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Test

 


Diabetes-Sebsttest
 

Dieser Test bewertet Ihr Risiko,
innerhalb der nächsten zehn Jahre an
einem Typ-2-Diabetes zu erkranken
.

Alter

Punkte

< 45 Jahre

0

45 - 54 Jahre

2

55 - 64 Jahre

3

> 65 Jahre

4


Body-Mass-Index (BMI)*
 

* So berechnen Sie Ihren BMI: Teilen Sie Ihr Gewicht in Kilo durch Ihre Größe in Metern. Das Ergebnis durch Ihre Größe in Metern teilen.

< 25

0

25 - 30

1

> 30

3

Taillenumfang

(mit Bandmaß)

Männer

Frauen

< 94 cm                       0

> 80 cm                    0

94 - 102 cm                1

80 - 88 cm               1

> 102 cm                    3

> 88 cm                    3

Treiben Sie Sport, oder betätigen Sie sich an den meisten Tagen mehr als 30 Minuten körperlich?



 

ja

0

nein

2

Wie oft essen Sie Obst und Gemüse?

0

jeden Tag

0

nicht jeden Tag

1

Haben Sie jemals Tabletten für den Blutdruck eingenommen?



 

nein

0

ja

2

Hat Ihnen jemals ein Arzt
gesagt, dass Sie einen
erhöhten Blutzucker haben?




 

nein

0

ja: Großvater, Onkel Cousin,
aber nicht der Ehepartner


3

ja: Vater, Mutter, Geschwister
oder Kinder


5


Auswertung


ApothekenUmschau060615

Punkte

individuelles Risiko

<  7

gering

7 - 10

leicht erhöht

11 - 15

erhöht

16 - 20

hoch

>  20

sehr hoch

 

Lesen Sie zum Thema auch unsere Seite > Diabetes-Test

Tests aus Apotheken liefern schnelle Diagnosen.
Über die Interpretation der Daten geben wir unten auf dieser Seite Rat!

Augen-x

Das Amsler-Gitter als Augentest

Amsler-Gitter-xx

 1. Drucken Sie das Gitterquadrat aus
 2. Halten Sie es in angenehmer Lesedistanz (evtl. mit Brille oder Kontaktlinse)
 3. Decken Sie ein Auge mit der hohlen Hand ab.
 4. Fixieren Sie mit anderen Auge exakt den Punkt in der Mitte des Quadrates.
 5. Können Sie den schwarzen Punkt in der Mitte erkennen?
 6. Sind alle Linien Parallel, alle Kästchen gleich groß?
 7. Erscheinen Ihnen alle Linien in einem gleichmäßigen Schwarz?
 8. Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge.
 9. Wenn Sie alle Fragen mit “Ja” beantworten können, ist kein besorgniserregender
    Befund festzustellen. Ein oder mehrere “Nein” können dagegen auf Veränderungen
    der Netzhaut hindeuten - und einige der zugrunde liegenden Krankheiten müssen so
    früh wie möglich behandelt werden, um einen Sehkraftverlust zu verhindern. Lassen
    Sie sich deshalb augenärztlich untersuchen.
10. Sehen Sie Linien verzerrt oder erscheinen Flecken im Gitternetz, wie auf dem Bild hier unten:

Amsler-Gitter-neg.-x    unbedingt Augenarzt aufsuchen!

 Verbiegungen der Linien (Wellenlinien) oder Verzerrungen der Quadrate bzw.
fehlende Quadrate sind Hinweise auf krankhafte Veränderungen der Netzhaut.

Vom Schwinden des Lichtsinns: Die feuchte Makuladegeneration
löscht das Sehen im zentralen Gesichtsfeld aus

