips ausgestattet. Mehr darüber unter:
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 neu: Zweiteiliger Karbon-Teleskopstock - extraleicht - superstabil

   Mit dieser Neuentwicklung kommt der erste zweiteilige, superstabile und extraleichte Teleskopstock aus Karbon auf den Markt. Die Länge ist durch eine spezielle Dreh-Klemmvorrichtung stufenlos einstellbar. Das Oberteil ist ganzflächig mit Reflexfolie versehen. Das Unterrohr ist mit einem 8-mm-lnnengewinde zur Aufnahme verschiedener Tast-/Rollspitzen versehen. Der Karbon-Teleskopstock wird mit einer verschleißfesten und gleitfreundlichen Kera- mik-Schraubkugel geliefert. Er ist in den Längen 128 und 150 cm erhältlich. Preis je Stock für beide Längen: 115 Euro. Länge 128 cm: von 67 bis 128 cm ausziehbar; Länge 150 cm: von 80 bis 150 cm ausziehbar. Angemeldet beim deutschen Patentamt. Erfinder: Franz Erwin Kemper, Aulendorf. VzFB, Hannover. DerKriegsblinde0707

CityCane  -  Neuentwicklung des VzFB     CityCane - Grün kann man jetzt hören

Der CityCane ist ein Blindenstock, der das grüne Ampellicht für blinde Langstockbenutzer hörbar macht.
  Das obere Ende eines Langstockgriffs ist ein robustes Elektronikgehäuse mit Farbsensoren und kräftigem Kleinstlautsprecher. Ein eingebauter Computerchip sorgt für höchste Erkennungssicherheit, so dass der CityCane an jeder Fußgängerampel der Weltzuverlässig arbeitet. An der Ampel wird der Stock mit dem Elektronikgehäuse unter der Sonnenblende mit den Farbsensoren direkt vor der grünen Leuchtfläche positioniert. Schaltet die Fußgängerampel auf Grün, so trillert der Ampelsensor laut und signalisiert Ihnen, dass Sie jetzt die Straße überqueren können. Der CityCane ist von jedem Blinden mit normalem Gehör und nach kurzer Schulung durch Mobilitätstrainer sicher einsetzbar.
   Es handelt sich um einen ergonomischen Telefaltstock. Ein Stoßdämpfer im ergonomisch gestalteten Stockgriff schützt Gelenke und Elektronik. Der fünfteilige Faltstock besteht aus nahezu unzerstörbarem Federaluminium. Eine jederzeitige Längenanpassung an die Gehsituation um 10 cm ist in Sekundenschnelle möglich. Einhändiger, automatischer Stockaufbau. Alle Stockspitzen mit 8 mm Standardanschluss sind nutzbar.
Weitere Informationen: beim Verein zur Förderung der Blindenbildung (VzFB), Hannover
Preis auf Anfrage. Ab sofort im Handel! Tel.: 0511 - 954 65 35    eMail:
citycane@vzfb.de

neu: elektronischer Blindenhund “Mygo” GPS        GPS-Blindenhund

Der elektronische Blindenhund. Junger Designer entwickelt völlig neuartigen Blindenstock