Mak.deg03x

Foto 1:Gesunde Sinneszellen
   Die Stelle des schärfsten Sehens enthält dicht gepackt Millionen von Lichtrezeptoren. Sie kann feinste Details auflösen. Ihre Oberfläche ist glatt. Mit jeweils  nur einem Auge betrachtet, erscheinen alle Linien im so genannten Amsler-Gitter-Test gerade und scharf.
Foto 2: Erkrankte Netzhaut
   Ablagerungen, die bei der Regenerierung des Sehfarbstoffs entstehen, stören die Ernährung der Sehzellen und lassen Gefäße wuchern. Die Netzhaut schwillt an und legt sich in Falten. Dadurch erscheinen Linien verzerrt. Erste Sehzellen sterben ab.
Foto 3: Spätstadium
   Aus undichten Kapillaren tritt Blut in die Netzhaut aus. Dieses raubt den ohnehin lädierten Sehzellen akut die Sicht. Wichtige Sehbereiche im zentralen Gesichtsfeld fallen aus. Betroffene können Objekte ihrer Umwelt nicht mehr erkennen, sind auf Hilfe angewiesen. Focus0649

Eine Informationsbroschüre über die Erkrankung und Behandlungsmöglichkeiten
gibt es kostenlos unter Tel.: 040 - 32 32 81 41    Fax: 32 32 81 44
beim Infobüro Photodynamische Therapie (PDT).
Adressen von Augenärzten, die PDT anbieten,
beim Berufsverband der Augenärzte, Teersteegenstr. 12,
40474 Düsseldorf, Tel.: 0211 - 430 37 00, Fax: - 430 37 20.
Weitere Infos zur PDT bei der Selbsthilfegruppe Pro Retina,
Vaalserstr. 108, 52074 Aachen, Tel.: 0241 - 87 00 18.