  Für Sebastian Ritzler ist ein Stadtbummel kein Problem. Der 34-jährige Diplom-Industriedesigner kann sehen - im Gegensatz zu den Menschen, denen er seine Diplomarbeit widmete. Zum Abschluss seines Studiums an der Muthesius Kunsthochschule Kiel entwickelte er einen elektronischen Blindenstock und meldete ihn zum Patent an. Das Gerät, das mit einer ständigen GPRS-Standortbestimmung und einer optischen Sensorik Hindernisse erkennt und sicher darum herumführt, funktioniert wie ein Blindenhund.
  „Eigentlich wollte ich ein Kommunikationsmittel für Blinde entwickeln”, erklärt der Flensburger, der seit kurzem bei einer Design- und Innovationsgesellschaft in München arbeitet. Zwei Monate lang las Sebastian Ritzler sich in sein Thema ein und sprach mit Betroffenen. „Dabei kam heraus, dass Mobilität für Blinde ein viel größeres Problem darstellt als die Kommunikation, für die es mittlerweile schon viele Techniken gibt”, fand er heraus.
  „Blinde Menschen müssen sich ihre Routen genau einprägen und die Umgebung mit dem Gehör ergründen. Bei Sturm, Regen, Schnee und Lärm, aber auch während einer Erkältung wird ihnen die Orientierung sehr erschwert oder gar unmöglich.“ Einen Blindenhund können oder wollen sich viele nicht leisten.
  „Weil die Ausbildung so langwierig ist, kostet so ein Hund zwischen 20.000 und 40.000 Euro, die von der Krankenkasse nicht mehr selbstverständlich übernommen werden. Außerdem bedeutet ein Hund viel Verant- wortung, die vor “allem ältere Blinde nicht übernehmen wollen”, erklärt der Designer. Berufstätige Blinde könnten dem Tier einfach nicht genügend Aufmerksamkeit und Auslauf bieten. Außerdem müssten die Befehle ständig neu trainiert werden. Und schließlich könne ein Blindenhund in der Stadt nicht länger als zwei Stunden konzentriert und zuverlässig führen.
   Der elektronische Blindenstock mit dem Namen „Mygo”, den der Designer entwickelt hat und dafür den mit 5.000 Euro dotierten Dyson Innovation Award erhielt, hält sechs Stunden aus und wird dann wieder aufgeladen. Er funktioniert wie ein Blindenstock mit den Fähigkeiten eines Blindenhunds. Über ein Rad wird er angetrieben, eine optische Sensorik übermittelt Daten, zum Beispiel über vorbeihastende Menschen in einer Fußgängerzone oder einen Laternenpfahl. Gefüttert mit den Daten der Satellitenortung per GPRS und digitalem Kartenmaterial führt „Mygo“ den Benutzer auf den richtigen Weg und bewahrt ihn vor dem Stolpern. „Er wird schätzungsweise 10.000 Euro kosten”, meint sein Erfinder.
   Bislang hätten mehrere Firmen Interesse an dem Prototyp gezeigt. „Ich könnte mir ein ähnliches Gerät auch als Stadtführer für sehende Menschen, als Messebegleiter oder als Begleiter von älteren Menschen vorstellen”, überlegt Sebastian Ritzler. „Dann würde der Stock natürlich billiger werden, weil man auf die teuren Sensorikmodule, die Blinde brauchen, verzichten kann.” szHAZ060920
Informationen: Sebastian Ritzler, eMail:
s.ritzler@web.de Tel.: (01 76) 24 61 31 85

GPS-Trecker - Langstock   VisuAide01x   Visu Aide Trecker 2.5

Der Trekker ist ein neues System, das mit Hilfe von GPS blinden und sehbehinderten Menschen eine wesentlich bessere Orientierung in der Stadt und in ländlicher Umgebung ermöglicht. Das GPS-System sagt Ihnen jederzeit genau an, wo Sie sich befinden. Sie erhalten Informationen über lokale Sehenswürdigkeiten und erfahren, wie Sie zu einem bestimmten Ziel gelangen können. Auf diese Weise wächst Ihre Unabhängigkeit im beruflichen und privaten Bereich. Der Trekker bietet Ihnen die Möglichkeit, sich einfacher in Ihrem Umfeld zu orientieren und bildet somit eine sinnvolle Ergänzung zu Langstock und Führhund. Als Ersatz dieser Führungshilfen ist Trekker nicht geeignet.
   Da Sie jederzeit die Information über Ihren aktuellen Standort sowie über die als nächstes zu überquerende Strasse erhalten, entfällt das ständige Mitzählen von bereits überquerten Strassen und Einfahrten. Für Sie wichtige Punkte können von Ihnen in der Karte des Trekkers gespeichert werden. Das Kartenmaterial ist auf Compact Flashkarten gespeichert und kann schnell und einfach gewechselt werden.
Haupteigenschaften:
Abfrage der “Wo bin ich”-Information 
Ansage der zu überquerenden Strassen
Informationen zu abgehenden Strassen 
Erstellung eigener Orientierungspunkte 
Streckenerkundung im Off Line Modus 
Technische Daten:
Gewicht: nur 540 Gramm; System kompakt inkl. GPS Antenne als Umhängegurt realisiert bedeutet für Sie ein- fachstes Handling; Sprachausgabe über frei platzierbaren Kleinlautsprecher mit Volume-Regler; Rechnereinheit: HP iPAQ; Kartenmaterial auf 128 MB SD-Speicherkarten, Genauigkeit: 10 m 
Im Lieferumfang sind enthalten:
Trekker-System Version 2.5 deutsch (französisch, englisch erhältlich); Netz-Ladegerät CH;
Bedienungsanleitung, Benutzerhandbuch auf CD; Kartenmaterial der ganzen Schweiz (3 Regionen)
Garantie 12 Monate, Techn. Support und Service Unitronic AG
Optionales Praxistraining durch O+M Lehrer auf Anfrage
Information:Unitronic AG, Buechraiweg 1, CH - 5452 Oberrohrdorf
Telefon 056 - 470 11 01, Telefax 056 - 470 11 05, eMail:
info@unitronic.ch

Wir stellen wir hier den “UltraCane” Ultraschall-Langstock vor
und berichten über den “VISTAC”-Laser-Langstock 

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Ultraschall-Langstock “UltraCane”

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   Der “UltraCane” ist ein weißer Langstock, der mit Ultraschall Gegenstände auf dem Weg erfasst und an den Langstock zurückmeldet. Über zwei Knöpfe am Langstock  ist ertastbar, ob sich das Hindernis vorn oder in Kopf- höhe befindet und wie weit es entfernt ist. So kann man die Umgebung besser erkennen und schneller reagieren als mit einem herkömmlichen weißen Stock.
   Mir dem “UltraCane” lernen Sie Vertrauen, Sicherheit und neue Freiheit.
   Ein Tester von “UltraCane” in Californien schreibt: “Die Leute dachten, dass ich nur die Blindheit vortäuschen würde, weil ich ihnen sagen konnte, wo Hindernisse stehen, und weil ich mich an verschiedenen Orten sicher und ohne Hilfe bewegen konnte. Kurz ich war begeistert!”
   Ein Tester von “UltraCane” in Schottland meint: “Dieser Ultra-Schall-Langstock ist nun Teil meines Lebens, ich möchte nicht mehr ohne ihn sein. Alles, was ich jetzt tue, geschieht vollkommen wie von selbst.”
Ist es schwierig, diesen “UltraCane” zu gebrauchen?
    Wenn Sie bereits einen weißen Stock benutzen, ist es leicht, sich auf den “UltraCane” umzustellen. Die Rück- meldung, die Sie über Ihre Finger erhalten, erstellt im Gehirn einen geistigen Stadtplan - und wenn Sie sich daran gewöhnt haben, werden Sie feststellen, dass Sie sich mit deutlich weniger Mühe als zuvor orientieren können. Mobilitätstrainer helfen Ihnen beim Start.
Wie lange halten die Batterien? Bei einem täglichen Gebrauch von etwa eineinhalb Stunden reichen zwei AA- Batterien für 4-6 Wochen aus.
Kann man Akkus benutzen?  Ja.
Kann man “UltraCane” als Spazierstock benutzen?  Der Ultraschall Langstock ist für Blinde konstruiert - und nicht als Spazierstock. Für Belastung ist “UltraCane” nicht geeignet.
Preis: 630 Euro zzgl. Versand (incl. MWStr.)
Weitere Information:
Tieman Nederland B.V.,
Koddeweg 39-41, 3194 DH, Hoogvliet Rt, Tel. 0031-10-2313555,
Fax 0031-10-2313592,  eMail:
Tieman Nederland B.V.
und: Ammareha Medical, St.Annastraat 93, 6524 EJ  NIJMEGEN, HOLLAND, eMail: ammareha@wxs.nl

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VISTAC-Laser-Langstock
ist ein Blindenstock mit integriertem Hindernismelder zum Schutz vor Kopf und Oberkörper.