  Probleme mit den Augen hatte Gerhard P. (61) zuvor nie gehabt: Er konnte immer auf beiden Augen hundert Prozent sehen. Bis zu dem Tag, als der aktive Rentner merkte, dass ihm das Lesen immer schwerer fiel. Eine neue Lesebrille half nicht. Die Untersuchung beim Augenarzt ergab: Das Sehvermögen auf dem linken Auge betrug nur noch 20 Prozent. Nur wenige Monate später nahmen die Sehstörungen plötzlich weiter zu. Gerhard P.: “Wenn ich morgens ins Bad trat, sahen die Kachelfugen nicht mehr gerade aus, sondern bildeten ein verbogenes Geflecht. Und  beim Lesen sah ich statt der Buchstaben einen dunklen Fleck.”  Nach weiteren Untersuchungen und einer Gefäßdarstellung der Netz- und Aderhautgefäße erfuhr der verzweifelte Mann die Diagnose vom Augenarzt: Alters- bezogene Makuladegeneration, kurz AMD.
   “Die altersbezogene Makuladegeneration ist die häufigste Ursache für eine erhebliche Minderung des zentralen Sehvermögens bei über 50-Jährigen”, so Prof.Dr. Dr. Sebastian Wolf, Universitätsaugenklinik Leipzig. Betroffen ist dabei die Makula (“gelber Fleck”), ein kleiner Bereich in der Mitte der Netzhaut des Auges, der für die wichtigsten Sehleistungen wie Lesen, Autofahren, das Erkennen von feinen Einzelheiten und das Unterscheiden von Farben verantwortlich ist. Die genaue Ursache der AMD ist bislang noch nicht eindeutig geklärt.
   Die wichtigsten Risikofaktoren aber sind zunehmendes Lebensalter und Rauchen. Außerdem tritt die Erkrankung bei Frauen häufiger auf als bei Männern; Experten vermuten, dass auch Erbfaktoren, Herz- Kreislauf-Erkrankungen und Ernährung eine wichtige Rolle bei der Entstehung der AMD spielen. Die altersbezogene Makuladegeneration (AMD) bereitet vielen Älteren Menschen und deren Angehörigen Sorgen. Denn schon heute ist die AMD die häufigste Augenerkrankung, die im höheren Lebensalter zum Verlust der zentralen Sehschärfe führt. Die zerstörerischen (degenerativen) Vorgänge spielen sich fatalerweise genau in jenem Bereich ab, in dem an- spruchsvolle Sehleistungen wie das Fixieren von Gegenständen stattfinden.
   Die Folgen von AMD sind oft gravierend: die Betroffenen können bekannte Gesichter nicht mehr erkennen, Lesen wird unmöglich, und auch im Fernsehen können die Bilder nur unscharf erkannt werden. Für die Betroffenen ist dies oft gleichbedeutend mit einer geistigen und sozialen Isolation. Denn mit dem Verlust des Sehvermögens geht zugleich ein wichtiges Stück Unabhängigkeit verloren.
  Die altersbezogene Makuladegeneration verursacht keinerlei Schmerzen. Erste Anzeichen sind ein Verzerrtsehen, gerade Linien sind krumm oder gebogen. Beim Lesen befindet sich mitten im Schriftbild, dort wo der Patient gerade hinschaut, plötzlich ein verschwommener Fleck. Zuerst können noch viele Buchstaben erkannt werden, dann aber wird der Fleck immer größer. Im Spätstadium können die AMD-Patienten selbst bekannte Gesichter nicht mehr zweifelsfrei erkennen. Nur schemenhafte Umrisse und Kontraste außerhalb des zentralen Gesichtsfeldes werden erkannt. Das bedeutet zwar, dass der Patient nicht völlig erblindet, allerdings kann die zentrale Seh- schärfe derart eingeschränkt sein, dass der Betroffene Blindenhilfe geltend machen kann.
   Die altersbezogene Makuladegeneration kommt in zwei unterschiedlichen Verlaufsformen vor, der “trockenen” und der “feuchten” Form. Weitaus häufiger ist die trockene altersbedingte Makuladegeneration (circa 85 Prozent), bei der es ganz allmählich zur Sehverschlechterung kommt. Bei der augenärztlichen Untersuchung kann der Arzt gelbliche Ablagerungen (so genannte Drusen) unter der Netzhaut erkennen. Zu Beginn ist das Sehvermögen nur geringfügig eingeschränkt, später jedoch, wenn viele Sinneszellen zerstört worden sind, kann sich das zentrale Sehen erheblich verschlechtern. Wirksame Behandlungen sind derzeit noch nicht bekannt.
   Bei der weniger häufigen aber deutlich agressiveren “feuchten” Makuladegeneration wuchern Gefäße in den Spalt zwischen Aderhaut und Netzhaut. Der Austritt von Flüssigkeit aus diesen krankhaften Gefäßen führt letzt- endlich zur Zerstörung der Sinneszellen. Wird die AMD allerdings frühzeitig festgestellt, besteht bei einigen Patienten die Chance, den Sehverlust aufzuhalten.
   Als hoffnungsvolle Behandlungsmöglichkeit gibt es die so genannte Photodynamische Therapie, die einen ziel- gerichteten Verschluss der krankhaften Blutgefäße bewirkt und damit den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen kann. Die Chancen, einen weiteren gravierenden Abfall der Sehschärfe mit Hilfe der Therapie zu verhindern, sind am größten, wenn die Erkrankung früh entdeckt und therapiert wird!
   Wenn sich wie bei Gerhard P. das Sehen innerhalb kurzer Zeit sehr stark verschlechtert, bedeutet das Alarmstufe Rot - die agressive feuchte Form der AMD könnte die Ursache sein. Prof. Wolf: “Die Patienten bemerken zunächst Verzerrtsehen und eine veränderte Farbwahrnehmung. Schließlich kommt es zu einem zunehmenden Verlust der Sehkraft bis hin zur Erblindung.” Die gute Nachricht: Bei einem Teil der Patienten mit dieser Form der Makuladegeneration kann die Photodynamische Therapie (PDT) mit dem Wirkstoff Verteporfin (Visudyne) den Sehverlust aufhalten. Prof. Dr. Ursula Schmidt-Erfurth von der Klinik für Augenheilkunde der Medizinischen Universi- tät Lübeck konnte nachweisen, dass die PDT bei krankhaften Gefäßneubildungen - wie sie bei der feuchten AMD vorkommen - erfolgreich eingesetzt werden kann.
   Zunächst wird dabei der lichtaktivierbare Farbstoff in die Armvene injiziert. Der Farbstoff reichert sich über die Blutbahn vor allem in den krankhaften Gefäßen im Auge an. Genau 15 Minuten später wird das betroffene Auge dann für 83 Sekunden mit kaltem Laserlicht beleuchtet. Dadurch werden biochemische Prozesse ausgelöst, die die krankhaften Gefäße verschließen und den betroffenen Netzhautbereich “austrocknen”. Der Vorteil: Das gesunde Netzhautgewebe bleibt dabei erhalten und wird nicht geschädigt. In einer großen internationalen Studie konnte bei der so genannten klassischen feuchten AMD ein “fast achtzigprozentiger Behandlungserfolg”  festgestellt werden, so die Lübecker Expertin Schmidt-Erfurth.
   Auch Gerhard P. konnte mit der Photodynamischen Therapie behandelt werden. “Die Photodynamische Therapie wurde bei Hern  P. insgesamt viermal durchgeführt”, erklärt Schmidt-Erfurth. Mit Erfolg - nach Abschluss der Behandlung betrug das Sehvermögen auf dem rechten Auge wieder 60 Prozent. Selbst kleinere Schrifttypen kann Herr P. wieder ohne Probleme lesen. Die letzte Behandlung liegt drei Jahre zurück, ohne dass die Sehkraft in der Zwischenzeit wieder nachgelassen hat.
   Die schlechte Nachricht: Zurzeit übernehmen nur einige Krankenkassen die Kosten für das Medikament (pro Therapiesitzung etwa 1.700 Euro), das injiziert wird. Die augenärztliche Therapie wird meist nicht von den Kassen bezahlt. Vor Therapiebeginn sollten sich Patienten deshalb unbedingt mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen.  AnnetteWelckerHA010509

Astigmatismus - Test

  Astigmatismus, im Volksmund verallgemeinernd auch als «Hornhaut-Verkrümmung» bekannt, ist eine verbreitete Form der Fehlsichtigkeit, die häufig auch im Verbund mit einer Kurz- oder Übersichtigkeit besteht. Ein nur leicht ausgeprägter Astigmatismus kann im Wahrnehmungsprozess zwischen Auge und Gehirn häufig kompensiert werden.

Astigmatismus-Test-xx

Drucken Sie den Sehtest aus.
   Betrachten Sie die Balken aus Lesedistanz erst mit dem einen, dann mit dem anderen Auge. Decken Sie das nicht gebrauchte Auge mit der Hand.
Bewegen und drehen Sie das Blatt.
   Sehen Sie die Balken und Zwischenräume eines oder mehrerer Felder nicht klar schwarz-weiss sondern grau, haben Sie wahrscheinlich einen Astigmatismus. Das Feld, das am schwärzesten ist, gibt Richtung der Verkrüm- mung an.

Im Zweifel Test wiederholen

   Der Sehtest beim Augenarzt sollte bei Zweifeln besser wiederholt werden. Denn auch Tagesform und Fitness beeinflussten die Sehkraft, erklärt Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte. Wer sich nicht sicher sei, sollte einen zweiten Termin machen. Der Wert sollte bei den verschiedenen Messungen einigermaßen stabil sein. Große Schwankungen der Sehkraft könnten auch ein Hinweis auf eine Diabetes-Erkrankung sein.
dpaHA060717HA060729

Wiederholung: Astigmatismus-Test

AstigmatismuisTest-xx

   Legen Sie das Sehtest-Poster vor sich auf den Tisch, und betrachten Sie das Streifenmuster aus etwa 40 Zentimeter Entfernung. Schließen Sie das linke Auge. Sehen Sie die senkrechten und waagerechten Linien gleich dick und gleich schwarz? Drehen Sie nun das Plakat mit den Händen im Halbkreis rasch hin und her. Bleiben die Linien dabei gerade und parallel, oder haben Sie den Eindruck, dass sie sich verbiegen? Stellen Sie Abweichungen fest, könnte die Hornhaut Ihres Auges eine Verkrümmung aufweisen (Astigmatismus), die Ihre Sehschärfe mindert. Sie kann nach einer professionellen Untersuchung mit zylindrischen Linsen korrigiert werden. Wiederholen Sie den Test für das linke Auge - schließen Sie dafür das rechte.     SternGesundheitsTest0711

Farbsehtest Teil I

Farbsehtest-x

   Was sehen Sie auf diesem Bild (Betrachtungsabstand etwa 40 Zentimeter)? Eine „182” bedeutet: kein auffälliger Befund. Wenn Sie dagegen nur eine „8” erkennen, deutet das auf eine Rot-Grün-Störung hin. Sehen Sie lediglich eine „12”, so könnte eine Blau-Gelb-Störung vorliegen. Ein Augenarzt oder ein Optiker sollte dies mit ausführlichen Tests überprüfen.  SternGesundheitsTest0711