Foto unten links:
Dr. Burkhard Ritz im Blindenkreis Meppen (Emsland) bei der Vorstellung des VISTAC-Blinden- Langstocks;
Foto unten rechts: Karl-Heinz Dittert, 1. Vorsitzender des kbwn präsentiert den VISTAC-Laser-Langstock im Internationalen Blindenzentrum (IBZ) in Landschlacht (Schweiz)

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   Der VISTAC Laser-Langstock bietet mit Hilfe eines Lasersystems Schutz vor Hindernissen, die mit dem ein- fachen Langstock nicht erfasst werden können. Die elektronische Zusatzeinrichtung ist samt Energieversorgung im Griff eines Langstocks untergebracht. Im vorderen Teil des Griffs befindet sich ein Lasersender und ein Empfänger für die an Hindernissen reflektierte Laserstrahlung. Im oberen Teil des Griffes, der von der Hand umfasst wird, ist ein Vibrationssignalgeber angebracht. Dieser lässt den Griff bei der Erfassung eines Hindernisses  vibrieren. Durch die asymetrische Form des Griffes kann dieser so ausgerichtet werden, dass sich der Laserstrahl oberhalb des Stockes befindet. Der Laserstrahl wird vom Griff ausgehend in der vertikalen Richtung um ca. 30 Grad aufgeweitet und in der horizontalen Richtung auf eine Breite von ca. 5 mm gebündelt. Man kann  sich diesen Strahl als einen Fächer vorstellen, der mit einem Winkel von ca. 90 Grad zum Stock nach vorne ausgerichtet ist und sich senkrecht oberhalb des Stockes befindet. Der Langstock bekommt quasi eine zweite imaginäre Dimension - als würde man den Stock direkt nach oben führen.  Die Reichweite des Strahls ist auf ca. 1,4 m begrenzt. Damit entspricht diese Reichweite in etwa der Stockreichweite. Durch die Ausrichtung des Strahls werden nur diejenigen Hindernisse erfasst, die sich genau oberhalb des Stockes in Kopf- und Brustbereich befinden. Sobald von einem Hindernis reflektiertes Licht gemessen wird, beginnt der Signalgeber zu vibrieren. Die Vibration erfolgt ununterbrochen, solange reflektiertes Licht empfangen wird - also solange sich ein Hindernis oberhalb des Stockes im Kopf- und Brustbereich befindet. Es handelt sich somit um eine reine Ja/Nein- Information: Sobald der Signalgeber vibriert, muss der Benutzer reagieren, da sich ein Hindernis in der Stockreichweite befindet. Da der Laserfächer sehr schmal ist und sich oberhalb des Stockes befindet, lassen sich Hindernisse sehr genau lokalisieren. Der Griff des Laser-Langstockes, der etwa 1.500 € kostet, kann mit verschiedenen Langstöcken kombiniert werden.
Hersteller: VISTAC GmbH für optische Messsysteme & taktile Information,
Potsdamer Str.18A, 14513 Teltow. Tel.: 03328 - 36 37 20,
Fax: 03328 - 35 37 22  Internet:
www.vistac.de    eMail: info@vistac.de 

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Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt: Emsländerin entwickelte Laser-Stock für Blinde.
Rechtzeitige Warnung vor Hindernissen auch in Kopfhöhe.

   Um blinden Menschen mehr Sicherheit im Alltag bieten zu können, hat eine Emsländerin einen speziellen Laser- Langstock entwickelt. Er lokalisiert Hindernisse in Brust- und Augenhöhe.
   Diese Neuheit hat Msgr. Johann J. Meyer vom “Katholischen Blindenwerk  Norddeutschland e.V.” kbwn in Papen- burg vorgestellt. “Eigentlich sieht er aus wie ein herkömmlicher Langstock”, erklärte Msgr. Johann J. Meyer vor Blinden und Sehbehinderten. Doch befinde sich in seinem Griff eine akkubetriebene Lasermesseinrichtung, die es ermögliche,  den  Raumbereich  über  dem Stock zu überwachen. Jedes in Kopf- und Augenhöhe des Benutzers in 1,50 Meter Entfernung befindliche Hindernis - etwa tief hängende Äste oder Lkw-Laderampen - werde erfasst, so Meyer weiter. Ein Vibrationsalarm mache dann auf den nahenden Widerstand aufmerksam. Die Reichweite der Lasermesseinrichtung ist dabei auf die Stockreichweite begrenzt.
   Entwickelt worden sei der Blindenstock von der Emsländerin Dr. Maria Ritz, so der Geistliche. Nach Physikstudium und Promotion habe die gebürtige Lingenerin und Tochter des früheren Bundesministers Dr. Burkhard Ritz in Treptow die Firma “Vistac” gegründet, hieß es. Das Produkt verkaufe sich in Japan bereits sehr gut und werde zudem von den dortigen Krankenkassen getragen. Erst seit wenigen Monaten ist der Laser-Langstock auf dem deutschen Markt. “Das erste Exemplar habe ich mitgebracht”, erzählt Msgr. Meyer, der den Anwesenden die Funktion des “Wunderstabes” demonstrierte. Die Einladung, diesen auch gleich auszuprobieren, stieß dabei auf reges Interesse.
    Meyer hofft indes, dass die Kosten für die neuartige Entwicklung  - rund 1.500 Euro - auch in Deutschland  von den Krankenkassen getragen werden. “Pflicht ist in jedem Falle ein absolviertes Mobilitätstraining” unterstrich der Geistliche. Die neue Orientierungshilfe sei ein Stück Freiheit. Sie könne insbesondere denjenigen ein stärkeres Sicherheitsgefühl geben, die Angst haben, ohne Begleitperson zu gehen. KöhlerFoto:HehmannNOZ020821

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Orientierung in einer visuell gestalteten Welt.  Blinde und sehbehinderte Menschen müssen auf eigene Methoden und Techniken zurückgreifen, um sich zurechtzufinden. Lesen Sie dazu unseren Bericht unter: HiTech

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Das Projekt NAV4BLIND hat die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung eines satellitengestützten Navigationssystems für blinde und sehbehinderte Menschen zum Ziel.

   Blinde oder sehbehinderte Menschen sollen in einem 30 - 50 cm breiten virtuellen Korridor geleitet werden und durch permanente satellitengestützte Ortung Anweisungen erhalten, wie Sie sich fortzubewegen haben, um ein zuvor eingegebenes Ziel zu erreichen. Über die Angaben zur Routenfindung hinaus sollen auch vielfältige Informationen über die Umgebung vermittelt werden. Auf diese Weise wird blinden und sehbehinderten Menschen eine deutlich verbesserte Mobilität und Lebensqualität geschaffen.
   In Deutschland gibt es ca. 155.000 blinde und ca. 500.000 stark sehbehinderte Menschen, weltweit ca. 45 Millionen. Nach Angaben des Deutschen Blinden- und Sehbehinderteverbandes DBSV wird innerhalb der nächsten 10-15 Jahre ein Zuwachs auf rund 2 Millionen blinde und stark sehbehinderte Menschen in Deutschland erwartet. In Soest leben aktuell 700 Blinde und stark Sehbehinderte.
   Gleichzeitig werden mit den zu entwickelnden Basistechnologien auch Anwendungsszenarien in der Energie-, Forst- und Landwirtschaft sowie in den Bereichen Kultur, Tourismus und Wissenschaft ermöglicht.
   Gegenüber herkömmlichen Navigationssystemen besteht die besondere Herausforderung dieses Projektes darin, die Navigation genauer und ganzheitlich blinden- bzw. sehbehindertengerecht einzurichten. Dies bedeutet zum Beispiel auch, eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr herzustellen und nicht an der Haustür Halt zu machen, sondern ein System zu entwickeln, das neben dem sogenannten Outdoor-Bereich auch den Indoor-Bereich und einen fließenden Übergang dorthin integriert.
   NAV4BLIND wurde durch das Katasteramt der Kreisverwaltung Soest ins Leben gerufen. Deswegen sollen zunächst in der Pilotstadt und dem Pilotkreis Soest Anwendungen implementiert werden, von denen die örtlichen Blinden und Sehbehinderten, aber auch die Region als Ganze profitieren werden. Grundsätzlich ist aber vorgesehen, dass die entwickelten Lösungen mittelfristig bundes- oder europaweit eingesetzt werden können.  Lesen Sie mehr dazu:
suchen & finden