Farbsehtest II

Farbsehtest-II

   Aus einem Abstand von 40 Zentimetern sollen Sie zunächst das obere Figurenpaar beurteilen. Was erkennen Sie? Sofern Sie keine Farbsehstörung haben, sehen Sie rote Quadrate mit grauen Punkten verschiedener Helligkeit in der Mitte. Bei der Betrachtung der unteren Reihe erkennen Sie grüne Quadrate mit entsprechenden grauen Punkten. Viele Personen mit Rot-Grün-Störungen jedoch halten die grauen Punkte für grün (obere Reihe) oder rötlich. Eine Untersuchung ist in diesem Fall angeraten. SternGesundheitsTest0711

auSehtest-xx

Sehtest im Internet

   Einen kostenlosen Sehtest bietet das Kuratorium Gutes Sehen im Internet zum Herunterladen an. Der unter www.seh-check.de ausdruckbare Test orientiert sich an den vom Augenarzt bekannten Buchstabentafeln mit Lettern in unterschiedlicher Größe. Die Überprüfung soll lediglich auf mögliche Sehprobleme hinweisen, ersetzt aber nicht den Besuch beim Optiker. Unterstützt wird die Aktion ua. vom Bundesverkehrsministerium und dem Automobilclub von Deutschland. HA081015mid

auSehtest-x   Herzlich willkommen bei Seh-Check.de

   Auf diesen Internet-Seiten finden Sie wertvolle Informationen rund um das Thema Gutes Sehen. Ein kostenloser Seh-Check zum Downloaden und Ausdrucken kann Ihnen dabei helfen, sich einen schnellen Eindruck über Ihr eigenes Sehvermögen zu verschaffen. Probieren Sie es einfach aus!
   Da mehr als 30% der deutschen Bevölkerung nicht den optimalen Durchblick haben, initiiert das Kuratorium Gutes Sehen unter dem Motto “Aktion Seh-Check” zahlreiche Aktionen, die das Interesse am Sehen fördern. Das Aktionsspektrum erstreckt sich vom Sehtest im Bundestag über einen Massensehtest in der Allianz-Arena oder dem erfolgreichen Guinness-Weltrekordversuch.
   Ein weiterer Schwerpunkt ist die jährliche Verkehrssicherheitskampagne, die das KGS in diesem Jahr unter das Motto „Bremskraft 100% - Sehkraft 60% - Sehtest alle 2 Jahre” gestellt hat. Schirmherr der Aktion ist das Bundes- verkehrsministerium.
   Besuchen Sie unsere “Seh-Tipps” mit zahlreichen Verbraucherhinweisen oder unser FAQ-Center, falls Sie Fragen haben. Das KGS ist eine Brancheninitiative und informiert seit mehr als 50 Jahren Endverbraucher rund um das Thema Gutes Sehen. © 2008 KGS e.V.
infoservice@sehen.de Herausgeber: Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS)
Saarbrücker Straße 38, 10405 Berlin, Tel. 030 / 41 40 21-22, Fax 030 / 41 40 21-23
info@sehen.de KGS Infoservice, Tel. 030 / 41 40 21-40, Fax 030 / 41 40 21-41

DiabetesMessgerät1xx  Messgerät für den Blutzuckerspiegel

Tests aus Apotheken liefern schnelle Diagnosen
Ohne den Rat des Arztes geht es aber meistens dennoch nicht

   Eine fundierte Diagnose kostet Zeit und sehr viel Geduld. Endlose Minuten im Wartezimmer, eine Untersuchung nach der anderen und immer neue Termine. Preiswert und prompt bekommt der Gepeinigte hingegen Antwort von Selbsttests aus der Apotheke. Zucker im Blut, Bakterien im Magen, Blut im Stuhl - viele Auffälligkeiten und Erkrankungen können hier ohne Doktor überprüft werden. Doch wie verlässlich sind die Befunde? „Grundsätzlich gilt, dass jeder noch so banale Test fachgerecht durchgeführt werden muss, damit es nicht zu falschen Ergeb- nissen kommt“, sagt Sabine Marnach, Sprecherin des Bundesverbandes der AOK.
   Wer auf dem Weg zur Arbeit in die Apotheke hetzt, um rasch seinen Blutdruck zu messen, wird eine böse Überraschung erleben. Der Wert wird vermutlich höher liegen als üblich, beispielsweise bei 110 zu 160 statt 80 zu 120. Der Grund: Außer Atem schnellt der Blutdruck in die Höhe. So soll es bei einem gesunden Körper auch sein: „In größeren Apotheken gibt es manchmal Sitzgelegenheiten. Nehmen Sie kurz Platz und ruhen Sie sich fünf Minuten aus und lassen Sie erst dann den Blutdruck messen”, rät Marnach. Dann ist die Messung sicherlich gut investiertes Geld.
  Auch bei anderen Tests kann der Laie danebenliegen und sich im schlimmsten Fall eine Krankheit zuschreiben, die er gar nicht hat. Misst ein Patient nichts ahnend den Blutzucker nach dem Frühstück, kann der Wert Diabetes vorgaukeln. Tatsächlich ist die Fehldiagnose dem Zucker in der Marmelade geschuldet, der im Blut seine natürliche Wirkung entfaltet. Wird dagegen mit nüchternem Magen ein Tropfen Blut auf den Teststreifen getropft, verrät dieser zuverlässig, ob sich eine Zuckerkrankheit anbahnt.
   „Meist ist den Menschen jedoch wenig damit gedient, mit einer solchen Selbstdiagnose alleine gelassen zu werden. Sie benötigen ärztlichen Rat. Gerade bei Diabetes muss abgeklärt werden, ob Insulin gespritzt werden muss”, gibt Marnach zu bedenken. Bei einem positiven Befund im Test wird man deshalb dem Hausarzt einen Besuch abstatten müssen.
   Wenig aussagekräftig ist hingegen der Darmtest auf bösartige Geschwüre. Im fortgeschrittenen Stadium wird bei Darmkrebs Blut mit dem Stuhl ausgeschieden, das sich auch in kleinen Mengen mit einem Teststreifen nachweisen lässt. Schon nach sieben bis zehn Minuten hält man ein Ergebnis in Händen. Doch ein positiver Befund muss keinen Krebs anzeigen,  sondern kann mehr oder minder harmlose Ursachen haben. Die Regelblutung oder blutende Hämorrhoiden täuschen beispielsweise einen Tumor vor. Ein negatives Ergebnis ist umgekehrt nicht einmal eine Garantie dafür, dass im Darm alles zum Besten steht. Nur ein Drittel der Tumoren und Polypen macht sich überhaupt blutend bemerkbar, der Rest wird erst bei einer Darmspiegelung erkannt.
   Auch der so genannte PSA-Test aus der Apotheke gilt weithin als wenig zuverlässig. Bei dem Test wird in einem Tropfen Blut das so genannte prostataspezifische Antigen gemessen. Liegt der Wert zu hoch, könnte das auf Prostatakrebs hindeuten. Doch die Messung ist anfällig für falsche Befunde. Entzündungen der Prostata lassen den PSA-Wert beispielsweise ebenso steigen und werden auf dem Teststreifen irrtümlich als Krebs ausgewiesen. Selbst die Apothekenkammer rät daher, den PSA-Test nur im Beisein eines Arztes durchführen zu lassen. Dieser kann andere Erkrankungen ausschließen und im Zweifel durch eine Gewebeentnahme abklären, ob wirklich ein Tumor vorhanden ist. Viele der Tests aus der Apotheke basieren auf denselben Methoden wie die Prüfungen, die in der Praxis vorgenommen werden. Die Fehlerquellen liegen also weniger in der Technik selbst als in mangelndem Wissen des Interpretierenden. Anders sieht es jedoch beim Osteoporose-Test aus, der in der Apotheke mit einem Ultraschallgerät gemacht wird. Diese Methode ist relativ jung, aber weniger zuverlässig als eine Röntgen- aufnahme, wie sie in der Regel beim Arzt gemacht wird.
   Generell gilt für alle Tests: „Auf alle Fälle sollte man sich bei einem negativen Befund zusätzlich noch beim Arzt untersuchen lassen und sich auf gar keinen Fall selbst als krank abstempeln“, betont Marnach. ddpNOZ060914

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