feelix® - berührungslos orientierenfeelix-1xx  feelix

Der Nutzer ertastet sein Umfeld somit berührungslos.
   Der Umgebungssensor feelix® der Leipziger Scylab® medic GmbH ermöglicht blinden und hochgradig sehbehin- derten Menschen das,was Sehenden selbstverständlich ist: sich in ihrem Umfeld zu orientieren.
   Basierend auf dem Prinzip, den nicht vorhandenen natürlichen Sinn des Sehens durch Fühlen zu ersetzen, bildet feelix® den (Frei-)Raum in einer Distanz von 20 Zentimetern bis zu drei Metern ab und gibt dem Nutzer Aufschluss über Position, Entfernung und Kontur der ihn umgebenden Objekte.
   Mit dem feelix® steht Blinden und hochgradig Sehbehinderten ein Hilfsmittel zur Verfügung, mit dem sie ihre Umgebung berührungslos ertasten und sich umfassend orientieren können. Der Umgebungssensor bildet mit einem 3-D-Sensor eine etwa zwei Meter lange Lichtlinie, die der Blinde beliebig im Raum bewegen kann. Erfasst die Lichtlinie ein Objekt, wird die Entfernung auf mehrere Taststifte synchron übertragen. Dadurch kann der Blinde die Struktur des Objekts erfassen und bekommt eine räumliche Vorstellung. Der Winkel und die Richtung, mit der feelix® im Raum bewegt wird, gibt Aufschluss über Position, Entfernung und Konturen der erfassten Objekte. Somit empfängt der Nutzer über ein kleines Gerät in der Hand umfangreiche Informationen über den (Frei-)Raum in einer Distanz von 20 Zentimetern bis zu drei Metern.
   feelix® wurde von Thomas Leberer, Geschäftsführer der Leipziger Scylab® medic GmbH, entwickelt und im Rahmen einer Marktanalyse weltweit vorgestellt. Das neuartige Prinzip des berührungslosen Ertastens erntete durchweg positive Reaktionen. Das Patent auf feelix® ist weltweit angemeldet, ein Prototyp existiert und die Serienfertigung beginnt in diesen Wochen. >
Braille-Tech

t-Ray-x         Ray® - die neue kleine Mobilitätshilfe

Ray - das kleine, robuste Ultraschall-Orientierungssystem - neu aus dem Hause CareTec

  Ray ist ein elektronisches, feinfühliges, den Langstock ergänzendes Mobilitätshilfsmittel (Ray ist ein Medizin- produkt Klasse 1) mit akustischem oder taktilem Signal.
   Sein Ultraschallkegel ist mit dem Strahl einer Taschenlampe vergleichbar und hilft Ihnen, Gegenstände und Hindernisse frühzeitig zu erkennen. Er wiegt nur 60 Gramm, wird von 2 langlebigen AAA Batterie mit Energie versorgt und passt bequem in jede Hosentasche.
   Die Bedienung ist sehr einfach. Folgende Funktionen werden in dem kleinen Gerät zusammengefasst:
Hindernisse bis zu einem Abstand von 2,85 m werden erkannt und durch Vibrationen oder mittels akustischem Signal wiedergegeben. Die Ausgabe kann vom Benutzer frei gewählt werden.
   Escape Mode: Dieser Modus hilft beim Auffinden von Hauseingängen, Durchgängen oder beim Navigieren durch Menschenmassen. Der Escape Modus wird in der jeweilig, vorher gewählten Form, also entweder als Vibration oder als akustisches Signal wiedergegeben.
   LumiTest: Weiters kann Ray auch als Lichterkenner fungieren, wobei die Ausgabe (akustisch oder taktil) wieder der vorher gewählten Fom entspricht.
   So kann Ray “Licht” in Bereiche bringen, die für den Langstock unerreichbar sind und für Sie zu einem flexibel einsetzbaren Helfer in vielen Situationen werden. Ein Mobilitätstraining ist zum Erlernen dieses Hilfsmittels in jedem Fall empfehlenswert.
TECHNISCHE DETAILS:
  Geschmackvolles Gehäuse; Größe: 120 x 29 x 19 mm; Gewicht: 60 g; nur 2 Tasten zum Auslösen aller Funktionen, Einschalten mit Tastendruck, Ohrhöreranschluss; 2 x 1,5V AAA-Batterien (Akkus), Öse mit eingefädelter Kordel; Optional: Zusatzgerät für Mobilitätstrainer (Artikelnr: 870243)
LIEFERUMFANG: Ray, Kordel, Batterien, Bedienungsanleitung in Schwarzschrift und auf CD. Preis: 299 Euro

      t-marland-       www.marland.de 

kbwn:Langstock

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